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Einsatz der St.-Augustinus-Schule im “Guten Hirten”
27.12.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
„Irgendwann kommste eben hierher“ Weihnachten im „Guten Hirten“: 450 Hildesheimer suchen Essen und Wärme
(abu) Volkhard Schneppe sitzt auf einem Stuhl an der Wand. Es ist warm hier drin, doch den Mantel hat er anbehalten. Er kaut emsig, hält zwei weitere Käsebrote in der Hand. Schaut lächelnd auf das bunte Treiben: „Ich bin hier wegen der Gemeinschaft“, sagt er. Doch das ist nicht alles. Der 57-Jährige erzählt aus seinem Leben. Es gab eine Zeit, da hatte er im Dezember 11 000 Mark in der Lohntüte. Ein Monatslohn plus Weihnachtsgeld. Vorbei. „So ist das Leben“, sagt Schneppe.
Sie feiern zusammen Weihnachten. Sie werden immer mehr. Weil Menschen wie Schneppe dazukommen, denen es einst besser ging. „Schicksalsschläge“, sagt er. Die Firma, für die er 31 Jahre gearbeitet hat, ging pleite. Er verlor zwei Schwestern durch Unfälle, seine Ehe scheiterte. „Irgendwann kommste eben hierher“, sagt er. „Aber das Leben geht immer weiter.“
450 Menschen sind Heiligabend in die Gemeinderäume des „Guten Hirten“ im Fahrenheit-Gebiet gekommen. Ein trauriger Rekord. Schon eine halbe Stunde bevor Diakon Wilfried Otto die Tür öffnet, drücken Kinder ihre Nasen an den Fensterscheiben platt, rütteln Ungeduldige an der Tür, drängeln Hunderte von hinten. Obdachlose, Arme, oft Familien.
„Die Leute haben schlicht Hunger“, erklärt Claudia Otto, die Frau des Diakons. Zusammen mit den Söhnen Tobias (20) u. Markus(15) organisiert das Ehepaar das Weihnachts-Essen seit neun Jahren. Für Leute wie Dieter. Der 31-Jährige sitzt mit Frau und zwei Töchtern an einem Tisch, alle essen Wurstbrote. Auf dem Tisch liegen weitere belegte Brote in Folie eingepackt, für später. „Hartz IV“, sagt Dieter. Leute wie er singen die Weihnachtslieder hier nicht mit, weil sie kauen. „Im Dezember ist das Geld besonders knapp, wenigstens kleine Geschenke sollen die Kinder ja auch kriegen“, sagt Dieter.
Hier kriegen sie noch mehr. Es gibt Geschenk-Tüten für Männer, Frauen und Kinder. Eine neunte Klasse der Augustinus-Schule hat sie ein paar Tage zuvor gepackt. Jetzt bekommt jeder Besucher eine Nummer, wie in einem Wartezimmer. Wieder muss Diakon Otto den Massenandrang ordnen. Längst könnten die Ottos, die einst mit 70 Besuchern begannen, den Andrang nicht mehr bewältigen ohne Freunde wie die Familien Aue und Schwarzer, die mit anpacken. „Zu Hause feiern wir dann eben erst um 22 Uhr“, sagt Heinrich Aue.
Wie der Giesener und seine Töchter Bernadette, Franziska und Regina wandern auch Weihbischof Hans-Georg Koitz und Oberstadtdirektor Dr. Konrad Deufel mit den Brot-Tabletts durch die Reihen. Deufel sagt: „Sie sind genauso angesehene Bürger dieser Stadt wie alle anderen.“ Koitz geht munter auf die Leute zu. „Du hast ja einen tollen Hut“, sagt er zu Helmut Langer und zupft den 63-Jährigen keck an der Nikolaus-Mütze. „Ich hab nur so eine kleine Kappe.“ Langer strahlt: „Da müssen Sie schon Papst werden, Herr Bischof!“ In solch einem Moment scheinen Not, Angst und Kälte ganz weit weg zu sein.
Nächstes Jahr erwarten die Ottos noch mehr Andrang. „Nach einem Jahr rutschen viele ins Arbeitslosengeld II“, sagt Claudia Otto. Volkhard Schneppe ist dann Rentner und hat wieder etwas mehr als jetzt. Hofft er.
15.12.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
St. Augustinus-Schule ist „Umweltschule in Europa“
Hildesheim (r)
Erneut erhielt die St. Augustinus-Schule für den Projekt- zeitraum 2003 - 2005 in einer Auftaktveranstaltung für die UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Stolz zeigt hier die Klasse 6dR mit ihrem Lehrer Ernst Bode die Fahne. Die Schüler haben sich mit ihrer Um- welt auseinandergesetzt. Unter anderem wurde ein schulinterner Wettbewerb vom Umweltrat durchgeführt. Die Schüler setzten sich auch außerhalb ihrer Unter- richtszeit für ihre Projekte ein. Die Klasse 8dR hat sich sozial engagiert. Schüler be- suchten ältere Mitbürger in Altenheimen. Die Klasse 9a beschäftigte sich mit dem Thema Jugendalkoholismus. In der Klasse 10a wurden Kekse gebacken und in Alten- heimen oder an Obdachlose in der Stadt verteilt. Schließlich unterzog sich die 6dR einem Gesundheitstraining.
