Pressespiegel 2009

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30.12.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Augustinusschüler spenden 2000 Euro für Peru

Seit vielen Jahren unterstützt die St.-Augustinus-Schule die Arbeit der Vinzentinerinnen in Peru. Eine Suppenküche in der Urwaldstation in Soritor, Hütten für obdachlose Familien und Bildung in der Schule der Ordensschwestern für peruanische Kinder helfen große Not zu lindern. Dafür spendete die Schulgemeinschaft der St.-Augustinus-Schule wieder 2000 Euro. Eine Summe, die die Schulelternratsvositzende Angelika Steingräber und Schulsprecherin Gesa Warnecke während eines adventlichen Gottesdienstes an Schwester Pacifica überreichten. Die Ordensschwester übermittelte herzliche Grüße aus Südamerika und dankte der Schulgemeinschaft für die langjährige Spendenbereitschaft.
Foto: Steiner

 

23.12.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Gute Taten wie am Fließband
Augustinusschüler als Helfer bei der großen Päckchenpack-Aktion im Guten Hirten

Hildesheim (ph). Gute Taten wie am laufenden Band: Schüler und Helfer haben gestern 900 Geschenktüten für den Sozialen Mittagstisch im Guten Hirten gepackt. Für Menschen, die am Heiligen Abend nichts anderes bekommen, die sich freuen über Zahnpasta, Nüsse, eine Dose Wurst- und einen Stern.

Lernort Soziale Wirklichkeit in diesem Land für Schüler der Augustinusschule: In der Warenhalle am Guten Hirten haben sich Schüler aus 8. und 9. Klassen eingefunden, um Geschenktüten packen. Es ist früh am Morgen und kalt. Drei lange Tische sind aufgebaut, darauf Kartons mit gespendeten Dingen. Körperpflegemittel wie Shampoo und Zahnpasta, Dauerkonserven in Dosen und Gläsern, Dosenwurst, Tee. Am Ende der Tische liegen die Bänder bereit, mit denen die Tüten verschlossen werden, und jetzt wird auch klar, warum es drei Tische sind: Einer hat rote Bänder (Pakete für Frauen), einer blaue (für die Männer) und einer in Silber (für Kinder). „Wir brauchen noch mehr Nüsse!“ ruft Claudia Otto in den Raum. Ein Helfer karrt einen neuen Wagen heran.

Am Männertisch stockt das Fließband aus Schülerhänden. Ein paar Dosen Wurst werden abgeladen, und weiter gehts. Imke ist schon seit ein paar Jahren dabei, warum? „Ich habe selbst einmal von Frau Otto Hilfe erhalten, als es nötig war“, sagt sie. Nun wisse sie, wie wichtig diese Arbeit sei. Ihr Mitschüler Daniel: „Ich finde es gut, dass wir hier arbei-
ten, um armen Menschen zu helfen.“

Wie am Fließband packen die eifrigen Schüler der Augustinusschule Päckchen
 für die Weihnachtsfeier, rechts Claudia Otto. Foto: P. Hartmann

Seit zwölf Jahren organisiert Claudia Otto die Pakete-Aktion, in diesem Jahr ist ihr Kollege Franz-Josef Steiner dabei. Für die beiden Lehrer der Augustinusschule ist es gut, dass ihre Schüler hier mithelfen können und wollen. Dass sie auch Verantwortung haben, denn es soll für jeden das richtige im Paket sein. Ein Stern gehört immer dazu, Claudia Otto: „Eine Firma hat uns jede Menge Schmucksterne gestiftet. Unsere Besucher legen großen Wert darauf.“ Denn auch wenn man sich praktisch nichts leisten kann, will man zu Weihnachten doch nicht nur Seife und Kamillentee geschenkt bekommen.

900 Pakete sind am späten Vormittag fertig. Claudia Otto ist zufrieden, hat aber schon die nächste Arbeit im Kopf. „Morgen decken wir drüben im Saal für 400 Leute ein, da ist noch eine Menge zu tun.“ Immerhin hat die Soziale Warenhalle, die mit großem Spendeneinsatz gerade fertig geworden ist, die Arbeit sehr erleichtert. Früher arbeitete man in drangvoller Enge halb im Freien, jetzt gibt es in der Halle noch einigermaßen Platz. Die Bescherung am Heiligen Abend soll denn auch in der Halle stattfinden, die eigentliche Feier aber anschließend drüben im Gemeindezentrum.

Es dürfte noch ein bisschen enger werden als in den Vorjahren. Denn auch das können die Augustinusschüler lernen an diesem letzten Schultag: Die soziale Wirklichkeit in Deutschland wird rauer. Claudia Otto: „Vor zwölf Jahren haben wir hier gestanden und 90 Päckchen gepackt. In diesem Jahr sind es 900. Hoffentlich reicht es aus.“

Am Heiligen Abend wird sie es wissen. Um 17 Uhr beginnt der Gottesdienst in der Kirche, eine Stunde später die Feier. Es wird gesungen, die Weihnachtsgeschichte wird vorgelesen, und die Einkaufstüten werden verteilt. Dazu gibt es auch diesmal wieder die bekannte Gulaschsuppe, und belegte Brote werden allen auch wieder schmecken. Beides, wie der Inhalt der Pakete auch, gespendet, in diesem Fall von den Hildesheimer Gastronomen. Wer möchte, kann in diesem Jahr dann noch einen Apfel bekommen – der Lieferwagen eines Obsthofes ist gerade noch rechtzeitig vorgefahren.

 

22.12.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Plätzchen und Lieder für Guten Hirten

Für zwei Stunden war die Eingangshalle im St. Bernward Krankenhaus fest in  der Hand der Fünftklässler aus der benachbarten St.-Augustinus-Schule, zur Freude von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern. Auch die Geschäftsführer der Klinik, Schwester Canisia Corleis und Klaus Knauder ... , sowie Dr. Hans Jürgen Marcus, Vorsitzender des Kuratoriums der Klinik ..., waren gekommen. Plätzchen und Marmelade wurden verkauft, selbstverständlich alles selbst gebacken und eingekocht.

Dazu sangen sie mit ihrer Musiklehrerin Dorothee Behme Weihnachtslieder, in die auch manche Gäste mit einstimmten. Es war eine Aktion zugunsten des Sozialen Mittagstischs Guter Hirt, wie sie seit Jahren Tradition an der Schule ist. Und für die Kinder war sie zugleich ein Beitrag zum Thema Teilen, mit dem sie sich zur Zeit in der St. Martins-AG befassen, wie ihre Klassenlehrerinnen Evamarie Reski-Blase und Angelika Kühn berichteten. Schulleiter

Günter Burghardt ... freute sich, den Erlös dieses Tages und des kürzlich veranstalteten Adventsmarkts, 500 Euro, an Diakon Wilfried Otto ... für seine soziale Arbeit überreichen zu können. (wo)

 

09.12.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Ich höre gerade

Linkin Park: Minutes to Midnight

Das dritte Studio-Album der Erfolgsband Linkin Park „Minutes to Midnight“ steht seit Mai 2007 in den Läden. Trotz der zwei Jahre, die das Album schon auf dem Buckel hat, finde ich, dass es immer noch zu den besten Alben des Alternative Rocks gehört. „Minutes to Midnight“ distanziert sich sehr von den beiden anderen Studioalben „Hybrid Theory“ und „Meteora“.

