Pressespiegel 2008

Pressearchiv

03.12.2008 (Hildesheimer allgemeine Zeitung)

Heute am Stand der Schulen

Hildesheim (ph). Am heutigen Mittwoch betreut die St.-Augustinus-Schule den Weihnachtsmarktstand der Schulen. Sie bietet selbstgebackene Kekse, Advents- und Weihnachtsschmuck, Handarbeiten und Musik-CD’s der Schule an. Um 12 Uhr spielt die Musikgruppe der Schule am Stand Weihnachtslieder vor.

Der Erlös des Weihnachtsmarktstandes ist für die Kinderkrebshilfe bestimmt. Der Verein “Regenbogen” betreut krebskranke Kinder und Jugendliche aus Hildesheim in der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

 

15.10.2008 (Hildesheimer allgemeine Zeitung)

Augustiner laufen 4000 Kilometer

Sponsorenlauf hilft bedürftigen Schülern und der Partnerschule in Peru

Hildesheim (r). Ausdauernd absolvierten die Schüler der St.-Augustinus-Schule die Rundstrecke des Sponsorenlaufes. Mit viel Einsatz hatte Sportlehrer Claus Unzeitig mit seinem Planungsteam den Parcours ausgearbeitet und den Lauf gemeinsam mit vilen Helfern vorbereitet. Mütter und Väter unterstützten die Lehrkräfte als Streckenposten und verteilten die gespendeten Getränke, das Obst, den Kuchen und die Bratwürste zur Stärkung an die „Langstreckenläufer“.
„Das macht richtig Spaß!“ war die einhellige Meinung aller Beteiligten. Und die Freude über diese gelungene Veranstaltung stärkt nicht nur die Schulgemeinschaft
sondern auch das Konto des Fördervereins zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben für bedürftige Schüler und Anschaffungen der St.-Augustinus-Schule sowie für die langjährige Unterstützung der Partnerschule in Peru.
Bei der Siegerehrung auf dem Schulhof zeichnete Schulleiter Günter Burghardt die erfolgreichsten Klassen und Schüler aus. Den Rekord erzielten Daniel Planke (Klasse 7c) und Steffen Reineke (Klasse 10dR) mit stolzen 28,1
Kilometern. Insgesamt wurden mehr als 4000 Kilometer gelaufen.

Start der Augustinusschüler zur Rundstrecke auf dem Langelinienwall:
Jeder Kilometer brachte Geld für die Allgemeinheit


 

28.09.2008 (Kirchenzeitung)

Neue Kreuze für die St.-Augustinus-Schule


In einem feierlichen Gottesdienst am Augustinustag (28.08.) erhielten die Klassensprecherinnen und Klassensprecher neue Holzkreuze für ihre Räume. Tischlermeister Bernhard Rogoll aus Schellerten entwarf ein modernes Kreuz und fertigte 24 Stück an. Ein Geschenk für die  St.- Augustinus-Schule. Die Texte des Gottesdienstes verdeutlichten die Bedeutung des Kreuzes als wichtiges Symbol für uns Christen: „Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Lukas 9,23)

 



01.07.2008 (Hildesheimer allgemeine Zeitung)

Gut geschnuppert, Stier!

Spielfreude und Fantasie dominieren TfN-Kinderfest vor und im Stadttheater
 

Von Martina Prante

HILDESHEIM. Manchmal kommt man mit Sanftmut viel weiter als mit wildem Aufstampfen. Das jedenfalls beweist der junge Stier Ferdinand, der lieber an Blumen riecht und damit den Torero in der Stierkampfarena zur Verzweiflung treibt.

Die Theatergruppe II des TfN unter Leitung von Renzo Solorzano hat sich das Kinderbuch „Ferdinand, der Stier“ von Munro Leaf vorgeknöpft. Herzallerliebst präsentierten sich die 14 kleinen Schauspieler jetzt beim TfN-Kinderfest im Stadttheater. Die selbstbewussten Akteure um den umschwärmten Torero Levi und den von Pauline gespielten lieben Ferdinand waren eine von acht Gruppen, die im Stadttheater zeigen durften, was sie können.















Was die Augustinusschüler unter „Relax“ verstehen,
hat nichts mit Entspannung zu tun.
 