11.12.05 (Kirchenzeitung)
“Rasselnde Rosen”
Hildesheim, St. Augustinusschule. “Rosen-Räder-Rasselwerk” hieß ein Wettbewerb der Stiftung “Niedersachsenmetall”. Auch die Hildesheimer St.-Au- gustinus-Schule machte mit und gehörte zu den Preisträgern. Die Fachbereiche Kunst, Technik und Werken schlossen sich zusammen und erstellten die ersten Entwürfe. In vielen zusätzlichen Stunden wurden Metallteile bearbeitet und lackiert. Es fand sogar ein Schweißlehrgang in einem Handwerksbetrieb statt. Die beiden Lehrkräfte Claus König und Hubert Conrady leiteten die Jungen und Mädchen an. So entstand ein gemeinsames Werk, das in der Hildesheimer Fußgängerzone anlässlich des Rosenfestes voller Stolz präsentiert und ausgezeichnet wurde.
Weitere Infos hier
10.12.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
First Lady erfreut über den Stand der Schulen
Josef Kronfeldt und Josef Steinhoff verkauften am Stand der Schulen für die Augustinusschule Weihnachtliches und wunderten sich nicht schlecht: Niedersachsens First Lady kam sozusagen inoffiziell auf dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt vorbei. Und zwar sogar noch, bevor sie den eigenen in Osnabrück besuchen konnte: Christiane Wulff ist schließlich die Schirmherrin des Vereins für krebskranke Kinder Hannover, für den der Erlös des Standes der Schulen auf dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt bestimmt ist.

Erfreut über den Stand der Schulen: Claudia Otto, Christiane Wulff, Bärbel Dütemeyer, Elisabeth Junge und Irma Plünnecke.
Foto: P.Hartmann
Die Vereinsvorsitzende Bärbel Dütemeyer lobte den Einsatz der Hildesheimer Schüler für krebskranke Kinder, die Ehefrau des Ministerpräsidenten Christian Wulff setzte noch einen drauf: „Ich finde es toll, dass Kinder und Jugendliche aus Hildesheim so viele Jahre lang so viel Einsatz zeigen“ sagte sie, und dankte der Initiatorin Elisabeth Junge von der Johannesschule, die seit acht Jahren fürs Organisatorische sorgt. „Kinder und Jugendliche aller Schichten und aller Konfessionen sind betroffen, und so ist es gut, dass auch so viele Schulen aller Art mitmachen”, sagt diese. Irma Plünnecke vom Hildesheimer Verein Regenbogen wies darauf hin, dass das gesammelte Geld direkt Kindern und Jugendlichen aus Stadt und Kreis zu Gute kommt: Die werden nämlich ebenfalls in der Onkologie der Medizinischen Hochschule in Hannover betreut. Gerade zurzeit ist ein Hildesheimer Kind per Internet mit Klassenkameraden verbunden – das macht die stark belastenden Krankenhausaufenthalte ein wenig leichter. Ein weiteres Anliegen der Elterninitiative ist es, Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern krebskranker Kinder in der Nähe zu schaffen, denn Kinder aus ganz Niedersachsen werden in Hannover behandelt. (ph)
07.12.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Heute am Stand der Schulen
(r)Am Stand der Schulen zugunsten der Kinderkrebshilfe ist am heutigen Mittwoch die St. Augustinusschule vertreten, Haupt- und Realschule des Bistums Hildesheim. Sie bietet Kekse, Weihnachtsschmuck und CD‘s der Schule an. Um 12 Uhr und um 16 Uhr spielt die Musikgruppe der Schule am Stand vor der Ratsapotheke Weihnachtslieder.
Auch die St.-Augustinus-Schule ist wieder dabei
24.11.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Große Schulaktion für kleine Krebskranke
Am Stand der Schulen auf dem Weihnachtsmarkt haben hunderte von Schülern, Lehrern und Eltern mitgearbeitet
(ph) Hildesheims größte Schul-Initiative beginnt heute wieder. Am Stand der Schulen auf dem Weihnachtsmarkt sind fast alle Hildesheimer Schulen beteiligt, sie helfen krebskranken Kindern.
Vor der Ratsapotheke steht in der Fußgängerzone ein Bügelbrett. Carina Kuschmierz bügelt seelenruhig inmitten der Passanten eine rote Stoffbahn. Bestimmt ist die für die Bude nebenan, in der der Stand der Schulen seinen festen Platz haben wird. Carina und ihre Mitschüler sind Profis in Sachen Gestaltung, gehören sie doch zur Raumausstatter-Klasse der Walter-Gropius-Schule in Hildesheim, die in diesem Jahr den Aufbau des Standes übernommen hat. Eine von vielen Schulen, die sich beteiligen an der großen Aktion für kleine Krebspatienten. Denn der Erlös des Standes kommt direkt der Kinderkrebsstation in der Medizinischen Hochschule Hannover zu Gute. Dort werden auch alle jungen Krebspatienten aus Hildesheim betreut. Nicht nur Kinder, auch Jugendliche bis zu 18 Jahren bekommen dort ärztliche Hilfe. Die medizinische Hochschule hat gerade gestern eine neue Station für Knochenmark-Transplantationen bekommen. Speziell für diese Station ist die Spendenaktion in diesem Jahr bestimmt, denn die kleinen Patienten sollen mit Büchern, Spielzeug und Fernseher ausgestattet werden.