Während die ersten beiden Alben in den Bereich Hard Rock, Crossover und New Metal gehen (wofür Linkin Park auch sehr bekannt ist), schlägt das neue Album eher sehr ruhige Töne an und zeigt mit den Liedern „Leave out all the Rest“ oder „Shadow of the day“, dass die Band auch Rockballaden schreiben kann. Die erste Singleauskopplung „What I‘ve done“ (eher eines der lauteren Lieder des Albums) kletterte in den deutschen Charts sofort von Null auf die Vier und gehört bis heute zu den erfolgreichsten Songs der Band. Das Lied ist auch der Titelsong des Films „Transformers“.

Mein Fazit: „Minutes to Midnight“ ist ein sehr abwechslungsreiches Album - mal laut-dröhnend, mal ruhig-entspannend, mal rockig. Ich kann es nur weiterempfehlen.

MARTIN, KL. 10ER, ST.-AUGUSTINUS-SCHULE

 

08.12.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Heute am Stand der Schulen

Hildesheim (r).
Am heutigen Dienstag betreut die St.-Augustinus-Schule den Weihnachtsmarktstand der Schulen. Sie bietet selbstge- backene Kekse, Advents- und Weihnachtsschmuck, Handarbeiten und die CD ihres neuen Musicals „Ein Engel für Miguel“ an. Um 11 Uhr eröffnet die Tanz-AG den Stand, von 12 bis 13 Uhr spielt die Musikgruppe der Schule Weih- nachtslieder vor. Der Erlös ist für die Betreuung krebskranker Kinder aus Hildesheim und Umgebung bestimmt.

 

02.12.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Jeder Dritte geht ohne Frühstück zur Schule
...und kaum jemand bringt Obst und Gemüse mit

Hildesheim.
Seit Wochen streitet die
Politik über das Thema Schulobst. Die Verteilung von Äpfeln soll sozial schwache Familien fördern, sodass jeder Schüler die Gelegenheit bekommt, frisches Obst zu essen. Doch was essen Schüler überhaupt zum Frühstück? Die Klasse 10dR der St.-Augustinus-Schule hat nachgefragt.
Die Ergebnisse sind verblüffend: Von den 425 befragten Schülern frühstücken 173 Schüler gar nicht zu Hause, das sind 35 Prozent. Obst und Gemüse essen 51 Schüler, das ist jeder Zehnte. 76 Schüler bringen sich zur Schule kein Essen (11 Prozent) und 129 Schüler (19 Prozent) verschiedenes Obst und Gemüse mit. Diese Statistik belegt, dass der Obstplan sehr sinnvoll ist.
Eltern der Schüler der St.-Augustinus- Schule engagieren sich schon jetzt ehrenamtlich. Jeden Mittwoch bereiten sie in der Schule ein gesundes Frühstück mit Obst und Gemüse zu. Das machen sie schon seit vielen Jahren. Von den Schülern wird das Angebot gut angenommen. Bei der Umfrage ging es auch um das Trinken in und vor der Schule. Ergebnis ist, dass 96 Prozent der Schüler ein Getränk mit zur Schule nehmen. Das Getränk der Wahl sind Saft oder Wasser (81 Prozent). Milch (9 Prozent) und Heißgetränke (6 Prozent) landen abgeschlagen. Auch vor der Schule trinken die meisten bereits etwas zu Hause, nur 6 Prozent tun das nicht. Zu essen gibt es dort meist Brot, Brötchen und Toast (38 Prozent). 17 Prozent entscheiden sich für Cornflakes.
Aus der Umfrage lässt sich schließen, dass das Land mehr für gesunde Ernährung in der Schule sorgen muss, insbesondere bei den Zwischenmahlzeiten.

CHRISTINA VOLK, JULIA NAVE, VIKTORIA DRESSLER, LEA WARNKE, MARTIN WESTPHAL, NILS ASELMEIER, ARTUR BAUER, FABIAN ROOD VON DER KLASSE 10dR DER ST.-AUGUSTINUS-SCHULE

 

25.11.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schweinegrippe? Händewaschen hilft
(Auszug)

Kreis Hildesheim
Alles redet nur noch von der Schweinegrippe – zu Recht? ...


Marvin Strube (16), St.-Augustinus-Schule: „Ich finde es gut, dass man so viel darüber spricht und man jeden Tag wieder etwas Neues über das Thema in der Zeitung erfährt. Nur so werden alle darüber aufgeklärt, wie man sich am besten verhalten sollte. Dass allerdings gleich ganze Schulen geschlossen werden sollen, finde ich nicht so gut. Und auch von dem Impfstoff halte ich nicht so viel, da sich der Erreger immer wieder verändert. Wer es allerdings für nötig hält, sich zu impfen, soll es ruhig tun.”


Sophia Neuerbourg (15), St.–Augustinus-Schule: „Ich finde es bertrieben, dass man überall nur noch von der Schweinegrippe liest und hört. Natürlich sollen alle darüber informiert werden, aber nicht in so einem Ausmaß. Impfen würde ich mich nicht lassen, da die Grippe mutiert und der hergestellte Impfstoff dann schon nicht mehr hilft. Wenn wirklich eine große Anzahl an Schülern auf Grund der Schweinegrippe fehlt und Gefahr für die anderen Schüler besteht, würde ich als Schulleiter handeln.”

... .

Gefragt haben Lisa Vollmer (10fR) und Jacqueline Plinski (10eR) der St.-Augustinus-Schule

 

Ich höre gerade

Mika: The Boy who knew too much

Wir hören gerade das neue Album des britischen Sängers Mika. Mit seinem ersten Album „Live In Cartoon Motion“ erzielte er in Grobritannien einen Hit nach dem anderen, z.B. „Relax, take it easy“, „Lollipop“ oder „Grace Kelly“. Auch das gesamte Album stieg in den UK-Charts gleich auf den ersten Platz. Im September ist sein zweites Album „The Boy who knew too much“ erschienen. Lieder wie „We Are Golden“ und „Rain“ kennt man schon aus den Charts, aber auch das noch unbekannte Lied „One Foot Boy“ ist zumindest für uns ein voller Erfolg. Wir können dieses Album nur empfehlen, da Mika seiner Musik und seinem Stil treu geblieben ist.

Julia Einert und Gesa Warnecke, Kl. 10eR, St.-Augustinus-Schule

 

23.11.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Adventsbasar der Augustinus-Schule

Hildesheim (r)
Einen großen Adventsbasar veranstaltet die St.-Augustinus-Schule am Freitag, 27. November, von 14 bis 18 Uhr. Ange- boten werden Bastelarbeiten, Adventsgestecke, Weihnachtskarten und Leckereien für die vorweihnachtliche Zeit.
Außerdem gibt es Literatur für Groß und Klein am Taschenbuchstand und eine reichhaltige Kuchenauswahl in den Kaffeestuben. Mit dem Erlös sollen der Förderverein und Patenkinder der Schule in Peru unterstützt werden.

 

11.11.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Die Sims: Version 3 auf dem Markt

Die Sims sind ein Spiel der Firma Maxis Electronic Arts. Es geht darum, seinen eigenen Charakter zu erstellen und mit ihm die Probleme des Lebens zu meistern. So kann man etwa als Künstler Bilder malen und verkaufen. Es gibt aber auch andere Berufe wie Dieb, Polizist oder Arzt. Man muss sich aber nicht nur um das Einkommen kümmern, sondern auch ein Haus bauen, in dem der Sim überleben kann. So muss man die Grundbedürfnisse des Sim erfüllen -und falls vorhanden, auch die der Haustiere. Die wollen nicht nur gefüttert, sondern auch erzogen werden. Seit dem 4. Juni sind „Die Sims 3" auf dem Markt, mit besserer Grafik und weiteren Neuerungen. Zum Beispiel kann man Kleidungsstücke und Möbel nach Belieben färben, mit Überstunden sein Haushaltsgeld aufbessern oder Beziehungsboni erhalten.

