Pressespiegel 2010

Pressearchiv

 

27.12.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Bescherung für die Armen dieser Stadt
Geschenkaktion im Guten Hirten: 700 Menschen kommen zur offenen Weihnacht / Weniger Andrang als im Vorjahr
(Auszug)

Hildesheim (wü).
Der eisige Wind pfeift ihnen um die Ohren. Fröstelnd stehen Hunderte von Menschen vor dem Eingang zur  sozialen  Halle der Kirchengemeinde Guter Hirt. Alte, Junge,  kleine Kinder. Manche stehen schon seit einer Stunde an. Endlich tritt Diakon Wilfried Otto vor die Tür. Mit dröhnender Stimme begrüßt er die Schar der Bedürftigen. „Die Kinder zuerst, dann Frauen und Männer.“ Alle Jahre wieder ist Bescherung im Guten Hirten. Es sind die Armen dieser Stadt, die sich ihre Geschenke abholen. Tüten mit Lebensmitteln, Spielzeug, etwas zu lesen oder Kosmetikartikel.

Gespendet von Bürgern und Firmen. Mehr als 1000 Einkaufstüten haben Ehrenamtliche aus der Gemeinde zusammen mit Lehrern der Augustinus-Schule in den Tagen zuvor gepackt. Dutzende Einkaufswagen sind gefüllt mit Plüschtieren, Gesellschaftsspielen und Büchern.
...
Vor der Bescherung hatten rund 400 Menschen in der Kirche einen Gottesdienst gefeiert. Nach der Geschenkausgabe bittet die Kirchengemeinde traditionell ins Pfarrheim. Es gibt heiße Suppe mit Rindfleisch, belegte Brote, Stollen, Kekse und Getränke. Unter den Gästen sind auch viele Muslime. Als Diakon Otto ein Weihnachtslied  anstimmt, singen  man- che von ihnen mit. Auch das gehört zur offenen Weihnacht im Guten Hirten. Die Begegnung mit dem Is
lam am höchsten christlichen Feiertag.

 

17.12.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Kakao für Bedürftige
(St.-Martinus-Schule)1 spendet für Offene Weihnacht

Hildesheim (cha).
Diakon Wilfried Otto ist es ja gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Meistens gibt er dann Anweisungen, um seine Guter- Hirt-Mitarbeiter zu dirigieren. Oder er schreitet als verkleideter Nikolaus über den Weihnachtsmarkt, was die Blicke der Umstehenden schon allein wegen des bunten Gewandes auf sich zieht.

Im  Mittelpunkt stand der umtriebige Diakon auch gestern wieder in der Turnhalle der St.-Augustinus-Schule. Dort hatten die Lehrer und Schüler in dieser Zeitung von Ottos Wunsch gelesen, bis zur Offenen Weihnacht an Heiligabend noch Spenden für Bedürftige zu bekommen. „Unsere fünften Klassen haben sich deshalb  spontan  entschieden,  Kakao- pakete zu spenden“, sagt Schulleiter Günter Burghardt.

Und so fanden sich gestern 104 Jungen und  Mädchen, jedes Kind mit einer Packung Kakaopulver ausgestattet, in der Sporthalle ein, um die Spende zu überreichen. „Heiligabend werden viele Kinder bei der Bescherung im Guten Hirten den leckeren Kakao vorfinden, da viele Augustinusschüler auch beim Paketepacken kräftig mithelfen“, sagt Burghardt. Die Martins-AG der Schule überreichte gestern zudem 312 Euro. Das Geld hatten die Schüler durch den Verkauf selbst- gebackener Kekse und gebastelter Sterne zusammenbekommen.

SpendeGuter Hirt2010 0062Kakao
Ein Fels in der Kakao-Brandung: Diakon Wilfried Otto mit den Fünftklässlern
in der Sporthalle der St.-Augustinus-Schule.

1) Anmerkung:
Der HAZ ist hier offenbar ein Fehler unterlaufen. Statt St.-Martinus-Schule muss es wohl St.-Augustinus-Schule heißen.

 

12.12.2010 (Kirchenzeitung)

Nachteilsausgleich

Marcel hat eine große Sehschwäche. Während seine Mitschüler die Aufgabenzettel im DIN-A4-Format erhalten, ko- pieren die Lehrkräfte für Marcel alle Arbeitsblätter auf die doppelte Größe. Diese Hilfestellung ist ein Beispiel dafür, wie die Schule einer Behinderung, einem sonderpädagogischen Förderbedarf Rechnung tragen kann. Diesen sonder- pädagogischen Förderbedarf gibt es in den Bereichen Hören, Sehen, Sprache, körperliche und motorische sowie emo- tionale und soziale Entwicklung.

In enger Zusammenarbeit mit den Landesschulbehörden beraten Fachkräfte des „Mobilen Dienstes" die betroffenen Kinder und ihre Lehrerinnen und Lehrer vor Ort. Die Klassenkonferenzen sollten den gewährten Nachteilsausgleich schriftlich fixieren und überlegen, wie er in der konkreten Unterrichtssituation, bei den Arbeitsmitteln und Methoden berücksichtigt werden kann.

Das Kultusministerium verändert für die zentralen Abschlussarbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Aufgabenstellungen entsprechend der vorliegenden Behinderung. Auch für Kinder mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf „Lernen" können Eltern die Beschulung in einer Integrationsklasse beantragen.

Für alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse ist es wichtig zu erfahren, dass der Nachteilsausgleich keine Bevorzu- gung darstellt. Er dient der Kompensation der durch die Behinderung entstehenden Nachteile.

Kinder und Jugendliche erleben konkret, was in unserem Grundgesetz gemeint ist, wenn es im Artikel 3 heißt: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Besonders erfreulich ist es, wenn die Schulklasse die Mitschüle- rin oder den Mitschüler mit einer Behinderung als Bereicherung der Gemeinschaft erfährt.

Günter Burghardt, Schulleiter der St.-Augustinus-Schule Hildesheim

 

09.12.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 Heute am Stand der Schulen

Hildesheim   (cha). 
Selbst   gebackene Kekse, Bastelarbeiten, Kissen mit weihnachtlichen Motiven, Filzarbeiten und in der Schule produ- zierte Musical-CDs bieten  Schüler  der  St.-Augustinus-Schule heute am Stand der Schulen an. Von 12 bis 14 Uhr tritt die Tanz- und Zirkus-AG auf, die Musikgruppe trägt Weihnachtslieder vor. Der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe.