Zusammenarbeit für den Weihnachtsstand der Schulen in Hildesheim: Björn (Augustinusschule) und Philipp (Mauritiusschule) präsentieren das Ergebnis.
Elisabeth Junge von der Johannesschule, die die Idee mit dem Weihnachtsstand vor acht Jahren hatte und auch dieses Jahr wieder alles organisiert, freut sich über die rege Beteiligung aus allen Schulformen und -klassen. Mehrere hundert Hildesheimer arbeiten mit, schätzt sie, Schüler, Lehrer und Eltern. Manche Schulen machen gleich ein Projekt daraus, andere basteln und werkeln fächerübergreifend, andere spannen fachkundige Eltern ein. So wird es am heutigen Donnerstag schöne Blumengestecke geben, unter professioneller Anleitung einer Floristin entstanden.
Manchmal führt die Hilfsaktion auch Schulen zusammen. So duftete es dieser Tage in der Mauritiusschule verführerisch nach Lebkuchen, folgte man dem Duft, kam man in einen Klassenraum, in dem Grundschüler mit bedeutend älteren Schülern gemeinsam Pfefferkuchenhäuser verzierten. Die Älteren kamen von der Augustinusschule und hatten dort die Bauteile für die Häuschen selbst gebacken. Gemeinsam mit den Grundschülern wurden die Häuschen gebaut und verziert. Dies und mehr ist in den nächsten Tagen am Stand der Schulen zu haben. Die HAZ wird täglich auf das aktuelle Programm am Stand hinweisen. Nicht hinweisen muss man die Hildesheimer auf die Vielfalt des Angebots und den Standort: Erstens täglich wechselnd und zweitens in der Fußgängerzone vor der Ratsapotheke. Dort ist Carina jetzt mit dem Bügeln fertig, der glitzernde Stoff kreativ drapiert und dekoriert. Heute eröffnet die Johannesschule den Stand. Die Aktion beginnt. Der Erlös von 14 247 Euro aus dem Vorjahr ist zu toppen. Dieser Rekord hatte dieses Jahr sogar Ministerpräsident Christian Wulff nach Hildesheim gelockt, um den Initiatoren und Kindern zu gratulieren.
17.11.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Religion auf Englisch?
Wir, die Klasse 6eR der St.-Augustinus-Schule, haben seit der 6. Klasse Religionsunterricht auf Englisch. Frau Weber, die bei uns Religion und Englisch unterrichtet, hat dies in unserer Klasse eingeführt. Eine Religionsstunde auf Englisch verläuft oft so: Wir wiederholen erst einmal die Vokabeln vom letzten Mal, dann schauen wir uns ein Bild an, über das wir auf Englisch erzählen. Anschließend bearbeiten wir ein Arbeitsblatt, denn es gibt keine Materialien für einen englischen Religionsunterricht. Das Blatt zu bearbeiten ist sehr schwer, weil einige Vokabeln vorkommen, die wir noch nicht behandelt haben. Es macht uns sehr viel Spaß und wir haben von Benjamin, der uns auf allen Arbeitsblättern durch die Zeit, als Jesus lebte, führt, schon viel über die Menschen von damals erfahren. Um unser Englisch zu fördern, haben wir eine Partnerklasse in Albuquerque, New Mexico, der wir regelmäßig E-mails schreiben. Natürlich auf Englisch! Die Schüler unserer Partnerklasse gehen in die 5. Klasse und kommen überwiegend aus hispanischen Familien. Einige haben sehr viele Geschwister. Wir berichten zum Beispiel von der Schule, von den Ferien, von unseren Hobbys. Und noch vieles mehr. Am meisten begeistert uns zur Zeit aber, dass wir am Bundeswettbewerb (für) Fremdsprachen teilnehmen. Wir arbeiten an einem Film über “Toby, the ghost of London”, den wir der Kommission auf DVD präsentieren wollen.
Augustinus-Schülerin holt mehrere Landestitel im Schwimmen
03.11.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Auszug)
Im Land die Nummer eins
Nachwuchsschwimmer der SG Hildesheim holen bei der Landesmeisterschaft 39 Titel
(rw) Zusammen mit den überragenden Erfolgen in der offenen Klasse ... haben sich die Schwimmer der SG Hildesheim bei den Kurzbahn-Landesmeisterschaften im Wasser Paradies auch beim Nachwuchs wiederum mit Abstand als Nummer eins in Niedersachsen präsentiert.
 In den Jahrgangs- und Altersklassenwettbewerben von 1995 bis 1986 gewannen die SG-Schwimmer 39 Titel. Hinter ihnen rangierten die Sportler von der SG Weser-Ems/Oldenburg und von den Wasserfreunden 98 Hannover jeweils mit 27 Landesjahrgangsmeisterschaften auf den Plätzen zwei und drei.
Als besonders positiv betrachtet Landestrainer Reiner Tylinski den Gewinn der zusätzlichen 34 Silber- und 32 Bronzemedaillen der SG-Schwimmer. Die VfV-Schwimmer gewannen elf Gold-, zehn Silber- und sieben Bronzemedaillen. 14 Sportler der SG ... trugen sich in die Meisterlisten ein. Bei den VfVern waren es vier Sportler.