 

 

 

In fremde Körper schlüpfen - das gefällt den Rezensenten.

 

 

 

Vanessa, Alina, Simon, Arne, 10 eR
St.-Augustinus-Schule Hildesheim

 

02.10.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Die Zeitung ergänzt das Schulbuch
33 Klassen beim Projekt „HAZ macht Schule”/Ab November berichten Schüler über ihre Welt

Hildesheim (hei).
Für 700 Schüler steht demnächst das Thema Zeitungmachen auf dem Stundenplan. Sechs Wochen lang werden sie schreiben und fotografieren – die besten Geschichten erscheinen in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Wie weckt ein Zeitungstext Lust aufs Lesen? Welche Aufgabe hat ein Foto, welche Regeln gelten für einen Kommentar? Solchen Fragen sind bald 33 Schulklassen aus dem gesamten Landkreis auf der Spur. Bei „HAZ macht Schule“, einem Projekt der Hildesheimer Allgemeinen mit Unterstützung der Volksbank Hildesheim, lernen sie, wie Journalisten arbeiten und wie eine Zeitung entsteht. Und als Autor für die Zeitung kann jeder eigene Schreib-Erfahrung sammeln.

Viele Anregungen dafür gibt es in einem dicken Projektordner, den die Klassenlehrer bei der Auftaktveranstaltung im Michaeliskloster erhalten haben. „Diese Zensur war ungerecht!“ heißt eines der vorgeschlagenen Themen – wie soll man in so einer Situation reagieren? Darüber können die Neunt- und Zehntklässler ebenso schreiben wie über ihre Lieblingsplatte oder den Nachhilfeunterricht, den sich manche leisten können, andere aber nicht. Ab November sollen die besten Schüler-Texte einmal wöchentlich in der Hildesheimer Allgemeinen erscheinen. Für die Leser gibt das Einblicke in den Alltag der Schüler, die auch der neugierigste Redakteur so nicht geben kann.


Ihre Schüler sind dabei: Klassenlehrer und die Projektbeteiligten von „HAZ macht Schule“.

Während der sechs Wochen liefert der Zeitungsträger an jeden Schüler jeder Projektklasse ein eigenes Exemplar der Hildesheimer Allgemeinen. Damit lässt sich allerhand anstellen: Die Schüler können lernen, aus welchen Teilen die Zeitung besteht, welche Themen im Lokalteil auftauchen und welche vielleicht fehlen. Oder sie können darüber streiten, ob das „Oben links“ des Tages witzig war oder nicht. Vor allem den Deutsch- und Politikunterricht wird die tägliche Lektüre bereichern – doch auch ein Mathelehrer war unter den interessierten Klassenlehrern, Dr. Otto May vom Hildesheimer Scharnhorstgymnasium. „Kritische Leser und mündige Bürger“ erhofft sich HAZ-Chefredakteur Dr. Hartmut Reichardt von dem Projekt und lobte die beteiligten Lehrer für ihr Engagement.

Auch außerhalb des Klassenzimmers können die beteiligten Schüler allerhand erleben: Einige begleiten Redakteure zu Terminen, andere Klassen fahren ins Druckzentrum nach Hannover und sehen, wie die Zeitungsbahnen durch die Rotation rasen. Der Projektpartner Volksbank lädt alle Schüler zu einem Streitschlichtertag ein. Und auch in die Online- Abteilung der Hildesheimer Allgemeinen können Interessierte hineinschnuppern. Spätestens dort wird klar: Ohne Papier ist die Zeitung nichts – aber die Zeitung ist längst mehr als Papier.

Anmerkung:
Die Augustinus-Schule ist mit 2 Klassen an dem Projekt beteiligt. Herr Goertz (Erster von links) und Frau Bögershausen (Dritte von links) betreuen zwei 10. Klassen der St.-Augustinus-Schule bei diesem Projekt.

 

22.09.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Ansgar-Schüler gewinnen die „Königsdisziplin“
100 Teilnehmer laufen beim 2. St. Ansgar-RUN um die Wette

Hildesheim (r/tbr).
Auch die zweite Auflage des St. Ansgar-RUN kam bei allen Beteiligten gut an. Im Vorjahr das erste Mal gestartet, war der Lauf gleich ein so großer Erfolg, dass er diesmal zusammen mit Schülern der St. Augustinus Schule stattfand. Auch dort gehört das gezielte Lauftraining zum Unterrichtsalltag. Weit mehr als 100 Starter bewältigten je nach individueller Fitness die Distanzen von einem, vier oder sechs Kilometern. Im Ziel wurden die Teilnehmer mit lautem Beifall erwartet und anschließend
mit Medaillen geehrt.


Während bei der Ein-Kilometer-Strecke die St. Ansgar Schule (Stefanie Schameitat, Dennis Wodniczak) die ersten Plätze belegte, setzten sich die Augustinus-Schüler über vier Kilometer
durch (Daniel Planke, Fabian Hakus). Bei der „Königsdisziplin“, dem Sechs-Kilometer-Lauf, hatten wiederum die Ansgar-Schüler die Nase vorn (Tim Schlüter, Yousef Sarmout).

 

 

 

 

Daniel Planke im Vordergrund rechts im blauen Trikot
(Anmerkung Steiner)

 

 

 

 

 

Der Lauf wurde wie im Vorjahr von den Sozialpädagogen Wolfgang Engelke und Peter Kleier, die auch das St. Ansgar- Laufprojekt seit vielen Jahren betreuen, in Kooperation mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Hofmann, organisiert. Die Ankündigung der Veranstaltung hatten die Schüler beider Schulen mit Begeisterung aufgenommen und sich intensiv mit ihren Lehrern vorbereitet. „Nicht immer stößt das Aufbauen von Ausdauer und Selbstkontrolle in der Schule auf ein so positives Echo“, meinte Kleier. Alle Schüler, Lehrer und Organisatoren waren sich einig, das auch in 2010 das Startkommando „Auf die Plätze–fertig–los!“ für den 3. St. Ansgar- RUN erfolgen wird. Bis dahin wird fleißig weiter trainiert.

 

28.08.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Engel auf Abwegen
St.-Augustinus-Schule zeigt das selber komponierte und getextete Musical „Ein Engel für Miguel“/Zwei Jahre Vorbereitungszeit

HILDESHEIM.
Julia (Jeanette Hilski), die Engelspraktikantin, kommt in das Himmelsarchiv von Erzengel Michael (Markus Bugiel) und soll sich eigentlich nur um die stupide Verwaltung
kümmern. Aber dann entdeckt sie beim Herumsurfen im Computer beim Stichwort „Mensch“ den kleinen Miguel (Marcel Möller), der sich mit Gelegenheitsjobs als Schuhputzer über Wasserhält. Die Praktikantin drückt die Aktionstaste, taucht in das Leben des südamerikanischen Jungen ein und sieht, wie er versucht, für seine Familie Geld zu verdienen, eine Freundin vom Kleberschnüffeln abhält und versehentlich Arbeit bei dem Kokain-Händler Lucio (Ramon Eres) annimmt. Auch wenn der „Boss“ Alleingänge nicht gerne sieht, will Julia für Miguel ein Engel sein und ihm helfen.