 






Auch in „Apologize“ beweisen sie nicht nur
Rhythmusgefühl, sondern auch Selbstironie




 


Die ältesten Teilnehmer von der Augustinusschule wagten sich an das berühmte Duett aus „Dirty Dancing“ und machten „Baby“ und Johnny mit ihrem Mambo zu „The Time of my Life“ Konkurrenz. Eine wirbelnde Mischung aus Bodenturnen, Aerobic und Akrobatik lieferten die Schüler der Tanz- und Zirkus-AG der Augustinusschule in ihrer Choreografie zu „Relax“ von „Frankie goes to Hollywood“. Imponierend auch die HipHoper im lila Outfit. Musika-
lisch hoch her ging es auch zu beim TfN Kinderchor, beim Gitarrenensemble der Wilhelm-Busch-Realschule Bockenem und dem Kinderchor der Grundschule Harsum.

Kleine Ausschnitte aus dem Musical „Ritter Rost geht zur Schule“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa servierte die Grundschule auf der Höhe. Sie wollten mit den gut geprobten Beispielen auf ihre aufwändige Inszenierung – 14 Schüler in tollen Kostümen werden von drei Musikern live begleitet – aufmerksam machen, die am 8. Juli um 17 Uhr in der Grundschule auf der Höhe zu erleben ist. Bereits zum dritten Mal präsentierte die Robert-Bosch-Gesamtschule die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogischen Zentrum. Fünf verschiedene Aspekte werden mit Musik, Theater und Tanz beleuchtet.

Während die kleinen und größeren Schauspieler und Sänger im Dunkeln des Stadttheaters Spaß versprühten und viel Applaus ernteten, durfte vor dem Haus gespielt werden. Hüpfburg, Spielwurm, Malwand luden zum kreativen und sportlichen Miteinander ein. Und wem’s noch nicht heiß genug war, der konnte bei Beleuchter und Pyrotechniker Thomas Quade Feuer spucken. Was vor allem die jungen Herren mit Sinn für Wettbewerb gerne nutzten. Nach der Devise: Wer kann am längsten pusten und die Flamme am höchsten auswerfen.


 

12.04.2008 (Hildesheimer allgemeine Zeitung)

Im Paradies ist mal wieder die Hölle los

Hildesheim (wgk). Wallensteins Lager dürfte ähnlich ausgesehen haben: Bei den Hildesheimer Schulmeisterschaften im Schwimmen war im Wasserparadies kaum ein Plätzchen zu finden, an dem im Laufe der Wettkämpfe zumindest ein Hauch von Ordnung herrschte, sieht man einmal vom mustergültigen Betrieb auf den acht Schwimmbahnen ab.

Jeder der neun teilnehmenden Schulen hatte der Veranstalter einen Umkleideplatz zugewiesen. Hier wurde gefeiert, gezittert, angefeuert, hier wurden die Staffeln zusammengestellt, hier wurden fleißig Autogramme auf die T-Shirts gekritzelt.

 

 

 

Dabei sein ist alles: Gut gelaunte Schwimmerinnen
der St. Augustinus-Schule samt Betreuerin.

 

 

 

 


Am Ende der von EVI Hildesheim, der Startgemeinschaft der Sportschwimmer, gut organisierten Veranstaltung war die Freude riesig groß bei den Schülern vom Gymnasium Himmelsthür, die die Gesamtwertung der weiblichen und männlichen Fünft- und Sechsklässler mit deutlichem Vorsprung (19605 Punkte) vor dem Goethegymnasium (17311) und dem Gymnasium Andreanum (16455) gewannen. Am Schluss der fünfstündigen Schulmeisterschaften sprangen fast alle der 430 Teilnehmer in ihren eigens angefertigten T-Shirts ins 27 Grad warme Wasserbecken, um sich selbst zu feiern.

Insgesamt 14 Wettkämpfe waren für die 5. und 6. Klassen ausgeschrieben: 50 m Kraul, 50 m Brust, 50 m Rücken. Dazu kamen, wie in jedem Jahr absoluter Höhepunkt und lautstarkes Spektakel, die 8x50m-Freistilstaffeln. In der Mannschaftswertung der weiblichen Jugend siegte das Gymnasium Himmelsthür vor dem Andreanum und dem Goethegymnasium. Die schnellen Wassernixen aus Himmelsthür legten damit den Grundstein für den Gesamtsieg ihrer Schule, denn bei den Jungen gewann das Goethegymnasium vor dem Gymnasium Himmelsthür und dem Andreanum.