Allen voran schwamm die elfjährige Svenja Lindner (SG Hildesheim), die bei ihren neun Starts nicht ein einziges Mal geschlagen wurde. Für Kenner die Zeiten der neunfachen Landesjahrgangsmeisterin 2005 zum „Zunge schnalzen“: 50, 100 und 200 m Rücken in 0:34,29, 1:13,71 und 2:34,61, 100 und 200 m Brust in 1:23,80 und 2:56,43, 100 und 200 m Lagen in 1:14,01 und 2:36,94, 50 m Schmetterling in 0:34,56 und 200 m Freistil in 2:22,15. Dies alles sind Ergebnisse, die jeden Schwimmsportfreund nur staunen lassen. ...
19.09.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
„Wir können stolz sein auf unsere Schulen“
Erster Tag der Schulen vor dem Rathaus wird zum Erfolg – dank vieler Ideen und des schönen Wetters
(ph) „Wir können stolz sein auf unsere Schulen“, sagt Johanna Hämel, Regierungsschuldirektorin, am Nachmittag. Und trifft damit die Meinung wohl aller Besucher des ersten Hildesheimer Tages der Schulen am Rathaus.
Begonnen hatte alles mit ziemlich der gleichen Aussage von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Kumme. Hildesheim habe ein wohl bundesweit einmaliges Angebot an Schulen. Dies einmal zu zeigen sei angebracht. Kumme dankte vielen Helfern, Eltern, Lehrern und Schülern, namentlich Jürgen Nowak aus dem Rathaus, der das alles organisiert hat. Und angesichts strahlenden Sonnenscheins, eines vollen Platzes und allseits guter Laune schwante dem OB schon bei der Eröffnung: „Das wird wohl nicht der letzte Tag der Schulen sein.“

Auch die St.-Augustinus-Schule war beim 1. Hildesheimer Tag der Schulen vertreten. Weitere Infos finden Sie hier !
Bild: Michael Welzel,
Die Besucher folgten mit wachsender Begeisterung dem Wunsch des Oberbürgermeisters, „sich zu vergnügen, zu amüsieren und satt zu werden.“ Und da das Goethegymnasium den Tag mit dem Lied „Sunshine“ eröffnete und jemand von der Marienschule meinte, man habe die guten Drähte genutzt, konnte rein vom Wetter her schon mal nichts schief gehen. Auf der Bühne wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das mit Darbietungen von Grundschülern bis zu Gymnasiasten die ganze Bandbreite dessen zeigte, was in den Schulen so im Musischen auf dem Plan steht. An Ständen konnten die Besucher mit Lehrern und Schülern ins Gespräch kommen, sich über die Oberstufenplanung des Gymnasiums Himmelsthür ebenso informieren wie über Berufsgrundbildungsjahr, die Spezialitäten aus dem Schulgarten der Waldorfschule oder Beiträge der Goetheschule zu „Jugend forscht“. Zwischendurch war lautes Hämmern zu hören: Die Gropiusschule hatte ihre Zimmerleute da, die ein Fachwerkhaus zusammenzimmerten. In der Rathaushalle informierten die Schulen an Ständen über ihre Besonderheiten, diese Ausstellung bleibt bis zum 30. September stehen.
Wer nicht satt wurde, war selbst schuld. Die Besucher hatten die Wahl zwischen Süßem aus Indien, sehr leckeren Steaks der Michelsenschule, zwischen Waffeln und Möhren, Kuchen und Bratwurst. Auch hier galt wohl die Aussage von Johanna Hämel: „Bemerkenswert, was an Ideenvielfalt und Farbigkeit auf die Beine gestellt wurde.“ Oder die einer Besucherin: “Man kommt gar nicht weg hier!”
Schulentlassung 2005
09.07.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
St.-Augustinus-Schule
(r) Nach einem festlichen Gottesdienst mit Kaplan Roland Herrmann im Dom wurden 92 Schüler aus den 9. und 10. Klassen der St.-Augustinus-Schule verabschiedet. Gemeinsam mit Schulleiter Günter Burghardt überreichten die Lehrer die Zeugnisse (ohne Ortsangabe = Hildesheim).
9. Klassen: Maik Wenzel, Artur Amann (Himmelsthür), Stephan Behrens, Michelle Choynowski, Tobias Hornbostel (Evern), Melanie Le (Drispenstedt), Marcel Lejnowski (Söhre), Nina Mader (Diekholzen), Adam Schatz (Drispenstedt), David Adler, Sascha Bartkowiak (Westfeld), Stefan Böker (Bavenstedt), Lara Kanne (Ochtersum), Janina Kaune, Swetlana Ketz (beide Drispenstedt), Tamara Kreth, Thorsten Sührig, Cicilja Weimer (Drispenstedt), Martin Chrobok, Isabelle Hesse (Itzum), Christine Hilger (Drispenstedt), Marie Kaufmann (Holle), Magnus Kehe (Diekholzen), Sordina Klages, Rudolf Kreitz, Christopher Owzareck, Jakob Paul, Christian Sievert (Holle), Christopher Strauch (Söhre), René Neuerbourg, Dawid Przewieslik, Niklas Scharf, Ruben Trampusch (Rössing).