„Ein Engel für Miguel“ ist die neueste Musical-Produktion der St.-Augustinus-Schule. „Fast zwei Jahre Vorbereitung stecken in dem Stück“, sagt Ingo Leiß, Lehrer und Autor des Stückes. Gemeinsam mit Fred Burghardt, der schon seit 25 Jahren die Liedtexte und Songs für die Schul-Musicals schreibt, sowie Schülern und Lehrern haben sie einen bunten Abend voller kleiner Spielszenen, vieler Lieder und Tanzszenen erarbeitet.

Ingo Leiß erzählt, er wollte mit der Geschichte an die Partnerschule in Peru erinnern und mit dem Stück auf eine Situation aufmerksam machen, die man in vielen südamerikanischen Groß- städten vorfinden kann. Nicht nur Kinderarbeit, sondern auch Drogen sind dort ein Problem. „Manche Schüler wussten etwa nicht, das Kleber schnüffeln mancherorts so verbreitet ist“, so Ingo Leiß.

Aber vor allem geht es natürlich um Hoffnung in diesem Stück. Gleich zu Beginn singt eine Gruppe von Touristen (gespielt von Lehrern) für Miguel das Lied „Morgen wird’s besser“. Und später heißt es in einem Reggae-Song „Sei du selbst, bleib bei deiner Meinung“. Der Mensch soll tüchtig sein, die Dinge anpacken und nicht irgendwo versumpfen. Miguel hat seinen Engel, aber vielleicht hätte er es auch ohne himmlische Hilfe geschafft, weil er sich der Armut nicht einfach hingeben will.

In den Gesichtern der Schüler sieht man beim Spielen und Singen oft ein Lächeln. Es macht ihnen Spaß, auf der Bühne zu stehen. Theater zu spielen, könne eben auch eine „befreiende Wirkung“ haben, meint Ingo Leiß. Wenn man dabei etwas Unsicherheit verliert und Selbstbe- wusst sein gewinnt, nimmt man davon auch etwas in den Alltag mit.

Eine weitere Aufführung ist am heutigen Freitag um 19.30 Uhr. Eintrittskarten kosten für Kinder 2, für Erwachsene 4 Euro. Telefonische Reservierung unter 3 22 66.

Schuhputzer Miguel (Marcel Möller) umgeben von Touristen (gespielt von Lehrern),
die ihm ein hoffnungsvolles Lied singen: Morgen
wird’s besser. Foto: Meyer

 

 

25.08.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

„Ein Engel für Miguel" heute als Musical

HILDESHEIM.
Die St.-Augustinus-Schule hat wieder eines neues Musical erarbeitet. Es trägt den Titel „Ein Engel für Miguel".
Miguel lebt in Südamerika unter ärmlichen Verhältnissen und gerät zusammen mit seiner Freundin Romina in große Schwierig- keiten. Diese Not sieht ein Engel am großen Computer im Himmel und will helfen.

Die Termine der Aufführungen in der Turnhalle der St.-Augustinus-Schule in der Treibestraße 2 sind am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr, am morgigen Mittwoch sowie am Freitag, 28. August, jeweils um 19.30 Uhr. Eintrittskarten kosten für Kinder 2, für Erwachsene 4 Euro. Telefonisch lassen sich Karten unter der Nummer 3 22 66 bestellen. Eine CD zum Musical wurde in der Schule produziert und kann zum Preis von 5 Euro erworben werden.

 

 

23.08.2009 (Kirchenzeitung)

Musical in der St.-Augustinus-Schule

Hildesheim (kiz).
“Ein Engel für Miguel” heißt das neue Musical, das Schülerinnen und Schüler der St.-Augustinus-Schule in Hildesheim einstudiert haben. Es erzählt von einem kleinen Jungen, Miguel, der in Südamerika unter ärmlichen Verhältnissen lebt und zusammen mit seiner Freundin Romina in große Schwierigkeiten gerät. Diese Not sieht ein Engel am großen Computer im Himmel und will helfen. Premiere des Singspiels ist am Dienstag, 25. August, in der Turnhalle der Schule (Treibestraße 2). Weitere Aufführungen gibt es am Mittwoch, 26., und Freitag, 28. August. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Die Karten kosten zwei Euro für Kinder und vier Euro für Erwachsene. Telefonisch(e) Kartenvorbestellung unter 05121/32266.

 

 

05.07.2009 (Kirchenzeitung)

Augustinus-Schüler holen Pokal

Großer Erfolg für die St.-Augustinus-Schule: Die “Arbeitsgemeinschaft Laufen" gewinnt den Wanderpokal beim 31. Haseder Feldmark-Lauf. Mit 15 Schülerinnen und Schülern war die Lauf-AG angetreten - als stärkste Gruppe. Das bescherte den Augustinern einen Wanderpokal, „den wir im nächsten Jahr natürlich verteidigen wollen", sagt der betreuende Lehrer Franz-Josef Steiner. Auch die Einzelergebnisse über die fünf Kilometer lange Strecke können sich sehen lassen: Theresa Nosek erreichte in ihrer Alterklasse den 2., Daniel Planke den 3. Platz. In diesem Jahr stehen für die Lauf-AG noch der Wettbewerb der St.-Ansgar-Schule in Hildesheim im September und der Haseder Silvesterlaufan. Foto: privat

 

 

30.06.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Hildesheimer Haupt- und Realschüler feiern ihren Abschluss
St.-Augustinus-Schule

Irin Marya Anton Thevathas, Steffen Aselmeier, Simon Bengsch, Dennis Berger, Tina Berger, Franziska Bertram, Alexander Blimke, Patryk Blum, Luzia Bormann, Isabelle Brandt, Chris Brönnecke, Jessica Bruns, Jermaine Burgdorf, Clemens Weinhold, Janet Czauderna, Daniela Da Silva Correia, Thien Anh Dinh, Jannika Fischer, Danielle Fleige, Elisabet Geringer, Sandro-Rene Gordan, Benedikt Grote, Maik Hagemann, Sophie Hartmann, Jacqueline Helms, Christian Herke, Patrick Holle, Anja Jaworski, Janette Kanne, Emily Kawczak, Xenia Kawczak, Cansu Kazar, Felix Kirchhoff, Jana Sabine Klimt, Benjamin Koch, Kevin Kolattek, Kerstin Kordowski, Oscar Vadim Körner, Fenja Kreipe, Madlin Kreth, Madeleine Krüger, Matthias Kubik, Edgar Laubert, Markus Laubinger, Viola Jordina Laubinger, Bianca Leirich, Carsten Listowski, Volker Lück, Carolin Ludewig, Fabian Maier, Ann-Christin Markus, Kevin Möhle, Magdalena Möller, Oliver Mönner, Jennifer Mosler, Weronika Nowak, Marwin Ohle, Timo Ottmers, Vincent Paasche, Nico Pielczyk, Vanessa Plaschke, Clara Elisabeth Poppenhäger, Michaela Pridik, Rene Pyschik, Steffen Reinecke, Esther Rieger, Elena Rippich, Janina Rohmann, Jasmina Rohr, Marcel Schädlich, Jasmin Schenk, Anna Scherer, Laura Jeane Schier, Marcel Schmidt, Sven Schönfuß, Christian Schröder, Thomas Schröder, Marian-Pascal Schulze, Marvin Jonas Sinner, Kathrin Siwy, Daniel Sokolowski, Kevin Stege, Maria Strauch, Regina Stumpf, Lisa Tachel, Marvin Teixira da Costa, Lena Templin, Marie-Therese Topp, Jan Magnus Ulbricht, Tobias Jan Ullrich, Bernadette Voges, Markus Vogt, Celina Weiterer, Stephanie Weiterer, Maximilian Wirries, Jonathan Wrobel, Mateuz Zielonka, Marion Zymla.

