Pressespiegel 2006

                                                                 Pressearchiv

06.12.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Heute am Stand der Schulen

(r) Am heutigen Nikolaustag ist die St. Augustinusschule am Stand der Schulen auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Sie bietet ein reichhaltiges Keksangebot aus der Weihnachtsbäckerei und verkauft Adventssträuße und Weihnachtsschmuck. Um 12 Uhr spielt die Musikgruppe der Schule und verkauft die selbst produzierte Musik-CD. Um 15 Uhr tritt die Tanz-Arbeitsgemeinschaft am Stand vor der Ratsapotheke auf. Der Erlös des Verkaufsstandes ist für den Verein „Regenbogen“ bestimmt, der an der Medizinischen Hochschule Hannover krebskranke Kinder und Jugendliche aus Stadt und Kreis Hildesheim betreut.


10.11.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Um 2 Uhr brannte die Synagoge

Hunderte erinnern an die Pogrome gegen die Juden / Schüler marschieren zum Mahnmal

(nec) Es war gegen 22 Uhr, als Hildesheimer SS-Leute den Küster der Synagoge zwangen, sie einzulassen. Sie steckten die Holzsäulen in Brand, die im Innern der Synagoge verliefen. Die Säulen trugen den Frauenchor, eine Art Balustrade, auf der die Frauen von den Männern getrennt beteten. Der Brand fraß sich langsam nach oben und breitete sich im Gebäude aus. Gegen 2 Uhr brannte die Hildesheimer Synagoge lichterloh. Der heranrasende Feuerwehrzug wurde von der Gestapo gestoppt. Die Synagoge sollte ausbrennen. Im Morgengrauen wurde damit begonnen, die jüdischen Männer zusammenzutreiben. Bald folgten die ersten Deportationen.

So erzählte die Tochter des damaligen Küsters schon mehrmals vor Schülern der Robert-Bosch-Gesamtschule von der Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Zu der Gedenkfeier am Lappenberg, auf dem Gelände der alten Synagoge, waren in diesem Jahr keine Zeitzeugen gekommen, um über die Geschehnisse dieser Nacht zu berichten. Gekommen waren aber rund 250 Schüler und mindestens ebenso viele Hildesheimer Bürger.






Gedenkstunde am Mahnmal:
Bis zum 9. November 1938 stand an dieser Stelle eine Synagoge



Foto: Gossmann


Die Schüler hatten bereits um 15 Uhr eine eigene Gedenkveranstaltung am jüdischen Friedhof an der Peiner Straße organisiert. Sieben Schulen – Augustinusschule, Robert-Bosch-Gesamtschule, Hauptschule Alter Markt, Herman-Nohl-Schule, Andreanum, Scharnhorstgymnasium und Gymnasium Himmelsthür – beteiligten sich. Mit Transparenten marschierten die Schüler anschließend durch die Innenstadt zum Mahnmal am Lappenberg.
 
Dort warteten trotz Kälte und Nieselregen zahlreiche Hildesheimer, um an der zentralen Gedenkveranstaltung der Stadt teilzunehmen. Auch diese Feier wurde von Schülern, diesmal aus der Marienschule, mitgestaltet. Oberbürgermeister Kurt Machens übernahm es, an die Geschichte der Hildesheimer Juden zu erinnern. Anschließend sprach der eigens aus Braunschweig angereiste Rabbiner Jonah Sievers das Kaddisch, eines der ältesten und wichtigsten jüdischen Gebete, das oft zum Gedenken an die Toten gesprochen wird.


07.09.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Im Jo-Bad läuft die Nachspiel-Zeit

 








Und los“: Lehrerin Birgit Bongard schickt ihre Schützlinge im
Jo-Bad auf die Reise. Schulen und Vereine weichen dorthin aus,
weil das Wasser-Paradies umgebaut wird.