 

08.12.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Ansturm von Bedürftigen erwartet
Guter Hirt bereitet sich auf Offene Weihnacht vor/
Diakon Otto hofft auf weitere Spenden
(Auszug)

Hildesheim  (cha). 
Die Pfarrgemeinde Guter Hirt bereitet sich für ihre Offene Weihnacht auf einen nie dagewesenen Ansturm Bedürftiger vor. „Wir werden Heiligabend 900 Tüten mit Geschenken hier stehen  haben“, sagt Diakon Wilfried Otto. Im vergange- nen Jahr seien es rund 800 gewesen. „Es ist jetzt mein 13. Weihnachtsfest hier, wir haben mal mit 200 Leuten angefan- gen“, sagt Otto. „Es wird einfach immer mehr.“
...
In den Tüten sollen die erwachsenen Bedürftigen Heiligabend vor allem Lebensmittel oder auch Körperpflegeprodukte vorfinden. „Für die Kinder soll es aber auch Süßigkeiten und Spielzeug geben“, sagt Otto. Allerdings hofft die Gemeinde auch noch auf weitere Hildesheimer, die ihre Spenden montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr vor der Halle am  Altfriedweg abgeben können. Zum Tütenpacken rücken kurz vor der Bescherung auch zwei Klassen von Augustinus- schule und Andreanum an. Und am Heiligen Abend selbst werden rund 70 Ehrenamtliche und weitere Helfer im Einsatz sein.
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Und mittendrin wird auch Diakon Otto mit seinem tiefen Bass zu vernehmen sein, der erfahrungsgemäß - Nächstenliebe hin, Nächstenliebe her - ein straffes Regiment führt. ...  „Ich  bin  mir  nicht  sicher, wo Jesus zuerst hinkommen würde, wenn er wieder auf die Erde zurückkehrt“,  grübelt Otto. „Aber ich denke, e(r) wäre eher hier als dort, wo sich ganz viele wichtige Menschen aufhalten.“

 

21.11.2010 (Kehrwieder am Sonntag)

Förderpreis der Volksbank Hildesheimer Börde für Schulen und Unternehmen
Sie stecken viel Energie in Energie-Projekte
(Auszug)

Landkreis.
Mit Preisen im Gesamtwert von 3.000 Euro hat die Volksbank Hildesheimer Börde Schulen und Unternehmen für die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Energie geehrt.
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Drei Schulen, das Scharnhorstgymnasium  in  Hildesheim,  die Hauptschule Hohenhameln und die
St. Augustinus-Schule in Hildesheim erhielten ... Ehrenpreise (je 100 Euro).
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Mit der Verleihung des „Förderpreises der Energie-Bank für innovative Energie-Projekte“ soll das Interesse für er- neuerbare Energien in der Region Hildesheim gestärkt werden“, erklärte Alexander Reimer, zuständig für die Energie- Bank der Volksbank Hildesheimer Börde. Ziel der Ausschreibung war eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema und die Entwicklung neuer Ideen, Anreize und Lösungen im Bereich Energie.

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Bewerben  konnten  sich  alle Schulen, Unternehmen sowie Institutionen aus der Wirtschaftsregion Hildesheim, die be- reits Energie-Projekte umgesetzt haben oder diese bis zum 31. Dezember zu mindestens 50 Prozent vollendet haben würden.

Energiepreisträger 2010 Kehrwieder
Die Preisträger  regionale Schulen und Unternehmen des „Förderpreises
  für  innovative Energie-Projekte“ der Volksbank Hildesheimer Börde mit
Dr. Franz Alt und Bankvorstand Gerd Streuber (beide rechts außen).

Anmerkung zum Bild
Vierter von rechts: Günter Burghardt, Schulleiter der St.-Augustinus-Schule
 

18.11.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Sonne schickt keine Rechnung
(Auszug)

Kreis Hildesheim (hs). 
Zum ersten Mal hat die Volksbank Hildesheimer Börde einen „Förderpreis für innovative Energieprojekte“  ausge- schrieben. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hoheneggelsen hat nun die Ehrungen bei Stammelbach übergeben. Passend zum Thema hielt der mehrfach ausgezeichnete Buchautor und Ex-Fernsehmoderator Dr. Franz Alt einen Vor- trag zum Thema „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“.
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Der Förderpreis ist in Kategorien für Schulklassen/Schulen und Unternehmen ausgeschrieben worden. Es sei  erstaun- lich, mit welcher Kreativität und welchem Ideenreichtum sich Firmen und Schüler des Themas angenommen haben, be- tonte Streuber.
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Ehrenpreise mit je 100 Euro erhielten das Scharnhorstgymnasium, die Hauptschule Hohenhameln und
St.-Augustinus- Schule Hildesheim
.
...
In seinem Vortrag konfrontierte der mit etlichen internationalen Preisen ausgezeichnete Franz Alt seine Zuhörer mit  Fragen: Warum braucht Hildesheim Öl aus Arabien und Gas aus Sibirien? Und warum haben in Hildesheim die meisten  Häuserdächer noch keine Solaranlagen? Dann zeigte er mögliche ökologische und ökonomische Lösungen auf, in denen er primär die Sonnenenergie favorisierte. „Wenn wir die Chancen nutzen, könnten in  Deutschland mindestens eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, appellierte Alt als vehementer Vertreter für den Ausstieg aus Atomenergie. „Nur mit erneuerbarer Energie ist die Welt noch zu retten.“ Und für ihn ganz einfach: Die Lösung stehe am Himmel.

 

28.10.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Stadt und  Kirche offen für Oberschule

Hildesheim (hei).
Die Landesregierung hat sich festgelegt: Die Kommunen sollen künftig Haupt- und Realschulen zu „Oberschulen“  zusammenlegen dürfen. Mögliche Kandidaten gibt es auch in Hildesheim, nämlich in Himmelsthür. Die Stadt will laut ihrem Schulkonzept ohnehin die Geschwister-Scholl-Schule (eine Hauptschule) mit der Realschule im gleichen Gebäude  zusammenschließen. „Inhaltlich sind wir den Plänen der Landesregierung ganz nah“, sagte Stadtsprecher Horst Richter gestern. Allerdings müsse die Stadt erst abwarten, bis das Gesetz in Kraft  sei.  Bei den Gymnasien sieht das Rathaus jedenfalls keinen Handlungsbedarf, sagte Richter: „Die sind stabil.“

Das Bistum praktiziert in seinem Schulsystem die gemeinsame Haupt- und Realschule bereits jetzt. Ob aus der St.- Augustinus-Schule nun eine Oberschule wird, kann Manfred Bruns vom Bischöflichen  Generalvikariat noch nicht  ab- schätzen: „Wir begrüßen aber die Durchlässigkeit, die da geplant ist.

 

27.10.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Das sind ja ganz neue Töne
Mitglieder der TfN-Philharmonie begeistern mit dem neuen Programm
 „Orchestermusiker zum Anfassen“ Schüler und Lehrer

VON  ANDREAS  BODE

Das ist ja wohl Ehrensache: Ihre Sprache ist die Musik, und darum gab’s als Erstes eine schmetternde Begrüßungsfan- fare. Zwar nicht mit Pauken, aber mit zwei Trompeten, Horn, Posaune  und  Tuba. Die Schüler quittierten die Begrüßung  mit lebhaftem Applaus. Denn jeden Tag haben sie schließlich nicht Orchestermusiker im Haus.

Die Klasse 6b ist an diesem Vormittag die dritte sechste Klasse der St.-Augustinus-Schule, der Joachim  Hartz, Markus Sann, Markus Hartz, Przemyslaw Grzybicki und Marcus Müller-Todo, die sich zum Blechbläserensemble der TfN- Philharmonie zusammengeschlossen haben, einen Besuch abstatten. Auch  Martin  Weldner (Violine), Andrzej Bochniak (Violine), Anne Kosbahn (Viola) und Kanako Todo (Fagott), ebenfalls Mitglieder der TfN-Philharmonie, sind an diesem Morgen unterwegs, stellen sich und ihre Instrumente einer  fünften  und  einer  neunten  Klasse des Gymnasiums Himmelsthür vor.