 

 

28.06.2009 (Kirchenzeitung)

„Das ist wirklich prima gelaufen"
Der Teamgeist stand beim Bistumssportfest mit 350 Teilnehmern im Mittelpunkt

Hildesheim (wal).
„Gute äußere Bedingungen": Bei Sportereignissen unter freiem Himmel ist diese Bemerkung häufig zu hören. Beim traditionellen Bistumssportfest der katholischen Schulen in der Diözese Hildesheim trafen diese Worte nicht nur auf das sonnige Wetter zu - sondern auch auf die Organisation, die in diesem Jahr bei der St.-Augustinus-Schule lag. Den im Einsatz befindlichen 50 Lehrern der Haupt- und Realschule um Schulleiter Günter Burghardt und Hauptorganisator Claus Unzeitig wurde an den einzelnen Spielstätten immer wieder ein Lob zuteil: „Habt ihr wirklich gut gemacht." Eine Einschätzung, der sich auch Schulrat Manfred Köhler anschloss: „Das ist wirklich prima gelaufen."

Ein Hauch von olympischen Spielen wehte über das Vereinsgelände von Eintracht Hildesheim, als die gut 350 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der elf katholischen Bistumsschulen begrüßt wurden. Diesmal waren es Schüler aus den 7. und 8. Jahrgängen, die sich in drei Disziplinen maßen. Ein Fußballturnier für Jungen, eine Völkerball- Wettstreit für Mädchen und Leichtathletik standen auf dem Programm. Doch gerade in Sachen Leichtathletik gingen die Organisatoren andere Wege als sonst. Statt klassischem Einzel-Dreikampf - Laufen, Springen, Werfen - wurden zehn Mannschaftsübungen absolviert. So wurden beispielsweise bei einem 800-Meter-Lauf sowohl die schnellste wie die langsamste Zeit der aus Mädchen und Jungen gemischten 6er-Teams gestoppt und addiert. Bei einer sommerlichen Biathlon-Variante ohne Skier hatten die Schüler abwechselnd eine Laufstrecke zu absolvieren und mussten dann unterschiedliche Gegenstände (Sandsack, Ring, Frisbee) in einen kleinen Kasten werfen. „Wir wollten mehr den Mannschaftsgedanken stärken und auch andere Qualitäten wie Koordination und Planung in den Mittelpunkt stellen", begründet Claus Unzeitig den Entschluss zu diesem etwas anderen Wettkampf. Den Teilnehmer machte es sicht- und hörbar Spaß.

Fazit des Tages: „Wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat", sagt Schulleiter Burghardt. Unterstützung hatten die Lehrer der Augustinus-Schule von insgesamt gut 60 Schülern der zehnten Klassen erhalten, die einen großen Anteil an der reibungslosen Organisation hatten. Auch den Sanitätsdienst hatten Schüler übernommen, die vorher noch vom Malteser Hilfsdienst ausgebildet worden waren. Allerdings verlebten gerade die Sanitäter einen ruhigen Tag - und waren wie Burghard sehr froh darüber. Für Schulrat Manfred Köhler Anlass alle Teilnehmer zu loben: „Keine Verletzten - das zeigt doch, wie fair die Wettkämpfe verlaufen sind."

DIE ERGEBNISSE

Leichathletik-Zehnkampf:
1. Gymnasium Josephinum, Hildesheim, 2. Marienschule, Hildesheim, 3. Don-Bosco-Schule, Hildesheim

Völkerball (Mädchen):
1. Marienschule, Hildesheim, 2. St.-Augustinus-Schule, Hildesheim, 3. Ludwig-Windhorst-Schule, Hannover

Fußball (Jungen):
1. St.-Augustinus-Schule, Hildesheim, 2. Albertus-Magnus-Schule, Hildesheim, 3. Eichendorffschule, Wolfsburg

 

 

27.06.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schulen helfen beim Berufsstart
Behörde vergibt zwölf Gütesiegel als berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule

Hildesheim (bar).
Zwölf Schulen aus Stadt und Landkreis Hildesheim haben das Gütesiegel als berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule erhalten. Damit wird ihnen attestiert, dass sie sich besonders um den erfolgreichen Einstieg ihrer Schüler in die Berufswelt bemühen. Die meisten der teilnehmenden Schulen bekommen die für drei Jahre geltende Auszeichnung schon zum zweiten Mal.

Ralph-Peter Vogel von der Landesschulbehörde sagte, die Jury habe sich nicht nur auf die Angaben im umfangreichen Fragebogen verlassen, sondern die Bewerber selbst aufgesucht. Vor Ort hätten sich die Schulen meist noch besser präsentiert als auf dem Papier. Eine besondere Auszeichnung mit Ehrenurkunde erhielten die Renataschule (Realschule) und die Geschwister-Scholl-Schule (Hauptschule). Die Renataschule beeindruckte mit einem Berufsparcours für die ach- ten Klassen. Dabei durchlaufen die  Schüler 25 Stationen,  an denen  sie ihre praktischen  Fähigkeiten erproben können.   Auszubildende aus Partnerbetrieben sind daran beteiligt. Die Geschwister-Scholl-Schule ermöglicht Achtklässlern in Zusammenarbeit mit der FAA (Schule für außerbetriebliche Ausbildung und berufsvorbereitende Maßnahmen) einmal in der Woche einen ganzen Praxistag.

Das Qualitätssiegel erhielten außerdem die Don-Bosco-Schule, Freiherr-vom-Stein-Schule, St.-Augustinus-Schule und als einziges Gymnasium das Andreanum  in  Hildesheim,  sowie  im Landkreis die Ambergauschule Bockenem, die Krüger-Adorno-Schule in Elze, die Hauptschule am Wildfang Gronau, die Molitoris-Schule Harsum, die Hauptschule Lamspringe und die Richard-von-Weizsäcker-Schule Schellerten. Auch die Handwerkskammer Hildesheim- Südniedersachsen beteiligte (sich) an dem Auswahlverfahren. Präsident Jürgen Herbst erkannte einen „qualitativen Sprung nach oben" seit dem letzten Wettbewerb vor drei Jahren. Die Schulen hätten ihre Bemühungen „vorangetrieben und professionalisiert". „Wir fühlen uns verantwortlich für einen geordneten Übergang unserer Schüler in eine Ausbildung oder an eine weiterführende Schule", sagt Martin Lücke, Rektor der Renataschule. „Wir haben aber nicht extra auf das Gütesiegel hingearbeitet", erklärt Lücke. Maßnahmen wie der Berufsparcours oder ein Mädchen-und ein Jungen-Technik-Tag bei Kooperationspartnern seien ohnehin Teil des Schulkonzeptes gewesen. „Vor der heutigen Ausbildungsplatzsituation kann die Schule nicht die Augen verschließen." Das Gütesiegel zeige nun den Eltern, „dass wir für ihre Kinder was tun."