10a: Antonia Algermissen, Sabrina Bloch (Ahrbergen), Franziskus Bormann (Bockenem), Benjamin Bornemann, Jennifer Breitmeyer (Söhre), Karoline Czaudema (Drispenstedt), Isabell Ernst (Bavenstedt), Daniel Franke (Söhre), Tobias Gmeiner (Bad Salzdetfurth), Jan-Patrick Kabacinski (Dinklar), Pawel Kaduk (Drispenstedt) Stefanie Kistner, Henning Kreuzkam (Ahrbergen), Jenny Lejnowski (Söhre), Christopher Lenz, Marina Anja Lorenz, Manuela Marschall, Marcel- Maria Müller, Mareike Doreen Müller (Drispenstedt), Cristoph Reppenhagen (Algermissen), Tobias Roeder, Bastian Salewsky, Aleksandra Satalova, Gersom Schmidt (Nordstemmen), Julia Stolzenburg (Westfeld), Jennifer Swora (Himmelsthür), Ann-Kathrin Trampusch (Rössing), Carolin Voges (Algermissen), Marina Weimer (Drispenstedt), Fabian Wirries (Algermissen), Parvin Alavi, Matthias Bohnsack (Drispenstedt).
10b: Christina Borisevic, Lidia Borisevic (beide Einum), Sandra Ebeling (Drispenstedt), Sebastian Görsch (Himmelsthür), Vanessa Hein (Giesen), Alexander Höly (Schellerten), Christopher Höveling (Diekholzen), Ines Jahn, Sonja Kaune, Gregor Klecko, Monika Kosub (beide Drispenstedt), Loredana Laubinger, Marta Lenart, Marius Ogdowski, Andreas Olesch (Drispenstedt), Valeria Oparina (Diekholzen), Franziska Peix (Himmelsthür) Manuela Petzold, Julian Rabe (Harsum), Alexander Sawatzki, Lorenza Sciortino, Maik-Christopher Seidel (Algermissen), Katja Stieb, Febronio Fabio Terranova, Jana Weber, David Wloka (Holle), Andrea Ziegler (Algermissen).
06.07.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Rosen aus der Recyclingtonne
Stiftung Niedersachsen-Metall teilt Preisgeld für „Rosen-Räder-Rasselwerk“-Wettbewerb
(ha) Fast ein Jahr ist es her, dass die Stiftung Niedersachsen-Metall Hildesheimer Schüler aufgerufen hatte, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und aus Metallschrott originelle „Technikmaschinen“ zu bauen. Pate stehen sollten dafür die Arbeiten des Künstlers Jean Tinguelys, Lebenspartner der „Nana“-Schöpferin Niki de Saint Phalle.
Was nach vielen Stunden Planen und Zeichnen, Schrauben und Schweißen herausgekommen ist, davon konnten sich nun die Passanten in der Fußgängerzone selbst ein Bild machen: Vor der Jakobikirche stellten die Teams vom Scharnhorst-Gymnasium, von der Sankt-Augustinus-Schule, der Freiherr-vom-Stein-Realschule, der Albertus- Magnus-Schule sowie der Molitoris-Schule aus Harsum die Ergebnisse vor.

Am Ende waren sie alle Sieger: Die Schüler, die sich am „Rosen-Räder-Rasselwerk“-Wettbewerb beteiligt hatten.
(Foto: Privat)
„Rosen, Räder, Rasselwerk“ hieß das vielsagende Thema des Schülerpraxisprojektes, das eine unbegrenzte Zahl von Antworten möglich machte. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Schulen von der Sparkasse und der Hildesheimer Recycling-Firma Will Hennies, die am Hafen eigens einen Container mit Werkstoffen zur Verfügung gestellt hatte. Fahrradketten, Elektromotore, Zahnräder, Bollerwagenräder oder auch Waschmaschinentrommeln: Es gab nichts, was sich für die ungewöhnlichen Objekte nicht noch hätte verwenden lassen. Und so entstanden ein Wunderbaum voller Metallrosen, ein rollender Roboter oder auch ein Elefant, der mit dem Klobürsten-Schwanz wackelt und eine Rose mit dem Rüssel schwenkt.
Um es vorweg zu nehmen: Die Jury konnte sich nicht entscheiden, welcher der Gruppen sie den Sieg zusprechen sollte. Deshalb teilte sie das Preisgeld und übergab jeder Schule einen 100-Euro-Scheck für die Gemeinschaftskasse. Landesweit hatten sich 140 Schulen an der Aktion beteiligt. „Uns ging es darum, die Lust an Technik zu wecken und das Interesse an Berufen mit großer Zukunft“, so Werner Fricke, Sprecher von Niedersachsen-Metall. Die Aktion soll fortgesetzt werden. Das nächsten Motto könnten zum Beispiel Schwimmobjekte sein. Natürlich aus Metall.