Foto: Gossmann

 

18.07.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Erst Gottesdienst, dann Zeugnisse

90 St.-Augustinus-Schüler freuen sich über ihre Haupt- und Realschulabschlüsse

(r) Mit einem festlichen Gottesdienst im Mariendom sind jetzt insgesamt 90 Schüler der St.-Augustinus-Schule verabschiedet worden. Gemeinsam mit Schulleiter Günter Burghardt überreichten die Klassenlehrer die erreichten Haupt- und Realschulabschlüsse an folgende Absolventen:

Klasse 10a:
Patricia Berger (Westfeld), Daniel Bruns, Katharina Einert (Dingelbe), Philipp Fach (Sorsum), Patricia Gancarz, Nicol Gisa (Drispenstedt), Nadine Haberlach (Grasdorf), Vanessa Herzog, Sandra Idler (Giesen), Theresa Krause (Petze), Tim Laufer (Giesen), Yvonne Leinemann (Ottbergen), Nicole Franziska Matula (Ochtersum), Lars Modrejewski (Söhre), Alexander Moser (Diekholzen), Nadine Schleif (Henneckenrode), Marco Schmandra, Stefanie Umlauf (Giesen), Svea Verführth (Diekholzen).

Klasse 10b:
David Bombosch (Drispenstedt), Marc Borgolte (Neuhof), Jennifer Denis (Ahrbergen), Astrid Duarte Traebecke, Nicole Kierstein (Ochtersum), Fernando-Heinrich (Drispenstedt), Madeliene Laubinger, Alina Lehne (Diekholzen), Jens Lohmann, Philip Paris (Bavenstedt), Maren Reinecke (Himmelsthür), Robin Rutkovski, Mirko Sander (Adlum), Julia Satalova, Christine Scharfenberg (Drispenstedt), Jasmin Victoria Schmidt, Jeffrey Michael Schneider (Salzgitter-Bad), Peter Siwy (Ochtersum), Silvia Sowada (Neuhof), Daniel Sprotte (Bavenstedt), Paul Trams (Himmelsthür), Maja Tutans (Ochtersum), Franziska Wirries (Algermissen), Hanna Wyrwol.

Klasse 10eR:
Daniel Börjes (Ochtersum), Ionela Lea Bühl (Sorsum), Jacqueline Busche, Peter Yannik Emter (Burg stemmen), Sebastian Heim (Söhlde), Patrick Jeske (Bodenburg), Gina Kunze (Drispenstedt), David Lieke (Sillium), Janina Lorenz, Tabea Müller (Bad Salzdetfurth), Lara Ostrowski (Wehrstedt), Cedric Paris (Bavenstedt), Kristina Philipps (Holle), Isabelle Platter (Sillium), Katharina Pyka, Christina Schepp (beide Drispenstedt), Henrike Schmitz (Hasede), Dominique Schumacher, Frederik Stuke, Denis Urgac (Himmelsthür), Janine Will, Jaqueline Zellmer (Bavenstedt).

Klasse 9a:
Björn Bode (Giesen), Matthias Brückner (Drispenstedt), Anja-Maria Diesenberg (Ochtersum), Ricardo Gagliano, Verena Heine (Söhre), Janis Michael Hülsebusch (Bad Salzdetfurth), Annika Löchel, Daniele-Alberto Pagliuca (Himmelsthür).

Klasse 9b:
Manuel Bothe (Giesen), Monika Jackowski, Paul Kessler, Marcel Lang, Katja Schevjakov, Jessica Schmidt (Grasdorf), Daniela Wilke (Himmelsthür), Sandra Wischniewski (Drispenstedt).

Klasse 9c:
David Adler, Jonas Bormann (Sarstedt), Agata Kiecko (Drispenstedt), Andrea Kojic (Ochtersum), Valerie Niele (Himmelsthür), Isabel-Kristine Schröder, Janino Wendt (Bornum).

 

12.07.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Augustiner geistern bis ins Finale

„Toby the ghost of London“ heißt der Film, mit dem die Augustinus-Schule jetzt den dritten Platz der Nieder- sachsenauswahl für den Bundeswettbewerb Fremd- sprachen belegt hat. Das Thema durften sich die Schüler der 6eR ebenso selbst aussuchen, wie auch die Art der Präsentation. Die 15 Realschüler entschieden sich für einen Film, bei dem es nur ein Problem gab: Dreharbeiten in London waren leider nicht zu finanzieren. Also drehten sie ihren Gruselfilm in Nordstemmen (die HAZ berichtete). Und die Kulisse der Nordstemmener Kirche war für die Jury offenbar beeindruckend genug: Mit 150 Euro Preisgeld ist die Klassenkasse jetzt ganz gut gefüllt. Das Geld durften sich die Schüler bei einer feierlichen Preisverleihung in Neustadt am Rübenberge abholen.
(nec)