Die Leiter von zwölf Schulen aus Stadt und Kreis bekommen das Gütesiegel
für eine berufswahlfreundliche Schule/Foto: Barth

 

 

24.06.2009 (Huckup)

2. Wettbewerb „Klimaschutz macht Schule“
Bürgerstiftung vergibt Preise fürs Energiesparen

Annette Joos-Körtje (links) und Dr. Hans-Peter Geyer (rechts, beide Bürgerstiftung) verleihen den Preis „Klimaschutz macht Schule“ an Schüler der St. Augustinus-Schule. Foto: Andreas Mayen

HILDESHEIM.
Die St. Augustinus-Schule hat in diesem Jahr den Wettbewerb „Klimaschutz macht Schule“ der Bürgerstiftung Hildes- heim in der Rubrik Schulen/Schulklassen gewonnen. Schüler der jetzigen neunten Klassen haben ein Energiesparbuch herausgegeben, in dem Energiespartipps für die Schule und für zu Hause zusammengefasst sind. Das im Sommer 2008 erstellte Buch enthält Checklisten und Erledigungsvermerke. Dann haben die Schüler Ergebnisse eingetragen und eine zweite Testreihe gestartet um den Erfolg zu berprüfen. Die Schule erhält ein Preisgeld von 2500 Euro für weitere Umweltprojekte.

In der Gruppe Schüler/Schülergruppen hat Noah Fynn Kottenhan vom Goethegymnasium den ersten Platz belegt. Er hat untersucht, ob Pampasgras ein hochwertiges Isoliermaterial ist. Dazu hat er es mit anderen nachwachsenden Rohstoffen verglichen wie Hobelspänen, Kork, Laub oder Pappschnitzeln. Sein Ergebnis: Pampasgras ist ein hochwertiges Isoliermaterial, aber Kork ist ihm noch überlegen. Der Wettbewerb „Klimaschutz macht Schule“ der Bürgerstiftung hat im vergangenen Jahr selber einen Preis gewonnen. Der Energieversorger E.ON/Avacon hat dafür ein Preisgeld vergeben und gleichzeitig den Wunsch geäußert, mit dem Preisgeld einen vergleichbaren Wettbewerb noch einmal auszuschreiben.
apm

 

 

24.06.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schüler prüfen Glühlampen-Verbot
Ergebnis: Es spart tatsächlich Strom/Bürgerstiftung vergibt Klimaschutz-Preise

Hildesheim (mb).
Die Hildesheimer Bürgerstiftung hat zum zweiten Mal die Preisträger ihres Wettbewerbs „Klimaschutz macht Schule“ ausgezeichnet. Sieger in der Kategorie der Einzelschüler beziehungsweise Schülergruppen wurde der zehnjährige Noah Fynn Kottenhan vom Goethegymnasium. Der erste Preis in der Kategorie Schulklassen und Schulen ging an 18 Achtklässler der St.-Augustinus-Schule.

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Hans-Peter Geyer, überreichte die Preise im großen Saal des Joseph-Godehard- Hauses. „Klimaschutz ist eine zentrale Forderung in unserer Gesellschaft“, stellte der Stiftungsvorsitzende fest. „Entscheidend dafür ist aber, wie wir uns alle selbst im täglichen Leben verhalten“, fügte er hinzu. Alle Wettbewerbsarbeiten hätten sich deshalb mit der Frage auseinandergesetzt, wie ein eigener Beitrag für den Klimaschutz aussehen könnte.

Die Preisträger von der St.-Augustinus-Schule erhalten 2500 Euro. Sie hatten ein Energiesparbuch mit zahlreichen Tipps zum Energiesparen und Checklisten für alle Aktivitäten zu Hause, aber auch für die Nutzung von Verkehrsmitteln und im Umgang mit Handys erstellt. Den zweiten Preis in dieser Kategorie und damit ein Preisgeld in Höhe von 1300 Euro erhielt die Realschule Himmelsthür. 300 Schülerinnen und Schüler hatten Umweltleitlinien für die Schule erarbeitet und in das Schulprogramm integriert.

In der Kategorie einzelne Schüler und Schülergruppen gab es vier Preise und einen Sonderpreis. Den Hauptpreis und damit ein Preisgeld von 300 Euro gewann der zehnjährige Noah Fynn Kottenhan. Der Fünftklässler des Goethegymnasiums hatte untersucht, ob Pampasgras ein hochwertiges Isolationsmaterial ist. Zum Vergleich nutzte er Hobelspäne, Kork, Laub oder Pappschnitzel. Ergebnis: Pampasgras ist in der Tat hochwertiges Isolationsmaterial, Kork hat jedoch weitaus bessere Isoliereigenschaften.

Einen von drei zweiten Preisen in dieser Kategorie, verbunden mit einem Preisgeld von 100 Euro für jeden Schüler, gewannen Maike Ahrens, Lena-Sophie Damm, Anna-Maria Haupt, Jessica Musial, Kristin Nolte und Elena Schneider von der Haupt- und Realschule Bad Salzdetfurth. Die sechs Schülerinnen einer 10. Klasse hatten im Winter während der großen Pausen die Energieverbräuche (Licht, Heizungstemperatur, Lüftungsverhalten) in allen Klassenräumen gemessen und protokolliert.

Ebenfalls einen zweiten Preis erhielten Annika Engmann und Vanessa Schulz, Schülerinnen der Hildesheimer Renataschule. Sie haben überprüft, ob es tatsächlich sinnvoll ist, ab 2012 alle Glühlampen vom Markt zu nehmen. Messungen an Glühlampen und Energiesparlampen ergaben: Die EU-Entscheidung ist gerechtfertigt. Einen zweiten Preis erhielt schließlich auch der elfjährige Fridolin Langer. Der Fünftklässler der Hildesheimer Marienschule hatte 35 Leuchtmittel im Hinblick auf Kosten, Leistung, Lichtfarbe, Temperatur und Helligkeitsverlauf untersucht. Auch er hält danach die Entscheidung der EU für richtig.

Ein Sonderpreis ging an Janik Ehbrecht, Lukas Thierling, Dennis Martin und Darian Sundermeyer. Die Fünftklässler der Robert-Bosch-Gesamtschule hatten eine „solarbetriebene Carrerabahn“ entwickelt.

 

 

22.06.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schüler aus Niedersachsen beim Bistumssportfest

Elf Schulen in der Trägerschaft des Bistums Hildesheim haben ihre Sportler zum Sportfest an der St.-Augustinus-Schule geschickt. Aus Bremerhaven,Wolfsburg, Hannover, Göttingen, Duderstadt und Hildesheim gingen Jungen und Mädchen an den Start. Sportlehrer Claus Unzeitig (rechts) hatte die Organisation vorbildlich übernommen, auch das Wetter spielte hervorragend mit. Im Zehnkampf kam es auf Können, aber auch Teamgeist und Geschicklichkeit an. Hier siegte das Gymnasium Josephinum, beim Völkerball der Mädchen gewann die Marienschule. Im Fußball belegte die Gastgeber- schule St. Augustinus den ersten Platz. Gemeinsam mit Unzeitig ehrten Schulrat Manfred Köhler (hinten links) und Rektor Günter Burghardt (vierter von rechts) die siegreichen Leichtathleten.