Den Schülerinnen und Schülern machte es sicht- und hörbar Spaß Sport treiben zu dürfen, statt in der Schule zu sitzen. „Das ist doch viel besser als Schule“, meinte Michelle Kinder aus der 5. Klasse der St.-Augustinusschule, während sie pausenlos nach Namensschriftzügen ihrer Freundinnen verlangte.

Auch Norman Heil aus Harsum und Nikolas Richter aus Algermissen, die beide für das Josephinum geschwommen waren, waren gut drauf: „Coole Veranstaltung“, lautete ihr Kommentar. Die zwölfjährige Angelique Klein holte viele Punkte für das Gymnasium Himmelsthür. Klar: Sie trainiert als Wettkampfschwimmerin von EVI Hildesheim fünf Mal in der Woche. „Macht Spaß, vorneweg zu schwimmen“, meinte sie lächelnd, nachdem sie Schnellste über 50 m Brust und 50 m Rücken geworden war.

Nicht zu beneiden waren die Sportlehrer der neun Schulen, die in der allgemeinen Hektik am Beckenrand die Übersicht behalten mussten. Uta Kopke von der St.-Augustinusschule stöhnte, als sie sich bemühte, die optimale Staffelbesetzung zusammenzustellen: „Da ich selbst im Augenblick keinen Schwimmunterricht erteile, bin ich von den Tipps meiner Kollegen abhängig. So wird die Staffel zum Stress.“

Stress hatte auch Hermann Strüber vom Bischöflichen Gymnasium Josephinum. Er litt besonders unter der feuchtwarmen Temperatur im Wasserparadies und den ständigen Fragen seiner Schützlinge, wann sie denn nun endlich dran seien. Karin Hoffmann, Lehrerin an der Robert-Bosch-Gesamtschule, lobte die tolle Organisation der Veranstaltung, regte allerdings an, vielleicht einmal die Rennen ohne die reinen Wettkampfschwimmer auszutragen: „Wir sind da leider immer im Nachteil“, bedauerte sie.

 

 

 

Gute Stimmung am Beckenrand: Besonders
bei den Staffelwettbewerben feuerten die Schüler
ihre Favoriten lautstark an.

 


 

 


Als Zeitnehmer hatten sich Aktive der EVI-Schwimmer zur Verfügung gestellt, die routiniert ihre Aufgaben erfüllten. So Franziska Gähler, die deutsche Meisterin über 100 m Rücken. „So etwas macht man doch gern für seinen Verein“, meinte sie beim Stoppen und Notieren der Zeiten. Die Gesamtleitung der Schulmeisterschaft lag in den Händen von Michael Hamann mit seinen erfahrenen Leuten der Startgemeinschaft.

Korrekt wie bei einem großen Wettkampf ging es zu. „Die Schwimmerin hat nur mit einer Hand angeschlagen“ hieß es in der schriftlichen Begründung einer Disqualifikation. Oder „Der Schwimmer hat auf der gesamten Strecke Delphin-Beinschläge ausgeführt.“ Damit war er raus aus der Wertung.

Vertreter des Kreissportbundes, der Stadt Hildesheim und der Sponsoren waren zu Beginn und am Ende der Veranstaltung in der Halle. Sie erlebten ein weiteres Mal ein Schulfest im Wasser mit guten sportlichen Leistungen einer quirligen Schülerschar.


 

06.04.2008 (Kirchenzeitung)

Kein Teller bleibt leer

  Freiwillig und ganztätig: Mittagessen, Bewegung und Hausaufgabenhilfe an der Augustinus-Schule

Hildesheim.
Seit vielen Jahren bietet die St.-Augustinus-Schule in Hildesheim ein freiwilliges Ganztagsangebot an: Ein warmes Mittagessen, Bewegung auf dem Schulhof und das Anfertigen der Hausaufgaben stehen auf dem Stundenplan in der 7. und 8. Stunde. Und das von Montag bis Donnerstag. Freiwillig ist dieses Angebot, das täglich von etwa 50 Schülerinnen und Schülern angenommen wird. Die Einnahme des Essens erfolgt in festen Gruppen von 16 bis 18 Personen. Dies bedeutet große Ruhe und Beständigkeit. Das Tischgebet wird gesprochen, anschließend erfolgt die Essensausgabe. In der gemeinsamen Runde schmeckt es besonders gut.