TFN HAZ 20103
Eine Tuba wiegt acht bis neun Kilo, erfahren die Schüler von Marcus Müller-Todo.
Im Hintergrund Joachim Hartz, Przemyslaw Grzybicki, Markus Hartz und Markus Sann. 

„Orchestermusiker zum Anfassen“,  so heißt das Programm, das in dieser Spielzeit erstmals offiziell einmal im Monat auf dem Programm steht. Nicht nur den Kindern, auch den Orchestermusikern macht’s sicht- und hörbar Spaß.

Dorothee Behme, die Musiklehrerin der 6b, hatte durch ein Infoblatt von dem Angebot erfahren und sich gleich ans Theater gewandt, steht doch gerade Instrumentenkunde auf dem Spielplan.

Hervorragendes Signalinstrument

Und  für  die  Kinder, die begeistert bei der Sache sind (die Musiker sind’s nicht weniger), gibt’s denn auch jede Menge Neues. Da erfahren sie - immer mit Klangbeispielen - etwa von Markus Sann, dass die Trompete hervorragend als Signalinstrument geeignet ist, gespielt vom Wachturm aus, wenn der Feind angreifen will.

Und was ist das hier? Sann deutet auf die  Trompete. „Griffe”, rufen ein paar Kinder. Nein, das sind die Ventile, erklärt Sann. Die ermöglichen, dass der Trompeter alle Töne spielen kann, nicht nur die Naturtöne.

Trompete ist nicht gleich Trompete. Joachim Hartz zeigt den Kindern eine ganz kleine. Die sei nicht etwa in der Wasch- maschine eingelaufen, sondern klinge auch viel höher. Gleich macht er’s vor. Und wie die wohl heißt? Es dauert eine Weile, bis die Kinder nach Vorschlägen wie Junior- und Minitrompete auf - „Na, wie heißt eine kleine Sektflasche?“ - Piccolotrompete kommen.

TFN HAZ 2010
Joachim Hartz erklärt den Kindern, dass es unterschiedliche Trompeten gibt.
Und wie heißt die kleine? Immer an den Sekt denken: Piccolotrompete.

Joachim Hartz’ Bruder Markus Hartz - der eine ist Solotrompeter, der andere Solohornist der TfN-Philharmonie - er- zählt von seinem Instrument, dem Horn, so fesselnd, dass die Kinder geradezu an seinen Lippen hängen. Und: Hätten die Sechstklässler vorher gewusst, dass Blechbläser auch nur mit dem Mundstück ihres Instruments Melodien spielen können? Kostprobe gefällig? Klar erkennen die Kinder „Alle meine Entchen“.

Bei der Posaune sind’s  ungewohnte Spielarten, denen die Kinder aufmerksam und lachend zuhören. „Klingt wie ein  Auto“,  amüsiert sich Przemyslaw Grzybicki selber. Und bei der Tuba - also, da wollen die Kinder zuerst erfahren, wie schwer die ist. Acht bis neun Kilo, erfahren sie. Und man kann auf ihr nicht nur Bass-, sondern auch Melodiestimmen spielen, wie  Marcus Müller-Todo vorführt, mit einem Lied, das bald wieder aktuell  wird: „Schneeflöckchen, weiß Röckchen ...

Jetzt möchten die Kinder aber wissen, wie lange die fünf gebraucht haben, bis sie so toll spielen konnten. „Man braucht sein ganzes Leben lang“, erklärt Joachim Hartz. „Wir sind immer ganz neugierig, Neues zu lernen.“ Wie  ein  Sportler,  der die  100  Meter  in  zehn  Sekunden  laufe, sich sage, er wolle es das in neun Sekunden schaffen, so wolle ein Musiker etwa neue Klangfarben erreichen.

Im Gymnasium Himmelsthür, sagt der Musiklehrer Thomas Schonebeck, haben die drei Streicher und die Fagottistin ihre Instrumente anhand  von Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ erklärt.  Besonders fasziniert seien aber alle gewesen, die so mutig waren, dem Fagott einen Ton zu  entlocken.  Und in der 9a hätten die Schüler gelernt, dass vor dem  Engage- ment im Orchester Studium und Probespiel stehen.

Die Stunde in der Augustinusschule geht zu Ende, die fünf Blechbläser verabschieden sich mit dem „Entertainer“. „Am besten hat mir die große Tuba gefallen“, zeigt sich die elfjährige Darleen beeindruckt. Der elfjährige Janino überlegt ernsthaft, ob er Trompete lernen soll. Und Luis, ebenfalls elf Jahre alt, fand am schönsten,  „dass sie viel vorgespielt  haben“.

Und wie sieht’s die Musiklehrerin? „Ein ganz tolles Angebot“, sagt Dorothee Behme nach der Stunde. Das, was die Profis heute Vormittag gezeigt hätten, „das kann man als Lehrer nicht leisten“.

Schulen und andere öffentliche Bildungseinrichtungen, die Interesse an dem Programm „Orchestermusiker zum Anfassen“ haben, können sich im Theater für Niedersachsen bei Bettina Braun melden: Telefonnummer 16 93-212 und E-Mail b.braun@tfn-online.de.

 

10.10.2010 (Kirchenzeitung)

„Schulen sicher für die Zukunft machen"
In Hildesheim sind umfangreiche Veränderungen geplant/„Wir müssen jetzt reagieren" (Auszug)

Hildesheim (wal).
Eine Schule wird verpflanzt: Nach Vorstellung des Bistums soll die Don-Bosco-Schule von der Marienburger Höhe ins Zentrum der Bischofsstadt rücken - und mit der St.-Augustinus- wie mit der Albertus-Magnus-Schule  verschmolzen werden. Nicht sofort, aber im Jahr 2013. Auch für die Marienschule und das Josephinum gibt es Veränderungen.

„Es handelt sich um einen Plan, von dem wir meinen, dass er unsere Schulen zukunftssicher macht", betont der Leiter der Hauptabteilung Bildung im Generalvikariat, Dr. Jörg-Dieter Wächter. Die Überlegungen werden in den kommenden Monaten umfassend mit den betroffenen Schulen und den Eltern diskutiert. Hintergrund: Prognosen gehen davon aus, dass die Schülerzahl in der Stadt Hildesheim um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 sinken werde. Mehr noch: Die Zahl der katholischen Schüler werde sogar um 33 Prozent sinken. Das ist bedeutsam für die Haupt- und Realschulen des Bistums in Hildesheim: Sie müssen bisher mindestens 70 Prozent katholische Schüler aufnehmen.