(bd)/Foto: Burghardt

Sportbistum 20091

 

 

21.06.2009. (Kehrwieder am Sonntag)

SIEGER im Wettbewerb „Klimaschutz macht Schule"

Zum zweiten Mal hat die Hildesheimer Bürgerstiftung einzelne Schüler, Schülergruppen und Schulen für ihre Beiträge und Ideen zum Klimaschutz ausgezeichnet. Den ersten Preis in der Kategorie „Schulklassen und Schulen" erhielten 17 Achtklässler der Augustinusschule: Sie haben ein Ratgeber mit zahlreichen Tipps zum Energiesparen und Checklisten für  den  alltäglichen Gebrauch  im Haushalt erstellt. Die  Schule erhält ein Preisgeld  von  2.500 Euro. Den zweiten Preis 
(1.300 Euro) bekam die Realschule Himmelsthür für ihre Umweltleitlinien, die in das Schulprogramm übernommen werden.                                                                                                    
 

 

11.03.2009. (Huckup)

Hilfe beim Start ins Berufsleben

Berufseinstiegsbegleiter unterstützen Schüler

Region Hildesheim
Ratgeber, Mutmacher und Förderer, so umschreibt Hildegard Happach, Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Hildesheim, die Aufgaben der Berufseinstiegsbegleiter, die seit Februar an fünf Hildesheimer Schulen insgesamt 100 Schüler auf ihren Weg von der Schule ins Berufsleben begleiten. Finanziert wird das Programm von der Arbeitsagentur. Insgesamt fördert in diesem Modellprojekt  die Arbeitsagentur 1000 Schulen in Deutschland.  Das Projekt dauert bis 2014. Gefördert werden Schüler ab der 8. Klasse. Ab Sommer nehmen weitere 145 Schüler an dem Projekt teil.

Neu an dem Programm ist der übergreifende Ansatz. Die Berufsbegleiter unterstützen ihre Schützlinge von der ersten Berufsvorbereitungsphase in der 8. Klasse bis längsten zwei Jahre nach Ende der regulären Schulzeit. Die Schüler können sich also auch in den Vorbereitungsjahren oder in der Anfangszeit einer beruflichen Ausbildung immer an ihren Einstiegsbegleiter wenden.








Berufseinstiegsbegleiter und Vertreter der Arbeitsagentur stellen das Programm zur Unterstützung von Schülern beim Übergang von der Schule in den Beruf vor.







Foto: Andreas Mayen


Die Einstiegsbegleitung übernehmen freie Bildungsträger, für die Augustinus-Schule in Hildesheim, die Hauptschule in Söhlde und die Albert-Schweitzer-Schule in Sarstedt ist das die FAA Hildesheim, für die Ambergauschule in Bockenem und die Hauptschule Lamspringe die DAA Alfeld. Jeder Einstiegsbegleiter soll dabei jeweils 20 Schüler betreuen.

Die Schüler sollen mit Hilfe des Programms möglichst reibungslos in die Berufswelt geführt werden. Sarah Funke, Einstiegsbegleiterin an der Hauptschule Söhlde: Wir vermitteln den Schülern Sozialkompetenz, versuchen den Schülern auch ein realistisches Bild ihrer Möglichkeiten zu zeichnen.“ Insgesamt soll das Programm als präventive Maßnahme am Ende auch Kosten sparen. Hildegard Happach: „Wir wollen verhindern, dass die Schüler in berufsvorbereitende Maßnahmen kommen.“ Ziel ist der direkte Berufseinstieg nach der Schule. apm

 

 

08.02.2009. (Kehrwieder am Sonntag)

St. Augustinus-Schule
Infos für die fünfte Klasse

Hildesheim. Die St.-Augustinus-Schule informiert am Montag, 16. Februar, ab 19.30 Uhr Eltern über die Aufnahme von Kindern in den 5. Jahrgang. Der Wechsel von der Grundschule in den Haupt- und Realschulbereich der Augustinus- schule wird besprochen und das freiwillige Ganztagsangebot erläutert.

Am 7. Mai findet von 15.30 bis 18 Uhr ein “Schnuppertag” für interessierte Jungen und Mädchen und ihre Eltern statt. Schulträger der St.-Augustinus-Schule ist das Bistum Hildesheim.

 

 

07.02.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

St.-Augustinus-Schule

Besonderheiten:
Haupt- und Realschule unter einem Dach mit guter Durchlässigkeit, Kleinlerngruppe für Kinder mit großen Lernschwächen, intensives Förderangebot in den Hauptfächern, freiwilliges Nachmittagsangebot mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften, religiöse Orientierung, soziales Lernen, Umwelterziehung und Methodenlernen, praxisnahe Hilfen zur Berufsorientierung, Computerkurse und Informationstechnische Grundbildung
Aufnahme:
Voraussetzung in der Regel katholische Konfession, maximal 30 Prozent nichtkatholische Kinder. Aufnahmegespräch mit allen Eltern, um die richtige Entscheidung für eine Hauptschul-, Realschul- oder Förderklasse zu treffen.
Schulgeld:
nein


Treibestr. 2
31134 Hildesheim
Telefon: (05121) 32266
www.augustinus-schule.de
E-mail: St.-Augustinus-Schule@t-online.de
Schulleiter: Günter Burghardt
27 Klassen, 600 Schüler

 

 

06.02.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Augustinusschule stellt sich vor

Die St.-Augustinus-Schule informiert Eltern über den Wechsel von der vierten Klasse in den Haupt- und Realschul- bereich. Am Montag, 16. Februar, gibt es zu diesem Thema einen Info-Abend. Beginn ist 19.30 Uhr. Neben allgemeinen Informationen wird auch das Ganztagsprogramm der Schule erläutert.

Am Donnerstag, 7. Mai, findet außerdem von 15.30 bis 18 Uhr ein “Schnuppertag” für interessierte Jungen und Mädchen sowie ihre Eltern statt.

 

 

30.01.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Von der Schulbank an die Werkbank

St-Augustinus-Schule für Förderprogramm der Bundesregierung ausgewählt

Hildesheim (ber). Welche Fähigkeiten brauche ich für meinen Traumberuf? In welchen Fächern muss ich mich dafür verbessern? Und worauf muss ich bei der Bewerbung achten? Ab nächstem Mittwoch sind Monika Schatz und Teresa Fahlbusch die richtigen Ansprechpartner für alle, die nach Antworten auf diese Fragen suchen. Ihr Büro haben die beiden in der St.-Augustinus-Schule.

„Ich möchte euch dabei helfen, eure Stärken kennen zu lernen, damit ihr einen Beruf findet, der euch Spaß macht", erklärt die Hildesheimerin Teresa Fahlbusch den versammelten Achtklässlern. Die 33-Jährige ist ausgebildete Raumausstatterin und hat Produktdesign studiert. Wichtig sei es, anzufangen, auch wenn noch nicht ganz klar sei, was man werden möchte, betonte sie. Mit Fahlbusch wird Monika Schatz das Beratungsbüro beziehen. Die 42-Jährige aus Wennigsen ist ausgebildete Pädagogin and erklärte den Jungen und Mädchen gleich, wie sie ihre Arbeit am kommenden Mittwoch beginnen möchte: „Wir werden Einzelgespräche führen, um zu sehen, was ihr braucht. Wir werden schauen, ob eure Berufswünsche realistisch sind und ob sie Sinn haben für den Arbeitsmarkt.

 

 



Schulleiter  Günter Burghard stellt den Schülern der siebten und achten Klassen das neue Programm der Berufseinstiegsbegleitung vor.

 

 




Fotos: Bertelsmeier

Die Hauptschule in der Treibestraße ist die einzige Schule in Hildesheim, die die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur für das Projekt ausgewählt hat. Ab Mittwoch können von 80 Achtklässlern 30 teilnehmen, ab September gibt es 15 zusätzliche Plätze. Ziel des Programms ist in erster Linie der nahtlose Übergang der Jugendlichen von der Schule in eine Ausbildung. Neben der Arbeit der beiden Beraterinnen hat die Bundesregierung fünf Computer mit Internetanschluss zur Verfügung gestellt. Diese sollen zum Beispiel dazu benutzt werden, gemeinsam Bewerbungen zu schreiben und zu verbessern oder Informationen zu Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten zu finden. Passen die Leistungen der Schüler nicht zum angestrebten Beruf, sollen die Beraterinnen in Abstimmung mit Lehrern dafür sorgen, das Schwächen ausgeglichen werden.