Augustinus-Schülerinnen aus Hildesheim moderieren Deutschlands einziges Sinti-Radio
08.06.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Die mutigen Radio-Moderatorinnen
Innenminister Otto Schily zeichnet zwei Hildesheimer Schülerinnen als „Botschafter der Toleranz“ aus
(cha) Horst Köhler, Christian Wulff, Michel Friedmann, Yvonne Catterfield oder Daniel Küblböck – Milana und Rebecca Laubinger haben keine Angst vor „großen Namen“. Die beiden Hildesheimer Schülerinnen moderieren Deutschlands einziges Sinti-Radio. Innenminister Otto Schily hat die Schwestern jetzt gemeinsam mit ihrem Vater als „Botschafter der Toleranz“ ausgezeichnet.

“Botschafter der Toleranz”: Innenminister Otto Schily zeichnete Rebecca (links) und Milana Laubinger in Berlin aus.
Foto: Stratenschulte
Da war die Pressemeute völlig baff. Während die Vertreter der großen Fernsehsender und überregionalen Zeitungen noch abwartend am Rande standen, stürmten die beiden Hildesheimerinnen Milana und Rebecca Laubinger gleich mutig nach vorn, als Bundespräsident Horst Köhler vor dem niedersächsischen Landtag ins Freie trat. „Es waren noch so viele andere Journalisten da, aber wir sind einfach drauflos gegangen“, erzählt die 16-jährige Milana. Und der Bundespräsident nahm sich Zeit für die Hildesheimerinnen. Ob es in Deutschland Neo-Nazis gebe, und wie man ihnen begegnen müsse, fragten sie. Nur einen Meter entfernt grinste der Landesvater. „Ach, da sind ja die beiden Mädchen vom Radio wieder“, sagte Ministerpräsident Christian Wulff. „Tja, Herr Köhler, die stellen immer so schwierige Fragen.“

Vor dem niedersächsischen Landtag in Hannover befragten die beiden Hildes- heimer Schülerinnen den Landesvater Christian Wulf
Milana und ihre zehnjährige Schwester Rebecca moderieren seit 2002 Deutschlands einziges Sinti-Radio „Latscho Dibes“ (Guten Tag). Die „herausragende und beispielhafte Initiative“ der beiden Schwestern und ihres Vaters Karsten-Manuel Laubinger, der vor allem für Planung und Technik zuständig ist, hat sich bis nach Berlin herumgesprochen. Dort zeichnete Bundesinnenminister Otto Schily die Drei jetzt im Auftrag des Bündnisses für Demokratie und Toleranz im Renaissance-Theater als „Botschafter der Toleranz“ aus. Neben Schily engagieren sich Prominente wie Rocksänger Marius Müller-Westernhagen, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Kardinal Karl Lehmann sowie der ehemalige Bundesminister Heiner Geißler für das Bündnis.
„Wir beobachten mit großer Sorge und Abscheu die Versuche der rechten Kräfte im vorpolitischen Raum“, sagte Schily. Hiergegen müssten sich alle demokratischen Kräfte zur Wehr setzen. „Die 'Botschafter der Toleranz' belegen eindrucksvoll, wie vielfältig, einflussreich und lebendig zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland sein kann.“ Das beispielhafte Handeln der Preisträger belege eine stabile Demokratie, die sich aktiv mit „diesen gefährlichen Tendenzen“ auseinandersetze.
„Latscho Dibes“ gibt es seit Juli 2000. Bis August 2004 wurde es ausschließlich auf Radio Flora Hannover gesendet. Seit September 2004 ist es zeitgleich jeden dritten Sonntag im Monat im Raum Hildesheim über Radio Tonkuhle zu hören. Auch in der Schule – Milana besucht die zehnte Klasse der Augustinusschule, Rebecca geht in die vierte Klasse der Johannesschule – ist das Hobby der beiden jungen Frauen Thema. „Na, wieder ein Interview geführt?“ – diese Frage hört Rebecca öfter, wenn sie wieder einmal Showgrößen wie Roland Kaiser, Konstantin Wecker oder Yvonne Catterfield gegenüberstand. Besonders aufgeregt sei sie bei Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann gewesen, verrät Rebecca. „Ich bin nämlich ein totaler Fan von ihr.“ Überhaupt nicht nervös habe sie dagegen „Superstar“ Daniel Küblböck gemacht. Und Moderator Michael Schanze habe eigentlich gar keine Zeit gehabt. „Und dann haben wir trotzdem eine halbe Stunde zusammengesessen“, erzählt sie.
Lobende Worte für die beiden Schwestern fand auch der aus Hildesheim stammende niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring, nachdem er „Latscho Dibes“ gehört hatte. „Eure Sendung hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich freue mich, dass ihr bereits in eurem Alter versucht, etwas aus eurer eigenen Kultur anderen Menschen zu zeigen„, schrieb er in einem Brief. Das größte Kompliment für die Beiden und ihren Vater stammt allerdings von Johannes Rau. Der Alt-Bundespräsident schrieb: „Wenn es die Radiosendung ’Latscho Dibes‘ nicht geben würde, müsste man sie erfinden.“
22.03.05 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Tatkräftiger Einsatz für Guten Hirten
Schüler packen mit an und veranstalten Spendenaktion für Suppenküche
(ph) Es begann mit einem schulinternen Wettbewerb des Umweltrates der Augustinusschule zum Thema „take care, be fair“ (kümmere dich, sei fair). In der 9c von Franz-Josef Steiner unterrichtet Claudia Otto Deutsch. Und da Hildesheim nun mal ein Dorf ist, ist ihr Mann Winfried Otto Diakon im Guten Hirten und dort für den sozialen Mittagstisch zuständig. Also: Sozialeinsatz im Guten Hirten als Schulprojekt. Einmal in der Woche rückten die Schüler vormittags dort oder im Remter an, kochten mit in der Küche, gaben Essen aus und beeindruckten den Chef. „Eine wirklich engagierte Truppe“ bescheinigt Otto den Schülern.