Zwar leiden die Schulen bisher nicht unter sinkenden Anmeldezahlen. „Aber wir müssen jetzt reagieren", betont  Wächter. Daher der Vorschlag zur Konzentration der Standorte der Haupt- und Realschule. Dabei soll die Don-Bosco- Schule von August 2011 an keine neuen Schüler mehr aufnehmen. Zum 31. Juli 2013 sollen die dann noch vorhandenen neun Schulklassen der Jahrgangsstufe acht bis zehn umziehen. Die Schule wird dann mit der St.-Augustinus- und mit der Albertus-Magnus-Schule zusammengeführt. Formalrechtlich wird zu diesem Zeitpunkt die Albertus-Magnus-Schule eine eigenständige Schule. Sie ist bisher der Realschulzweig von St. Augustinus.

Wächter will seinen Vorschlag keinesfalls als Kritik an der pädagogischen Arbeit der Don-Bosco-Schule verstanden wissen: „Im Gegenteil, die Arbeit dort ist hervorragend und muss in das neue System integriert werden." Daher sollen die Schulleiter wie weitere Fachleute bis zum Sommer 2012 entsprechende Schulprogramme entwerfen. ...

Und es geht nicht ohne den Verlust von 20 Lehrerstellen: Wächter setzt hier auf „natürliche Fluktuation". ...

Und wie kommt der Plan an der besonders betroffenen Don-Bosco-Schule an? „Wir sind natürlich sehr betroffen", sagt Schulleiter Jens Oliver Rother. Die Schule sei am Standort sehr gut aufgestellt. Das pädagogische Konzept sei eng mit den Räumlichkeiten, der Medienausstattung und den fünf Schulhöfen verbunden: „Wir sind eine Schule im Grünen, unsere Schüler finden hier viel Platz für Bewegung - das wäre in der Innenstadt nicht mehr gegeben." Nicht zuletzt hätten sich viele Eltern gerade wegen des Standortes für die Don-Bosco-Schule entschieden: „Unser Einzugsbereich reicht bis Lamspringe."

Zahlreiche Kooperationen - mit der Uni wie mit Kreishandwerkerschaft - hängen nach Einschätzung von Martina Machmer, der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, vom Standort ab: „Es sollte eine Alternative zu geballten katholischen Schulstandorten in der Innenstadt geben."

Eine reine Fusion ist für Konrektorin Maria Schwedhelm zu kurz gedacht: „Was wir brauchen, ist eine zündende pädagogische Weiterentwicklung unserer katholischen Schulen in der dichten Hildesheimer Schullandschaft." Hier müsse der Plan der Hauptabteilung präzisiert werden.

Katholische Schulen in Hildesheim

An der Don-Bosco-Schule lernen zurzeit 481 Schüler, die von 41 Lehrkräften unterrichtet werden. 1121 Schüler gehen auf die St.-Augustinus-Schule und ihren bisherigen Realschulweig, die Albertus-Magnus-Schule. Dort arbeiten 85 Lehr- kräfte. Fast gleich groß sind die Marienschule mit 1050 Schülerinnen (86 Lehrkräfte) und das Bischöfliche Gymnasium Josephinum mit 988 Schülern (81 Lehrkräfte). Insgesamt werden auf allen genannten Schulen 3640 Schüler von 293 Lehrkräften unterrichtet.

 

06.10.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Einschnitte bei katholischen Schulen
Don-Bosco-Schule soll fusionieren/Gymnasien nur noch dreizügig/Kolleggebäude schließt

Hildesheim (hei).
Das Bistum will das Angebot der katholischen Schulen zurückfahren. Vor dem größten Umbruch steht die Don-Bosco- Schule: Die Haupt- und Realschule soll die Marienburger Höhe verlassen und mit der St.-Augustinus-Schule in der Innenstadt  fusionieren.

Der jetzige fünfte Jahrgang soll der letzte am bisherigen Standort sein – auf diese Pläne des Bistums haben gestern Schüler, Lehrer und Eltern erschüttert reagiert. Doch die Schulabteilung im Bischöflichen Generalvikariat sieht keine Alternative. Denn die Zahl katholischer Kinder ist in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen. Allein in den vergangenen zehn Jahren sank die Zahl katholischer Taufen um ein Drittel. „Ab 2013 geht die Zahl der Schulkinder rich- tig in den Keller”,  sagt Dr. Jörg-Dieter Wächter, oberster Schulplaner des Bistums. Er erwartet 20 Prozent Rückgang bis 2025. Darauf will Wächter reagieren.

Sein  Plan: Die Don-Bosco-Schule (derzeit 481 Schüler, davon 322 Realschüler) nimmt keinen neuen fünften Jahrgang mehr auf. Im Sommer 2013 sollen die verbliebenen neun Schulklassen in die St.-Augustinus-Schule wechseln. Der Standort und der Name der Don-Bosco-Schule wären dann Geschichte. Die Schüler würden allerdings auch in der Innenstadt im alten Klassenverband von den bisherigen Lehrern unterrichtet werden. Bistums-Schulplaner Wächter verspricht, das „innovative und erfolgreiche“ Profil der Don-Bosco-Schule solle sich auch in der St.-Augustinus-Schule wieder finden, etwa die Orientierung auf Berufsfindung.

In  der  Don-Bosco-Schule machte die Nachricht gestern wie ein Lauffeuer die Runde. „Schon vor der ersten Stunde haben mich unsere Fünftklässler gefragt: Werden wir jetzt geschlossen?“, berichtet die  stellvertretende  Schulleiterin Maria Schwedhelm. An der Don-Bosco-Schule könnten  die  Schüler  besonders schnell Wurzeln schlagen, sagt Schul- leiter  Jens Oliver Rother, es gebe eine sehr starke Identifizierung.

Seit 1974 betreibt das Bistum die Schule,  die  Wahl  des  Schulpatrons  ist  Programm: Don Bosco hatte sich einst für benachteiligte Jugendliche eingesetzt. „Wir bieten  hier  Berufsorientierung  für  die, die vielen als Bildungs-Loser gelten“, sagt Schwedhelm.  Dazu  gehörten  viele  Kontakte zu Partnerbetrieben. Wichtig ist der Schule zudem die Bildung der gesamten Persönlichkeit  durch  die  musischen  Fächer, durch Chorsingen und Bands sowie Sport- und Umwelterziehung. Für all das stehe der Name Don-Bosco-Schule. „Ich hoffe, dass wir den erhalten können“, sagt Schul- leiter  Rother.  Er  betont,  dass  die Absichten  des  Bistums  bislang  lediglich Pläne seien – „dann gibt es also auch die Möglichkeit einer Planungsänderung“.

Skeptisch  betrachtet die Schulleitung die geplante Ballung von Schülern in der Innenstadt, wo eine große Gesamtschule heranwächst. „Das sorgt für Probleme, die wir hier im Grünen und mit unserer guten  Verkehrsanbindung nicht haben“, sagt  Rother. Für das Schulgebäude hat das Bistum noch keine Nutzung. Die Bonifatiusschule, eine städtische Grund- schule für katholische Kinder, bleibe als einziger Nutzer zurück. In den nächsten Wochen  können die betroffenen Schulen Stellung  nehmen. Danach wird Bischof Norbert Trelle eine Entscheidung treffen. Bis 2013 sollen an den katho- lischen  Schulen 20 Lehrerstellen entfallen. Erwartet wird, dass die Zahl der Lehrer durch natürliche Fluktuation sinken werde. Durch die jetzigen Planungen, sagt Wächter, werde das katholische Schulsystem  insgesamt  zukunftsfähig: „Wir wollen  unsere  Schulen  konstruktiv weiterentwickeln, statt nur auf sinkende Schülerzahlen zu reagieren.“

 

19.09.2010 (Kirchenzeitung)

Von der Schule in die Ausbildung
Schulsozialarbeit in St. Augustinus

Hildesheim.
„Plötzlich" ist der 16. Geburtstag da -, ein wichtiges Datum, denn die Schulzeit neigt sich dem Ende zu und die Berufs- wahl steht unmittelbar bevor. Schüler der 9. oder 10. Haupt- oder Realschulklassen der St.-Augustinus-Schule in Hildesheim werden intensiv darauf vorbereitet.