Für je 30 Stunden pro Woche sind Schatz und Fahlbusch ab Februar an der Schule. Alle Jugendlichen werden bis zu einem halben Jahr nach Ausbildungsbeginn betreut. Wer nicht auf Anhieb einen Ausbildungsplatz bekommt, wird weiterhin beraten - bis maximal 24 Monate nach seinem Schulabschluss.

Schulleiter Günter Burghardt motivierte seine Schüler seinerseits: „Dass unsere Schule für das Projekt ausgewählt wurde, ist eine einmalige Chance und hat uns riesig gefreut."

Ausgewählt für das Projekt der Berufseinstiegsbegleitung wurde die -St.-Augustinus-Schule von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur. Den Auftrag für die Ausführung vor Ort erhielt die Hildesheimer Bildungsgesellschaft FAA-Nord. Dort sind auch Schatz und Fahlbusch im Rahmen des Projektes angestellt.


Was die Schüler sich von dem Projekt erhoffen

 


Pascal Baron (14):
„Ich finde das Projekt hilfreich. Ich möchte Verpackungsmittelmechaniker werden und mache dafür gerade ein Praktikum. Ich erhoffe mir Hilfe bei der Bewerbung und nach dem Praktikum eine Beratung, ob der Beruf nun das Richtige für mich ist."

 

 

 


Alexander Bettels (14):
„Ich finde, das Projekt kann vielen helfen. Ich hoffe, dass sie mir helfen, meinen Abschluss zu machen und einen Ausbildungsplatz zu finden. Ich versuche, später mit einem Realschul- abschluss zum Verfassungsschutz oder zum Bund zu gehen."

 

 

 



Dennis Liebegott (13):
„Ich finde, das Programm ist eine gute Sache. Ich weiß schon, dass ich etwas mit Fotografie oder Fotodesign machen möchte und hoffe, dass mir die Beraterinnen sagen können, welche Fähigkeiten ich für diesen Beruf brauche."

 

 



Vitali Schevjakov (15):
„Ich finde das Projekt gut, denn es könnte helfen. Ich möchte nach der Schule zur Bundeswehr und hätte vorher gern noch mehr Informationen darüber. Und ich erhoffe mir Tipps, wie ich mich in welchen Fächern verbessern kann."

 

 

 

 

20.01.2009 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Das wäre ein ganz neues Schulsystem

Fusion von Haupt- und Realschule in der Debatte /Dezernent Schröder prüft weiter Gesamtschule

Hildesheim (hei). Eine Fusion von Haupt- und Realschulen unter bestimmten Voraussetzungen - mit ihrem überraschen- den Kurswechsel hat die Landesregierung erstmals die Zukunft der Hauptschule in Frage gestellt. In Hildesheim rea- gierten Schulleiter und Schulverwaltung gestern überrascht. „Das wäre ein ganz neues Schulsystem", staunt Schuldezer- nent Dirk Schröder. Über eine Fusion von Haupt-und Realschulen habe die Verwaltung bisher überhaupt nicht nachgedacht - es gebe keine Pläne in der Schublade.

Noch ist unklar, wie die CDU/FDP-Regierung eine Fusion der beiden Schulformen gestalten will. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) spricht ausdrücklich von einem Modell für Regionen mit Schülermangel. Dennoch ist wieder Bewegung in die Schuldiskussion gekommen. Dezernent Schröder hofft, dass bis zum nächsten Schulausschuss Anfang März Details der Reformpläne feststehen.

Denn möglicherweise wäre eine Fusion die Lösung für ein Problem, über das sich die Stadt bereits seit längerem den Kopf zerbricht: Die Hauptschule Alter Markt schwindet dahin, immer weniger Eltern melden ihre Kinder dort an. Derzeit prüft die Verwaltung, ob die Stadt an dieser Stelle eine zweite Gesamtschule einrichten sollte - diesen Auftrag hatte der Schulausschuss erteilt. Noch will sich Dezernent Schröder auf ein Ergebnis nicht festlegen. „In den nächsten Monaten werden wir erste Konzepte vorlegen", kündigt er an.

Sollte ein Mangel an Schülern Voraussetzung für fusionierte Haupt- und Realschulen werden, bliebe in Himmelsthür wohl alles, wie es ist. Tür an Tür bestehen die beiden Schulformen nebeneinander - an Auszehrung leidet dort keine. Wolfgang Schatte, stellvertretender Schulleiter an der Geschwister-Scholl-Schule, kann sich eine Fusion dennoch durchaus vorstellen. Wenn Haupt- und Realschüler gemeinsam unterrichtet würden, könnten sie sich gegenseitig unterstützen, sagt er. Dafür bräuchte man jedoch ausreichend Lehrer, warnt Schatte, um den Unterricht an die unterschiedliche Leistungsfähigkeit anzupassen. „Eine differenzierte Förderung ist notwendig, sonst fallen unsere Hauptschüler hinten runter."

Am   engsten  zusammengefasst   sind Haupt- und Realschüler in Hildesheim bisher in der katholischen St.-Augustinus- Schule. Haupt- und Realschulzweig sind unter einem Dach - ein gemeinsamer Unterricht ist dennoch die Ausnahme. Ein Beispiel sind die musischen Fächer, aus denen sich die Siebtklässler eines auswählen und die dann schulformübergrei- fend unterrichtet werden. Und auch das Nachmittagsangebot der Ganztagsschule unterscheidet nicht zwischen Haupt-- und Realschülern.

Für eine grundsätzliche Zusammenfassung gebe es durchaus gute Gründe, sagt Schulleiter Peter* Burghardt. Doch auch er betont, dass es dann eine gezielte Förderung für alle geben müsse: „Sonst klafft die Leistungsschere zu sehr auseinander."

*Fehler in der Darstellung der Zeitung: Der Schuleiter heißt Günter Burghardt

 

 

09.01.2009 (Kirchenzeitung)

 

Ein Licht für Peru

Augustinusschule spendet 2000 Euro

 Schulsprecherin Gesa Warnecke überreicht Sr. Pacifica ein brennendes Licht

Seit vielen Jahren unterstützt die St.-Augustinus-Schule die Arbeit der Vincentinerinnen in Peru. Eine Suppenküche in der  Urwaldstation in Soritor, Hütten für obdachlose Familien und Bildung in der Schule der Ordensschwestern für peruanische Kinder helfen große Not zu lindern. Dafür spendet die Schulgemeinschaft der  St-Augustinus-Schule wieder 2000 Euro. Eine Summe, die die Schulelternratsvositzende Gabriele Kubik und Josef Schrader vom  Förderverein der Schule jetzt bekanntgaben. Während eines adventlichen  Gottesdienstes  mit dem Thema "Tragt in die Welt nun ein Licht" überreichte die Schulsprecherin Gesa Warnecke eine brennende Kerze an Sr. Pacifica. Diese Kerze soll symbolisch das Licht bedeuten, das die Augustinusschüler in das Leben der peruanischen Kinder bringen wollen. Die Ordensschwester übermittelte herzliche Grüße aus Südamerika und dankte der Schulgemeinschaft für die langjährige Spendenbereitschaft.