 

28.06.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Mathegirls der St.-Augustinus-Schule liegen vorn

Mathe ist doch kein Jungenfach. Bei der Mathemeisterschaft des Cornelsen-Verlags belegten die „Mathegirls“ aus der 5d der St.-Augustinus-Schule den zweiten Platz. Vielleicht lag es auch an der Aufgabenstellung: Es ging darum die Schuh- und T-Shirt-Größe einer Nana-Figur zu berechnen.
Nichts leichter als das, dachten sich Mandy Geers, Isabell Meereis, Liena Bengsch und Sabrina Hille und gingen in das nächste Schuhgeschäft, um zu erfragen, wie Schuhgrößen berechnet werden. Nicola Birkner vom Cornelsen-Verlag lobte bei der Preisverleihung vor allem die Dokumentation und Aufbereitung der Ergebnisse. Auch darauf, dass sie als Realschüler den zweiten Platz gleich nach einem Gymnasium aus Marl gemacht haben, könnten sie sich schon was einbilden, sagte sie. Schulleiter Günter Burghardt ist jedenfalls „banne stolz“ auf seine Mathemädels und da macht es auch nichts, dass die Fachlehrerin Dagmar Weber beim Benutzen des Computerprogrammes Excel ein ganz klein wenig geholfen hat. (nec)/Foto: Conti

 

13.06.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Anmeldungen für die K-Schulen

(ph)
Die Anmeldetermine für die Schulen in Trägerschaft der katholischen Kirche in Hildesheim stehen fest. Das Josephinum und die Marienschule nehmen Anmeldungen von Montag, 19. Juni, bis Donnerstag, 22. Juni, von 8 bis 18 Uhr entgegen. Die Augustinusschule, die Don-Bosco-Schule und die Albertus-Magnuns-Schule Montag bis Don- nerstag von 8.30 bis 12 Uhr, Montag und Dienstag von 15 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 18 bis 19 Uhr.

 

29.05.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schnuppertag an der St.-Augustinus-Schule

Ein Schnuppertag findet am Donnerstag, 1. Juni, in der St.-Augustinus-Schule statt. Von 15.30 bis 18 Uhr können Eltern mit ihren Kindern, die im Sommer gern auf die Augustinusschule wechseln möchten, die Schule kennenlernen. Verschiedene Fachbereiche und Förderangebote des Haupt- und Realschulbereiches werden vorgestellt, alle Fach und Klassenräume können besichtigt werden. (r)

 

27.04.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Frischwasserkur für die Augustinus-Schulfische




(Böhm)
Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Klassen fünf bis zehn der St.-Augustinus-Realschule in ihren alljährlichen Umwelttag. Ob Reinigung der Klassenräume oder des Schulhofes - vor den Schülern war nichts sicher.
Jan Ulbricht, Schülersprecher Lars Modrejewksi, Tobias Ullrich und Vincent Paasche (v. l.) nahmen sich des Schulteiches an und befreiten das Gewässer von Algen und Schmutz.
Auch die nähere Umgebung nahmen die Schüler unter die Lupe: So durchstreifte ein Trupp Jugendlicher das Gebiet rund um den Kalenberger Graben und sammelte dort Müll ein.

Foto: privat



01.04.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Londoner Geist in Burgstemmen

Augustinusschüler drehen einen leicht gruseligen Film in Englisch

(ph) „Toby the ghost of London" - schon der Titel des Beitrages der Augustnusschule zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen lässt ahnen, dass es sich um einen leicht gruseligen Streifen handelt. Aber wie sollten die Schüler das Buch von Astrid Lindgren, das Christopher bei seiner Oma gefunden und die ganze Klasse zum Drehbuch umgeschrieben hat, filmisch umsetzen?

London ist weit und die Burgstemmer Kirche nahe. Und so wurden die Szenen, die in früheren Jahrhunderten spielen, dort gedreht. Svenja und Fenja, Arne und Gesa, Simon und Anastasia, Jacqueline als Erzählerin, Larissa und Christopher - sie alle haben die spannende Geschichte einer Geisterfamilie mitgespielt. Auf dem Hof von Gesas Eltern fanden sich ebenfalls schöne alte Gemäuer, die die Tower-Atmosphäre lieferten.