Zusammen mit Lehrkräften, den Berufs-Einstiegs-Begleiterinnen und der Schulsozialpädagogin wird ab der 8. Klasse auf den Übergang Schule - Beruf hingearbeitet. Die Schulsozialarbeit unterstützt dabei die Jugendlichen, die Probleme bei der Berufswahl haben: In welche berufliche Richtung soll es gehen? Wo liegen Stärken und Schwächen?

Die im achten und neunten Jahrgang stattfindenden Betriebspraktika, das Sozialpraktikum für Zehntklässler, das Kompetenzfeststellungsverfahren für Achtklässler im Berufsbildungszentrum und die Teilnahme am Unterricht in der Berufsbildenden Schule versuchen eine kontinuierliche Heranführung des Schülers an die Berufswelt zu gewährleisten. Die für diese Praktika erforderlichen Bewerbungen, die Formulierung der Anschreiben, ein ordentlicher Lebenslauf, der Erstkontakt mit dem Betrieb am Telefon, das Vorbereiten von Vorstellungsgesprächen und Auswahltests - all das sind auch Aufgaben der Schulsozialarbeit, die hier unterrichtsunterstützend und sehr individuell gestaltet werden kann. Außerdem bekommen die Schüler der 9. und 10. Jahrgänge am Berufs-Informations-Tag und am Berufs-Findungs-Tag in kleinen Referaten und Vorträgen einen Einblick in die Berufswelt sowohl aus der Perspektive der Chefs und Personaler als auch aus der Perspektive von Azubis.

Schulsozialarbeit im Bereich Berufsorientierung ist zu einem wichtigen Bestandteil unserer Schule geworden, die frühzeitig versucht ihre Schüler in die „Ausbildungsreife" zu führen. Hier leistet Schulsozialarbeit einen ganz wichtigen Beitrag..

Luise Lüpke

 

26.06.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Diese Schüler haben ihren Schulabschluss in der Tasche
St.-Augustinus-Schule

Felix Alburquerque Vollmer, Bavenstedt, Angelina Arndt, Ottbergen, Louisa Baule, Giesen, Dominik Bieganski, Ochter- sum, Julia Brückner, Drispenstedt, Markus Bugiel, Sottrum, Georgia Busche, Algermissen, Michael Diesenberg, Och- tesum, Ramon Eres, Ahrbergen, Sarah Goerlich,  Giesen,  Madlen-Nicole  Jagos, Suphakarn  Karnagel,  Ahrbergen, Fabian Lattmann, Giesen, Romina Neubert, Machtsum,  Marie-Luise Nosek, Giesen, Melina Petermann, Ochtersum, Jan Radke, Neuhof, Ivan Rusakov, Ochtersum, Ron Alex Sackmann, Evelin Senger, Lucia-Tiziana Terranova, Chanel Trzensimiech, Ochtersum, Vivien Ucuk, Kolja Maximilian Weisig, Alfeld, Aileen Beckmann, Kristina Bettels, Harsum, Claudio Marcel Druschba, Philip Eilert, Alina Ernst, Bavenstedt, Mirko Hartmann, Katharina Herbst, Bad  Salzdetfurth,  Haiko Hornbostel, Evern, Ilona Knieke, Jennifer Kügler, Derneburg, Sabrina Karina Lorenz, Kevin Müller Wesseln, Jasmin Nipp, Giesen, Miriam Piper, Neuhof, Josefine Potapow, Himmelsthür, David Renken, Diekholzen, Franziska Schmelzer, Robin Staack, Diekholzen, Saskia Steinke, Dingelbe, Elina Timkova, Himmelsthür, Janine von der Brelie, Holle, Madlin Theres Wolpers, Ottbergen, Colleen Wolters, Holle, Marius Zellmer, Bavenstedt, Manuel Angelelli, Hasede, Nils Aselmeier, Dinklar, Artur Bauer, Drispenstedt, Kamil Boltuc, Itzum, Daniel Breitmeyer, Söhre, Igor Bruss, Drispenstedt, Viktoria Dressler, Hasede, Dominik Fischer, Daniel Kleine, Groß Förste, Marion Knieke, Julia Isabell Nave, Hasede, Denise Neerhut, Burgstemmen, Christoph Ossenkopp, Bodenburg, Nadine Pommer, Dinklar, Fabian Rood, Hasede,  Andre Rothe, Bavenstedt, Michelle Schütte, Giesen, Eiko Seller, Söhre,  Denis Tasdelen, Christina Volk,  Drispenstedt, Elvira Volk, Drispenstedt, Samantha Walczyk, Drispenstedt, Lea Warnke, Diekholzen, Martin Westphal, Bavenstedt, Rebecca Zech Ruiz de Zuazo, Neuhof, Arne Bäßler, Algermissen, Martin Drung, Ochtersum, Julia Einert, Dingelbe, Laura Günzel, Feldbergen, Markus Hinze, Ahrbergen, Simon Hornbostel, Evern, Martina Klein, Sibbesse, Elwira Kremer, Himmelsthür, Henning Lesch, Ochtersum, Svenja Lindner, Himmelsthür, Kevin David Melzer, Sorsum, Tobechi Meme, Vanessa  Oertel,  Diekholzen, Eggert Ohlmer, Nordstemmen, Amanda Pawellek, Ochtersum, Jacqueline Plinski, Himmelsthür, Dennis Stucke, Angelika Stumpf, Ochtersum, Nico Thomas, Evern, Anastasia Tobolkina, Ochtersum, Gesa Warnecke, Burgstemmen,  Larissa Weinrich, Alina Wolter, Barienrode, Marcel Bokelmann, Giesen, Thea Breitmeyer, Westfeld, Lena Buch, Sarah Fiebig, Söhre, Jessica Hanke, Harsum, Jeanette Hilski, Ochtersum, Niklas von Jutrzenk, Giesen, Konstantin Kaufhold, Paulina Lenart, Itzum, Marius Lojkovic, Giesen, Jan-Philip Meyer, Giesen, Sophia Neuerbourg, Anna Lena Neumann, Bönnien, Marcel  Nowak, Saskia Rother, Samuel Rüdiger, Giesen, Marvin Strube, Nettlingen, Jannika Stumpe, Diekholzen, Imanuel Ulbricht, Lisa Vollmer, Machtsum, Maria Weizel, Moritz Woltemate, Jordano Adler, Pascal Baron, Giesen, Patrick Bombosch, Evelyn Brüning, Drispenstedt, Michelle Cebula, Kevin-Philipp Gremmer, Alexander Günther, Denis Gusejnow, Adriana Hartmann, Kim Kirchhoff, Ahrbergen, Annika Langner, Hönze, Kevin Linner, Dingelbe, Jerome-Karsten Renneberg, Ochtersum, Dominik Reppenhagen, Algermissen, Marco Schrader, Breinum, Sven Stein, Franziska Blume, Wehrstedt, Jan Demuth, Jessica Erdmann, Giesen, Pascal Hagemann, Wendhausen, Adrian Jascheck, Ochtersum, Simon Klauenberg, Frederik Kleinschmidt, Himmelsthür, Nina Knackstedt, Miguel Krüger, Giesen, Mikhail Loshchinin, Vanessa Lüder, Kevin Müller, Himmelsthür, Vincent Roden,  Algermissen, Lina Rohland, Diekholzen, Adelina Spanca, Ochtersum, Christopher Wachowiak, Heersum, Jennifer Wippern, Neuhof, Maurice-Heinrich Engelke, Giesen, Gino Häder, Justyna Hombek, Söhre, Kevin-Bastian Korek, Drispenstedt, Samira Kreitz, Gabriela Lorena Laubinger, Dennis Liebegott, Vanessa Schrader, Diekholzen, Vidmantas Trakselis, Jaqueline Ückert, Bavenstedt, Andre Voigt, Sophia Vollmer, Grafelde.