Tatkräftig setzten sich diese Augustinus- schüler für den Guten Hirten ein – und einen Scheck übergaben sie auch.
Foto: P. Hartmann
Parallel dazu gab es eine weitere Fastenaktion in der Schule. Unter der Leitung von Felicitas Langner, Friederike Rohde und Angela Schrader kochten Schüler verschiedener Klassen Reisgerichte und Suppen, die in den Schulpausen zum Verkauf angeboten wurden. Die 50 Cent Einnahmen landeten in einem Spendentopf, der ebenfalls für den Guten Hirten bestimmt ist. Und so konnte Winfried Otto jetzt in der Schule gleich zwei Anliegen bei einem Termin erledigen: Herzlich Danke zu sagen der 9c für ihren tatkräftigen Einsatz und zweitens einen Scheck über 400 Euro entgegen zu nehmen, Erlös der Fastenaktion. Schulleiter Günter Burghardt freute sich auch: „Da ist auch eine ganze Menge für die Schule herübergekommen.“
13.03.2005 (Kirchenzeitung)
Der grüne Mittwoch ...
bei St.-Augustinus in Hildesheim: Jeden Mittwoch treffen sich fünf Mütter aus der Elternschaft der St.-Augustinus- Schule am frühen Morgen in der Schulküche. Vollkornbrötchen werden geschmiert, mit Käse-, Wurst- und Paprika- scheiben belegt, Mohrrüben und Äpfel geschnitten, Quarkspeisen und Obstsalate angefertigt.
Zum Selbstkostenpreis erfolgt der Verkauf in der großen Pause an die Schülerschaft. Dieses gesunde Frühstück ist ein großer “Renner” geworden und der ”Grüne Mittwoch” hat seinen festen Platz im Schulleben bei St.-Augustinus gefunden.
Jessica Bruns von der St.-Augustinus-Schule Siegerin beim Vorlesewettbewerb
01.03.2005 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Treffen der Leseratten
Schüler treten beim Stadtentscheid des Lesewettbewerbs des deutschen Buchhandels an
(de) "Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit der ersten Runde", erzählt Nikilo Sonnet. Der Sechstklässler weiß, dass es noch ein Stechen unter den besten Lesern geben könnte. Er ist aufgeregt: "Hoffentlich bin ich dann dabei."
Mit seiner Aufregung ist er nicht allein. 13 Hildesheimer Schüler sind zum Vorlesewettbewerb in die Stadtbibliothek gekommen, sie alle sind bereits an ihren Schulen als Sieger hervorgegangen. Jetzt lesen sie noch einmal einer Jury aus ihren Lieblingsbüchern vor. Die Sieger dürfen im April zum Bezirksentscheid. Drei Schüler werden das sein, und zwar jeweils einer aus den Kategorien Sonderschule, Hauptschule und Realschulen / Gymnasien.
Noch ist nichts entschieden. Es ist Pause. Die kleinen Leseratten nutzen die Zeit für einen kleinen Plausch mit ihren Eltern und Freunden, die zur Unterstützung mitgekommen sind. Nach der kleinen Unterbrechung lesen die letzten fünf Schüler ihre Texte vor. Dann fällt die Jury die erste Vorentscheidung: In der dritten und größten Kategorie ist ein Stechen nötig. Vier Mädchen und Jungen dürfen noch einmal antreten und einen diesmal unbekannten Text vorlesen.

Die drei Schüler sind Hildesheims beste Vorleser: Nikilo Sonnet, Jessica Bruns und Anne-Sophie Bednorz. (von links)
Foto: Deutskens
Die Kandidaten für das Stechen heißen Lisa Krispin, Paulina Salaske, Nikilo Sonnet und Laurenz Schreiner. Nikilo ist froh, dass er dabei ist. Als die Schüler schließlich die zweite Runde gemeistert haben, sind sie erleichtert. "Als ich den unbekannten Text lesen musste, war ich nervöser als in der ersten Runde", sagt Laurenz. Paulina, die mit ihrer Leistung im ersten Durchgang zufrieden war, ergänzt: "Die waren alle ganz schön gut."
Kurze Zeit später steht fest: Auch wenn alle gut waren - Nikilo hat nach Ansicht der Jury am besten gelesen. Der Schüler des Andreanums gewinnt in der Gruppe Gymnasien / Realschulen. Die Sieger der beiden anderen Kategorien heißen Ann-Sophie Bednorz und Jessica Bruns. Gut lesen kann man offensichtlich auch mit Lampenfieber: "Bevor es losging, hatte ich ein komisches Kribbeln im Bauch", erzählt Ann-Sophie. "Zum Glück war ich als erste dran, sonst hätte das ja noch länger gedauert", ergänzt die Sechstklässlerin, die die "Schule im Bockfeld" besucht. St.-Augustinus- Schülerin Jessica Bruns hat die Jury wohl einfach verzaubert: Sie las einen Auszug aus "Harry Potter" vor.