Wird der böaue Stein noch rechtzeitig gefunden? Die Frage ist mindestens ebenso spannend wie die, wie weit der Streifen die Schüler beim Bundeswettbewerb bringt.

 

Ehemalige Augustinus-Schülerin erfolgreich bei “Jugend forscht”

24.03.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Klima und Biodieselauto bringen Landessieg

Erfolge für die Hildesheimer bei „Jugend forscht“: ...

(ph) Zwei Landessieger, einen zweiten und drei dritte und einige Sonder-Preise: Die Hildesheimer Schüler freuen sich über eine erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb in Clausthal.

Dieter Kubisch, Regionaler Wettbewerbsleiter, ist zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge sowohl bei „Schüler experimentieren“ wie bei „Jugend forscht“. Hildesheim hatte ja zunächst vor allem durch hohe Teilnehmerzahlen von sich reden gemacht, überzeugte die Jury aber nun auch durch Qualität. Unterstützung durch Elternhaus und Lehrer, aber auch eigene Kreativität, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen – das sind wichtige Faktoren, die laut Kubisch zum Erfolg führen. ...






Julia Michalski und Markus Hägemann: 3. Preis für die Konstruktion einer elektronischen Überwachung des Nebelschlusslichts für die Bosch-Azubis.







Ein hervorragendes Ergebnis erreichte die Ausbildungsabteilung von Bosch in Hildesheim, die als einzige Firma am Wettbewerb teilnahm und zwei Sieger stellte. Einen Landessieg gab es für Florian Schilling im Bereich Technik, der einen Direkteinspritzer für den alleinigen Betrieb mit Pflanzenöl umrüstete –und mit diesem Auto auch in Clausthal vorfuhr. Die elektronische Überwachung eines Nebelschlusslichts brachte Julia Michalski und Markus Hägemann einen dritten Platz auf Landesebene ein, außerdem ein Praktikum in Osnabrück. Julia Michalski konnte sich zusätzlich über einen Sonderpreis für eine hervorragende Technikarbeit eines Mädchens freuen. Besonders bemerkenswert: Die Auszubildende, die Mechatronikerin werden will, hat ihren Erweiterten Realschulabschluss an der Hauptschule St. Augustinus bestanden – und ist damit eine Ausnahmeerscheinung im Wettbewerb. ...

 

20.03.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Blick in eine ganz andere Welt

Klasse der Augustinusschule sieht sich im Kloster Herstelle um /Anstoß im Religionsunterricht

(r) Die persönlichen Verbindungen der Lehrerin Dagmar Weber zum Kloster Herstelle bei Höxter und zu Schwester Eucharis bestehen nun seit fünf Jahren. Mit Begeisterung teilte sie ihrer Klasse 9dR mit, dass auch diese Klasse die Möglichkeit erhält, zwei Tage im Kloster zu erleben. Das Leben im Kloster – nicht nur im Unterricht, sondern einmal durch Mitleben erfahren – ermöglicht wurde die Aktion auch mit finanzieller Unterstützung der Eltern und des Fördervereins der Schule. Das Thema „Kloster“ war zuvor im Religionsunterricht besprochen worden. Viele waren verwundert, weil Herstelle nicht aussah, wie man sich ein Kloster vorstellt. Kann ein Kloster wirklich so ein neues Gebäude haben? Die Schüler waren positiv überrascht: neue, komfortable Zimmer, tolle Gemeinschaftsräume. Die erste Andacht erschien den Schülern ungewöhnlich, weil im Kloster viel mehr gesungen wird als in einer normalen Kirche. Es wurde festgestellt, dass das Leben in einem Kloster sehr ruhig ist. Die Klasse stellte Schwester Eucharis Fragen über Fragen, die kompetent und offen beantwortet wurden. Ab 20 Uhr sah man keine Nonne mehr im Kloster, denn ab dieser Zeit mussten sie schweigen bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr.








Der Aufenthalt im Kloster Herstelle und die Gespräche mit den Nonnen waren für die Hildesheimer Schüler ein Erlebnis.




Foto: Dagmar Weber


Stellvertretend für die Klasse übergaben am nächsten Morgen die begleitenden Lehrer und die Klassensprecher eine Dankkarte und eine Spende. Die Gruppe war dankbar dafür, dass sie einen großen Einblick in eine völlig andere Welt erleben durfte.