 

06.05.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Augustinus-Schule lädt für heute ein

Hildesheim (r). Zum Schnuppertag lädt die St.-Augustinus-Schule am heutigen Donnerstag ein. Kinder, die im nächsten Jahr diese Haupt- und Realschule besuchen wollen, können mit ihren Eltern von 15.30 bis 18 Uhr das Schulleben kennenlernen Besucher können die Klassen- und Fachräume ebenso kennenlernen wie die Förderangebote in Deutsch, Mathematik und Englisch sowie das freiwillige Nachmittagsangebot. Die  Fächer Kunst und Physik/Chemie und die Schülerfirma bieten Aktionen zum Mitmachen an. Lehrer und die Schulleitung stehen auch zu Einzelgesprächen bereit.

 

17.04.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

17 141,21 Euro für kranke Kinder

Hildesheim/Hannover (ph).
Kinder aus Stadt und Kreis, die an Krebs erkranken, werden sehr häufig in der Medizinischen Hochschule  Hannover versorgt.  Betreut werden sie dort auch von vielen Hildesheimer  Mitschülern und deren  Eltern. Denn der Erlös des Verkaufsstandes auf dem Weihnachtsmarkt ist seit vielen Jahren für die Betreuung dieser Kinder bestimmt.

Jetzt   überreichte  eine Gruppe von Schülern und Lehrern  aus Hildesheim den Erlös des Weihnachtsstandes 2009 in der Kinderkrebsstation in Hannover. Genau 17141 Euro und 21 Cent sind zusammen gekommen. Die Hildesheimer nutzten die Gelegenheit und informierten sich über die Arbeit, die in der Station geleistet  wird  und  erkundigten  sich,  was  mit den  Hildesheimer  Spendengeldern  geschieht.

Bärbel Dütemeyer, die Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder in Hannover,  freute  sich  über  die  alljährliche Spende,  und  auch  Christiane  Wulff, die frühere Frau des Ministerpräsidenten Christian  Wulff  und  Schirmherrin  der Aktion, lobte den Einsatz der Hildesheimer. Beide betonten, dass besonders viele Mitstreiter dabei sind, die der alljähr- lichen  Sammelaktion  zum  Erfolg  verhelfen. Elisabeth Junge, die Leiterin der Johannesschule  und Organisatorin: „Für dieses Jahr haben sich bereits jetzt schon wieder viele Schulen angemeldet“. Wer noch einen Stand-Termin haben möchte, sollte sich  möglichst bald bei ihr in der Schule melden (Telefon 51 12 14).

Schüler überreichen Geld an die MHH Spendenübergabe in Hannover:  
Christiane Wulff und Bärbel Dütemeyer nahmen den Scheck von Benita Wolpers,
Marc-Arne Schlegel, Anna Bartels (Andreanum), Gesa Warnecke (St. Augustinus-Schule)
und Judith Busch (Jugendforum) entgegen.

 

17.03.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

„Wir müssen Hinschauen lernen“
Bischof Norbert Trelle besucht fünfte Klasse der St.-Augustinus-Schule /
Missbrauch ist Thema am Rande

„Das ist das Neue Testament“: Florian sieht genau hin, als Bischof Norbert Trelle ihm seine Bibel zeigt./Foto: Hinz

Hildesheim (jaz).
Der Hildesheimer
Bischof Norbert Trelle hat gestern den Religionsunterricht einer fünften Klasse der St.-Augustinus- Schule besucht. Die Schüler stellten allerhand Fragen an das Kirchenoberhaupt – auch solche, die den Bischof ins Grübeln brachten.

„Herr Bischof, haben Sie Kinder?“ Die elfjährige Victoria schaut Norbert Trelle mit großen Augen von der Seite an. Der 67-Jährige räuspert sich, überlegt kurz und antwortet schließlich: „Nein. In der katholischen Kirche heiraten wir nicht. Aber ich mag Kinder, ich habe viele Nichten und Neffen.“ Dass die kleine Victoria mit ihrer Frage ein Thema gestreift hat, das zurzeit viele Menschen beschäftigt, ahnt sie wahrscheinlich nicht. Seit Wochen beherrschen die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs in katholischen Einrichtungen die Schlagzeilen. Seit Wochen ist auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Zölibats in der Diskussion.

Der Bischof nutzt seinen Besuch in einer fünften Klasse der St.-Augustinus-Schule auch dazu, zu betonen, dass momentan eine „Kultur des Hinschauens“ gefragt sei. In einem Stuhlkreis mit den Kindern sagt er: „Der Bischof soll der sein, der hinschaut. Und dieses Hinschauen müssen wir alle miteinander lernen. Die größte Gefahr besteht nämlich, wenn wir bei schlimmen Dingen weggucken.“

Die Kinder nicken. Und schon geht es weiter in der Runde. Zuhauf stellen die Schüler Fragen, die sie als Hausaufgabe vorbereitet haben. Wollten Sie schon immer Bischof werden? Wie lange haben Sie studiert? Können Sie die ganze Bibel auswendig? Norbert Trelle lacht immer wieder, gibt bereitwillig Antwort. „Nein, auswendig kann ich die Bibel nicht. Das ist aber auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass man bestimmte Stellen vor Augen hat.“ Bei der Frage, ob es ihm Spaß mache, Bischof zu sein, kommt Trelle erneut ins Grübeln. „Ja, aber mit dunklen Streifen“, sagt er schließlich. „Es gibt nämlich auch nicht so schöne Situationen, manchmal ist es schwierig. Wenn man sich gegenseitig nicht versteht, zum Beispiel.“