12.2.2005 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
Informationen an der Augustinusschule
(r) Die St.-Augustinus-Schule informiert am Montag, 14. Februar, ab 19.30 Uhr Eltern über die Aufnahme von Kindern in den 5. Jahrgang. Der Wechsel von der Grundschule in den Haupt- und Realschulbereich der Augustinusschule wird besprochen und das freiwillige Ganztagsangebot erläutert.
Am Donnerstag, 3. März, haben Jungen und Mädchen die Möglichkeit, bei einem Schnuppertag von 15.30 Uhr bis 18 Uhr mit ihren Eltern die Schule kennenzulernen. Schulträger der St.-Augustinus-Schule ist das Bistum Hildesheim.
Auch die St.-Augustinus-Schule war dabei
12.2.2005 (Auszug dem Bericht der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung)
Hildesheimer Schulen haben mehr als 14 000 Euro für krebskranke Kinder gesammelt/ Lob von Wulf
(ph) Exakt 14 247 Euro haben Hildesheimer Schulen für krebskranke Kinder gesammelt. Das beeindruckte sogar Ministerpräsident Christian Wulff so, dass er gestern ins Rathaus kam, um Schülern, Lehrern und Eltern zu danken.
Mehrere hundert Schüler wuseln in der Hildesheimer Rathaushalle herum. Lehrer sind da, Eltern, die Schulband der Augustinusschule musiziert, Jürgen Thelen übt noch sein Solo-Lied „Na, wo drückt denn der Schuh?". Pünktlich um 10 Uhr ist der Ministerpräsident da ... . „Jeder von uns kann heute Nachmittag oder morgen krank werden", sagt er, „und dann ist es gut, wenn man Freunde, Eltern, Mitschüler hat, die helfen. So wie ihr es getan habt."
Wulff dankt den Initiatoren der Spendenaktion, vor allem Elisabeth Junge, er dankt Karl-Heinz Krüger vom Weihnachtsmarkt-Veranstalter, „der immer das Häuschen stellt", er dankt dem Druckhaus Gerstenberg und den Lehrern, vor allem aber den Schülern: „Auf euch ruhen die Hoffnungen der Zukunft Niedersachsens" ... . Fast alle Hildesheimer Schulen, berichtet Elisabeth Junge, haben sich beteiligt, und auch für dieses Jahr gebe es schon zahlreiche Anmeldungen.
 Schüler der St.-Augustinus-Schule verkaufen am Weihnachtsstand der Hildesheimer Schulen “Selbstgebackenes” für die Kinderkrebshilfe
Schüler der Johannesschule halten Schildchen mit den Zahlen hoch - und alle rund 300 Schüler applaudieren: Exakt 14247 Euro und 73 Cent sind am Weihnachtsstand der Hildesheimer Schulen zusammengekommen. Insgesamt hat die Aktion bisher mehr als 91 000 Euro gebracht.
Irma Plünnecke vom Verein „Regenbogen Hildesheim" legt noch etwas dazu und überreicht Bärbel Dütemeyer von der Kinderkrebshilfe Hannover einen Scheck über insgesamt 25 000 Euro. Die spricht von einer „sensationellen Aktion" und sagt, wozu das verwendet wird: In der Klinik der Medizinischen Hochschule (MHH) liegen auch krebskranke Kinder aus Hildesheim. Damit diese nicht den Kontakt zu Mitschülern und ihren Klassen verlieren, werden die Krankenzimmer mit Computeranschlüssen ausgerüstet.
So können kranke und gesunde Kinder miteinander Kontakt halten, die Kinder in der Klinik dürfen chatten, behalten den Kontakt zum Leben. Sie werden, so Oberbürgermeister Kumme, vor Einsamkeit und Alleinsein bewahrt. Auch Kumme sagte seinen kleinsten Mitbürgern, sie können stolz auf sich sein. „Das ist heute eine Veranstaltung wie sie nicht schöner sein kann." (Foto: F. Langner)
6.1.2005 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)
4000 Euro für Peru
(r) Seit vielen Jahren unterstützt die St.-Augustinus-Schule die Arbeit der Vinzentinerinnen in Peru. Jetzt konnte Schwester Rut-Maria bei einem Gottesdienst 4000 Euro in Empfang nehmen. "Holz für Peru" hatten die Schüler, Lehrer und Eltern ihre Aktion genannt. Vielfältig waren die Ideen: Ein Bücherflohmarkt, Kaffee und Kuchenspenden sowie ein Postkartenverkauf bei Verwandten und Bekannten sorgten für den großartigen Erlös.
Voll Freude überreichte der Vorsitzende des Fördervereins Josef Schrader im Beisein von Elternvertretern und Schulleiter Günter Burghardt das Geld. 10 Holzhütten können nun im Elendsviertel Paul Poblet gebaut werden und einigen Kindern kann weiterhin der Schulbesuch ermöglicht werden.

Jens Lohmann aus der Klasse 9b hat ein Modell der Holzhütte gebaut, das Schwester Rut-Maria symbolisch von Hildesheim nach Peru auf die Reise schickt.
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