 

12.03.06 (Kirchenzeitung)

Zum Thema

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir ...

... dieser Satz ist uns allen bekannt. Stimmt die Aussage aber auch? Für Lehrerinnen und Lehrer ist es ein wichtiges Motto, Schülerinnen und Schüler haben oft ihre Zweifel. „Brauch ich diese Formeln wirklich? Wozu muss ich Vokabeln lernen?"

Ganz anders ist die Situation nach einem Betriebspraktikum. Plötzlich merkt man, wie notwendig das schulische Wissen im Berufsalltag ist. Theoretische Überlegungen vom Schulvormittag erhalten Bedeutung und "Anwendung am Arbeitsplatz. Immer wieder bestätigen Lehrkräfte die große Motivation der Jugendlichen nach dem Praktikum für das Lernen im Unterricht. Vielfältig muss daher die Berufsorientierung an unseren Schulen sein.

Im Fach „Wirtschaft" werden wichtige Grundlagen gelegt, Berufserkundungstage ermöglichen den direkten Kontakt mit der Arbeitswelt. Vielerorts pflegen die Schulen engen Kontakt mit Industrie und Handwerk. Meister oder Auszubildende berichten anschaulich vor den Schulklassen über Anforderungen und Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Betrieben. Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit sprechen mit den Klassen und führen Einzelgespräche. Am Computer verfassen die Schülerinnen und Schüler nach aktuellen Standards ihre Bewerbungsschreiben und erstellen ihren Lebenslauf. Ein gezieltes Bewerbungstraining verbessert die Sicherheit der Gesprächsführung und schult das „richtige" Verhalten beim Vorstellungsgespräch.

Regelmäßig finden Wettbewerbe statt - wie z.B. von der Stiftung Niedersachsenmetall - die durch gezielte Projekte die Jugendlichen zum Gestalten und Bearbeiten verschiedenster Materialien anregen. Neu ist die Verleihung des Gütesiegels als „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule".

Aber die Wissensvermittlung ist nicht die einzige Aufgabe der Schule. Die katholischen Bildungseinrichtungen legen zusätzlich viel Wert auf die Ausbildung von Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Dies sind Eigenschaften, die nicht nur die Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens auf dem Zeugnis bestimmen, sondern eine Grundlage für einen erfolgreichen Start in die Berufs- und Arbeitswelt bilden.

(Günter Burghardt,Schulleiter der St.-Augustinus-Schule Hildesheim)

 

12.03.06 (Kirchenzeitung)

Gütesiegel als Garant

„Gütesiegel – Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“

Das Thema „Berufsorientierung“ ist zu einem zentralen Thema für die gesamte Schule geworden. Um den Schülerinnen und Schülern eine möglichst gute Perspektive für einen Übertritt in das spätere Berufsleben zu eröffnen, versucht die St.-Augustinus-Schule seit mehreren Jahren auf verschiedenen Ebenen, Kontakte zu Firmen und in Netzwerken zu knüpfen, die über das übliche Maß hinausgehen. Das Gütesiegel bietet eine gute Chance, diese Tätigkeiten zu dokumentieren und zu bewerten.

Das Gütesiegel wurde in Kooperation mit der Landesschulbehörde Abteilung Hannover, der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen und der Stiftung Universität Hildesheim entwickelt und wird von den Schulträgern gefördert.

Die Bewertung erfolgt in 4 Themenbereichen:

  1. Themenbereich „Unterricht“ (Berufsorientierende Maßnahmen, Wettbewerbe, Projekte)
     
  2. Themenbereich „Kooperation“ (Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen, Praktika und deren Auswertung)
     
  3. Themenbereich „Information“ (Schule bietet Info-Möglichkeit über Ausbildung, Schule, Beruf)
     
  4. Themenbereich „Berufswahl“ (Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, Rolle der Lehrer im Berufswahlprozess)

Die Ablaufplanung sieht folgenden Zeitrahmen vor:

  • Die Anmeldung der teilnehmenden Schulen hatte bis zum 22.12.2005 zu erfolgen. Bis zum 31.03.2006 er-
    folgt online die Abgabe der Bewerbung. Die Beantwortung ist auf eine gewisse Zeichenzahl begrenzt.
     