Die Kinder erfahren zudem, dass der Bischof sich über die jüngsten Siege von Hannover 96 freut, dass er mal Lokführer oder Arzt werden wollte und gern im Garten arbeitet. Und sie bestaunen seine Insignien – den Bischofsring, den Stab und seine Mitra. „Ich find’s toll, wie er das alles zeigt und erklärt“, flüstert der zehnjährige David. „So habe ich ihn mir vorgestellt.“ Nach 45 Minuten macht sich Trelle wieder auf den Weg. Und auch die elfjährige Katrin ist vom Bischof begeistert. „Ich fand ihn sehr nett, er hat eine tolle Ausstrahlung.“

Die Idee, den Bischof in den Religionsunterricht einzuladen, hatte Lehrerin Johanna Franz gemeinsam mit ihren Schülern. Da sich die Klasse mit Bischöfen und dem Namenspatron der St.-Augustinus- Schule beschäftigte, schrieben die Kinder spontan einen Brief an Norbert Trelle. „Wir hätten natürlich nie gedacht, dass er die Einladung annimmt“, erzählt Franz. „Darum haben wir uns umso mehr gefreut.“ Ihr Kollege Ernst Bode kam mit den evangelischen Schülern zur Fragestunde dazu. „Das ist schließlich ein Besuch, von dem alle Schüler etwas haben“, findet er.

Wichtig war es den Lehrern, dass die Kinder alles fragen durften, was ihnen in den Sinn kam. Der zehnjährige Moritz hatte daher noch eine weitere Frage auf einem kleinen Zettel stehen. „Ich wollte den Bischof fragen, warum Menschen in der katholischen Kirche Kinder missbrauchen“, verrät er, als Norbert Trelle bereits gegangen ist. „Ich habe das oft in den Nachrichten gehört. Aber eben habe ich mich irgendwie nicht getraut.“

 

14.03.2010 (Kirchenzeitung)

Finger statt Kreide

Abschied von der klassischen Schultafel: Schülerinnen und Schüler der St.-Augustinus-Schule mit ihrem Lehrer Hubert Conrady bei der Arbeit am neuen interaktiven „Whiteboard" („Weißwandtafel"). Keine Kreide mehr, sondern ein Computer ist an diese Tafel angeschlossen. Darauf schreiben können Lehrer wie Schüler mit einem speziellen Stift oder auch mit dem bloßen Finger. Der Einsatz von neuen technischen Hilfsmitteln wie ein umfassendes Medienkonzept ist einer der Schwerpunkte der Schulinspektion.

(Günter Burghardt)

 

Schulinspektion - und was dann?

Fast alle unsere katholischen Schulen haben bereits die Schulinspektion erlebt. Das bedeutet viel Arbeit im Vorfeld bei der Bereitstellung aller Pläne und Unterlagen für die beiden staatlichen Inspektoren. Und dann die Schulbesuchswoche! Unterrichtsbesuche bei allen Lehrkräften, Gespräche mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer Abordnung der Lehrerschaft. Lohnt sich dieser große Aufwand wirklich? Die Antwort ist ein klares „Ja".

Groß ist die Freude in den Schulen und beim Bischöflichen Generalvikariat als Schulträger über viel Lob und Anerkennung für das Schulklima und Schulleben, das pädagogische Handeln der Lehrerinnen und Lehrer oder die überdurchschnittliche Qualität der Schulabschlüsse. Aber natürlich gibt es auch Verbesserungsvorschläge, ' und die sind wichtig. Schule muss sich stetig weiterentwickeln, besonders auch beim Einsatz neuer Technologien im Informations- und Kommunikationsbereich, die Investitionen des Schulträgers erfordern oder durch Gelder aus dem Konjunkturpaket II der Landesregierung möglich werden.

Die Fachkonferenzen der Schulen beraten die Umsetzung des oft geforderten selbstständigen Lernens der Schülerinnen und Schüler und die Steigerung ihrer aktiven Beteiligung im Unterricht. Die Steuergruppen, die regelmäßig die Weiterentwicklung des Schulprogramms vorantreiben und Vorlagen für die Gesamtkonferenzen erstellen, werten den ausführlichen Bericht der Inspektoren aus.

So leistet die niedersächsische Schulinspektion einen wichtigen Beitrag zur Diskussion der „Qualitätskriterien für Katholische Schulen", die jüngst die Deutsche Bischofskonferenz als Orientierungsrahmen veröffentlicht hat.

(Günter Burghardt)

 

11.03.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Freude beim Jubiläumsfest der katholischen Lehrerinnen über die Gesangseinlage
 der St.-Augustinus-Schule mit Fred Burghardt. Dritte von rechts ist die Vorsitzende
Annelore Wiegel, ganz links die langjährige frühere Vorsitzende Monika Feise.
Foto: Wolf

Mutige Gründerinnen 1910
Verein katholischer Lehrerinnen feiert 110. Geburtstag

Hildesheim (wo).
Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen (VkdL) in Hildesheim wird in diesen Tagen 110 Jahre alt. Ein Anlass für die Mitglieder und einige Gäste, die Unerschrockenheit und die Weitsicht der Gründerinnen, die kontinuierliche Arbeit über all die Jahrzehnte und die heutige Aktualität des Vereins zu feiern. Und sie taten es mit einem besinnlichen Nachmittag ganz im Zeichen des Heiligen Augustinus.

Besonders freuten sie sich darüber, dass Schüler der St.-Augustinus-Schule mit ihrem Lehrer Fred Burghardt gekommen waren, um die Jubilarinnen mit einigen Liedern zu begrüßen, darunter ihr Klassiker „Aurelius Augustinus“. Das war zugleich der Auftakt für den Festvortrag von Dr. Barbara Kursawe, Lehrerin und Dozentin in Hannover, die den „VkdL im Spiegel der Kernaussagen des Heiligen Augustinus“ beleuchtete und viele Übereinstimmungen aufzeigte. So stelle einer der Kernsätze des Hl. Augustinus, „Ich will dich, Gott, suchen, damit meine Seele lebt“, auch den Verband „wunderbar“ dar. „Die Verlässlichkeit, der Mut und die Entschlossenheit, Meinungen auch gegen den Zeitgeist zu vertreten und das christliche Weltbild zu vermitteln“, seien Kennzeichen des Engagements.

Annelore Wiegel, die Hildesheimer Vorsitzende, erinnerte „voller Hochachtung“ an die Frauen, die im Jahr 1900, 15 Jahre nach der Gründung des heutigen Bundesverbandes, in Hildesheim mit ihrer ersten Vorsitzenden, Auguste Borgmeyer, den Mut hatten, lehrende Frauen in einem Berufsverband zu organisieren. Ziel war es, in einer Zeit, in der die Frauen noch weitgehend rechtlos waren, möglichst allen Frauen Bildung, Gemeinschaft und soziale Sicherheit zu ermöglichen.

In den Jahren des Nationalsozialismus war der Verein verboten, aber es gab einige Unerschrockene, auch in Hildesheim, die im Untergrund weiter arbeiteten, so dass sich der Verein nach dem Krieg bald wieder zu Wort melden konnte. Kennzeichen des VkdL ist die Beteiligung an bildungspolitischen Diskussionen, und da vor allem das Eintreten für eine klare Wertorientierung und für individuelle Bildungswege.