  • Im April 2006 erfolgt die Auswertung der Unterlagen durch die Jury
     
  • Vom 1. – 20. Mai 2006 finden die Auditbesuche der Jury in den Schulen statt, die in die engere Wahl gekommen sind. Im Rahmen dieser Besuche finden Gespräche mit der Schulleitung, Kollegen und SchülerInnen statt. Außerdem wird Einsicht genommen in Praktikumsmappen, Dokumentationen und Zeitungsartikel im Bereich der Berufsorientierung.
     
  • Das Abschlusstreffen der Jury findet im Juni 2006 statt, anschließend werden die Einladungen für die Verleihungsveranstaltung versandt, die im Juli 2006 stattfindet.

Das Gütesiegel ist ein sichtbarer Beweis für Qualität im Bereich der Berufsorientierung. Schulen, die das Güte- siegel erhalten, dürfen diese Auszeichnung 3 Jahre führen und können sich für eine Rezertifizierung bewerben. Für die Schulgemeinschaft ist das Gütesiegel ein Ausdruck für die gute Arbeit des Kollegiums.

Weitere Informationen gibt es auf folgender Homepage: www.hwk-hildesheim.de (Auf das Symbol des Gütesiegels klicken!)

(Jürgen Kuttner)

 

08.02.06 (Huckup)

St. Augustinus trägt den Titel „Umweltschule in Euro“

(oh) Erneut erhielt die St. Augustinus-Schule für den Projektzeitraum 2003-2005 im Rahmen einer ganztägigen Auftaktveranstaltung für die UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinandergesetzt und gezeigt, wie wichtig der Themenbereich Umwelt und deren Erhaltung im 21. Jahrhundert geworden ist. Unter anderem wurde ein schulinterner Wettbewerb vom Umweltrat initiiert, der zu vielfältigen Projekten und Aktionen zur nachhaltigen Verbesserung der Schulumwelt führte. Ausgezeichnet wurden dabei viele Klassen für ihr Engagement und ihre Kreativität.

Die Klasse 8dR hat sich beispielsweise auf unterschiedliche Weise im sozialen Bereich engagiert. Schülerinnen und Schüler besuchten unter anderem ältere Mitbürger in Altenheimen. Die Klasse 9a beschäftigte sich mit dem Thema Jugendalkoholismus. Dazu haben die Schülerinnen/Schüler Lektüren gelesen, Kontakt zur Drogenhilfe aufgenommen und eine Ausstellung vorbereitet. Und in der Klasse 10a wurden fleißig Kekse gebacken und in Altenheimen oder an Obdachlose in der Stadt verteilt. Die Klasse 6dR unterzog sich einem Gesundheitstraining.









Stolz zeigt hier die Klasse 6dR mit ihrem Lehrer
Ernst Bode die Fahne der „Umweltschule in Europa“.









05.01.06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Augustinusschule sammelt 2500 Euro für Peru

(r) Seit vielen Jahren unterstützt die St.-Augustinus-Schule die Arbeit der Vinzentinerinnen in Peru. Auch in diesem Jahr konnte ein Scheck übr 2 500 Euro überreicht werden. Schulleiter Günter Burghardt und Konrektor Josef Kronfeldt übergaben die Spende an die Schwestern Firmata und Pacifica. Mit dem Geld werden in Peru Holzhütten gebaut und bedürftigen Kindern wird der Schulbesuch an der Schule der Vinzentinerinnen ermöglicht. Schwester Firmata (auf dem Foto links) war gerade aus Peru zurückgekehrt und bedankte sich bei den Augustinusschülern, die durch ihren Einsatz beim Adventsbasar für den Spendenbetrag gesorgt hatten.

Aber auch die Not in Hildesheim vergessen die Jungen und Mädchen nicht. Eine Projektgruppe unter der Leitung der Lehrerin Friederike Rohde hatte Lebensmittel, Haushalt- und Körperpflegeartikel sowie Süßigkeiten für den Mittagstisch beim Guten Hirten gesammelt und Diakon Otto übergeben.



Auch die St.-Augustinus-Schule war beim 21. Haseder Silvesterlauf dabei

02.01..06 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

900 Teilnehmer beim 21. Silvesterlauf in Hasede am Start

Insgesamt rund 900 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder haben am 21. Haseder Silvesterlauf teilgenommen.                    Hier starten gerade die Läufer der 5000-Meter-Strecke. Foto: Chris Gossmann

                                                                                Nähere Infos hier