In Hildesheim wurde der VkdL viele Jahre von seiner früheren Vorsitzenden Monika Feise entscheidend geprägt, die auch Bezirks-, Landes- und stellvertretende Bundesvorsitzende war und nach wie vor aktiv ist. 25 Mitglieder hat die Hildesheimer Gruppe heute, einige mehr würde man sich wünschen, aber, wie Annelore Wiegel erklärte, sei es schwierig, jüngere Kolleginnen zu gewinnen, denn „sie sind meistens mit Familie und Beruf so ausgelastet, dass sie darüber hinaus während ihres aktiven Berufslebens wenig Zeit haben“. Regelmäßig wartet der Verein mit einer Reihe von Angeboten auf, überwiegend Vorträge und Informationsveranstaltungen zu Themen aus dem Bildungsbereich, aber auch aus dem gesamten gesellschaftlichen wie kirchlichen Leben.

 

06.02.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Viertklässler vor dem Absprung – doch wohin?
 
2700 Schüler wechseln an weiterführende Schulen/
   Große HAZ-Übersicht über Schulprofile in Stadt und Land

St.-Augustinus-Schule


Treibestr. 2, 31134 Hildesheim
Telefon: 05121/32266

Internet: www.augustinus-schule.de
E-Mail: St.-Augustinus-Schule@t-online.de
Schulleiter: Günter Burghardt
Zahl der Schüler: 603
Vollzeitlehrerstellen: 38

Besonderheiten:
Haupt- und Realschulklassen unter einem Dach mit guter Durchlässigkeit, Kleinlerngruppe für Kinder mit großen Lernschwächen, intensives Förderangebot in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik, freiwilliges Nachmittagsangebot mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften, Musicalproduktionen im schuleigenen Tonstudio, öffentliche Auftritte der Musik- und Tanzgruppen, religiöse Orientierung, soziales Lernen, Umwelterziehung  und  Methodenlernen,  praxisnahe Hilfen zur Berufsorientierung, Berufseinstiegsbegleitung ab Klasse  8,Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“, Computerkurse und informationstechnische Grund- bildung.

Aufnahme:
Als Schule in der Trägerschaft des Bistums Hildesheim darf der Anteil der nichtkatholischen Kinder laut Schulgesetz 30% nicht überschreiten.

Schulgebühren: Es wird ein Sachkostenbeitrag von 5 Euro im Monat erhoben.

(Auszug aus einem längeren Artikel)

 

28.01.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Informationen über Schulwechsel

Hildesheim (r). Die St.-Augustinus-Schule informiert Eltern am Montag, 8. Februar, ab 19.30 Uhr über die Aufnahme von Kindern in den fünften Jahrgang. Themen  sind der Wechsel von  der Grundschule in den Haupt- und Realschulbereich der Augustinus-Schule sowie das freiwillige Ganztagsangebot. Am Donnerstag, 6. Mai, steht außerdem zwischen 15.30 und 18 Uhr ein „Schnuppertag" für Schüler und ihre Eltern auf dem Programm.

 

26.01.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

„Wir verlieren an Identität“
Kritische Worte zum 160-jährigen Bestehen der Hildesheimer Kolpingfamilie

Mit einem Empfang im Kolpinghaus beging die Hildesheimer Kolpingfamilie
ihr 160-jhriges Bestehen.

Hildesheim (hk). Bewusst war es der Hildesheimer Kolpingfamilie wohl nicht. Diözesanvorsitzender Andreas Bulitta erwähnte in seiner Festansprache beim Jubiläumsempfang zum 160-jährigen Bestehen vor mehr als 100 Gästen im Hildesheimer Kolpinghaus, dass der Hildesheimer Gesellenverein, aus dem die Kolpingsfamilie hervorging die vierte Gründung in Deutschland war. „Und weil es die erste Gründung außerhalb des Bistums Köln war, kann man auch sagen, dass mit dieser Gründung auch das internationale Kolpingwerk gegründet wurde und Hildesheim Sitz der viertältesten Kolpingfamilie der Welt ist“, meinte er schmunzelnd. Veränderungen von Kirche und Kolpingwerk waren Inhalt seines Vortrages, in dem er auch persönliche kritische Bemerkungen zu den geplanten Kirchenfusionen im Bistum einflocht. „Wenn Veränderungen nötig sind, müssen die Menschen aber mitgenommen werden, sie müssen in den Veränderungen Sinn sehen“, mahnte er. Viele Fragen blieben noch unbeantwortet, vor allem die, ob die neu entstehenden Großgemein- den noch Heimat für die Gemeindemitglieder bilden. Die Kolpingfamilien selbst müssen sich auf die gesellschaftlichen Veränderungeneinstellen. ...

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch die Musikgruppe der Augustinusschule unter Leitung von   Fred Burg- hardt. Sie trug auch ein von Burghardt komponiertes Lied nach einem Text von Adolph Kolping „So weit Gottes Arm reicht“ vor.

(Auszug aus einem längeren Artikel)

 

12.01.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Heim für wandernde Gesellen
Kolpingfamilie Hildesheim feiert ihr 160-jähriges Bestehen / Empfang am
kommenden Sonntag

Hildesheim (hk). Als vor 160 Jahren die Gründer der Kolpingfamilie Hildesheim Zentral die Idee Adolph Kolpings zu der ihren machten, waren sie im festen Glauben, dass das Werk des Gesellenvaters eine lange Zukunft hat. Sie wollten den wandernden Gesellen, die nach Hildesheim kamen, helfen und ihnen Unterkunft und Bildung geben.

Mit einem festlichen Empfang feiert die Kolpingfamilie Hildesheim-Zentral am Sonntag, 17. Januar um 11 Uhr ihr 160- jähriges Jubiläum im Kolpinghaus am Paffenstieg, zu dem alle katholischen Vereine und Verbände der Stadt eingeladen sind. Als Festredner kommt der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes Andreas Bulitta aus Hannover. Er spricht zu dem Thema: „Kirche und Kolpingwerk - Veränderungen bestimmen die Zukunft“. Musikalisch wird der Empfang durch die Musikgruppe der Augustinus–Schule, unter der Leitung von Fred Burkhardt umrahmt. ...

(Auszug aus einem längeren Artikel)

 

02.01.2010 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

„Man muss schließlich etwas tun“
Fit und gesund ins Neue Jahr: Die Silvesterläufer in Hasede brauchen keine guten Vorsätze

Hasede (tbr).
Gesundheit – das ist mit Abstand der am häufigsten geäußerte Wunsch zum Jahreswechsel. Doch von nichts kommt nichts. Wer fit und gesund bleiben möchte, der sollte etwas dafür tun. Laufen ist da mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee. Das dachten sich auch knapp 800 Menschen, die beim Haseder Silvesterlauf starteten.

Schnee und Kälte machten ihnen nichts aus – im Gegenteil: ... Simon Klauenberg und Dominik Reppenhagen (beide 16) starteten zusammen mit einigen anderen Kameraden von der St.-Augustinus-Schule beim Silvesterlauf. „War ganz  okay“, meinten die Jungs nach dem Fünf-Kilometerlauf. Von Laufhysterie aber keine Spur. ...

(Auszug aus einem längeren Artikel)