Essen in großer Schulgemeinschaft

Die  Teilnahme  am  Mittagessen  hat  vielfältige  Gründe.  Interessante  Arbeitsgemeinschaften  aus  den  Bereichen
Musik, Sport, Kunst, Theater, Hauswirtschaft oder Computertechnik liegen am Nachmittag. Der Einzugsbereich der





Spaghetti im Klassenzimmer:
Ein besonderes Angebot an der Augustinus-Schule
in Hildesheim. Das Angebot ist freiwillig und wird von zahlreichen Schülerinnen und Schülern genutzt. Darüber hinaus bietet die Schule Be- wegung auf dem Schulhof und Hilfe bei den Hausaufgaben.





Schule ist groß. Zwischendurch nach Hause zu fahren ist nicht möglich. Da essen die Jungen und Mädchen gleich in der Schulgemeinschaft. Einige Schülerinnen und Schüler kämen, mittags in eine leere Wohnung. Kein Essen erwartet sie dampfend auf dem Mittagstisch. Da kommt die schulische Nachmittagsbetreuung gerade recht. 2,50 Euro kostet das Essen und wird täglich frisch zubereitet von der Kantine des Landessozialamtes in der Nähe der Schule angeliefert. Ein Geldbetrag, den die Eltern der Kinder gern aufbringen. Die meisten Elternhäuser können es.

In Einzelfällen: Beitrag auf „null" gesenkt

Aber die Zahl der Familien mit großen finanziellen Sorgen steigt stetig an. Dies ist aber kein Grund, dass der Teller beim Mittagessen in der Schule leer bleibt. Zuschüsse vom Gesamt-verband der Hildesheimer Pfarrgemeinden machen es möglich: In Einzelfällen wird der Beitrag für das Mittagessen reduziert oder auf „null" gesenkt. Ein kurzes Gespräch mit der Schulleitung ist nötig, Mitschülerinnen und Mitschüler erfahren davon nichts, das ist wichtig. Über die finanzielle Not zu sprechen ist nicht leicht. Das erfahren besonders die Klassenleitungen in vielfältigen Situationen im Schulalltag. Die Kinder dürfen nicht die Leidtragenden sein. Bei den Kosten für das Mittagessen in der St.- Augustinus-Schule wurde ein Weg gefunden. Gott sei Dank!

Günter Burghardt


 

02.03.2008 (Kirchenzeitung)

Wettstreit der Schulen im Bistum

Hannover (kiz).
Schon zum zehnten Mal traten beim LuWi-Cup mehrere Bistumsschulen in Hannover spielerisch gegeneinander an. Neben der Marienschule, der St.-Augustinus-Schule und der Albertus-Magnus-Schule aus Hildesheim, der St.-Ursula- Schule aus Hannover und dem Gastgeber, der Ludwig-Windthorst-Schule, war auch das Norbertus-Gymnasium aus Magdeburg wieder dabei. Dessen Schulleiter, Heinrich Wiemeyer, war früher Leiter der Marienschule in Hildesheim. Die Schüler der fünften und sechsten Klassen waren in der Sporthalle der Ludwig-Windthorst-Schule mit viel Begeisterung bei der Sache. In diesem Jahr siegte - mittlerweile zum vierten Mal - die St.-Augustinus-Schule. In einem spannenden Endspiel gewannen die Hildesheimer gegen das Norbertus-Gymnasium mit l :0


 

11.02.2008 (Hildesheimer allgemeine Zeitung)

Information über Augustinusschule Hildesheim

(r). Die St.-Augustinus-Schule informiert am Montag, 18. Februar, ab 19.30 Uhr Eltern über die Aufnahme von Kindern in den 5. Jahrgang. Der Wechsel von der Grundschule in den Haupt- und Realschulbereich der Augustinusschule wird besprochen und das freiwillige Ganztagsangebot erläutert. Am 17. April findet von 15.30 bis   18 Uhr ein Schnuppertag für interessierte Kinder und ihre Eltern statt. Schulträger der St.-Augustinus-Schule ist das Bistum Hildesheim. Die Augustinusschule befindet sich in der Treibestraße 2 gegenüber dem Bernwardkrankenhaus.


 

03.02.2008 (Kirchenzeitung)

„Ein von Werten getragenes Miteinander"

Katholische Schulen in Hannover und Hildesheim erhalten gute Noten bei den Schulinspektion

Hannover/Hildesheim (wal).
Gute Nachricht für die katholischen Schulen im Bistum Hildesheim: Bei den ersten drei Schulinspektionen haben die St.-Ursula-Schule in Hannover sowie das Bischöfliche Gymnasium Josephinum und die St.-Augustinus-Schule in Hildesheim „wirklich hervorragend abgeschnitten", berichtet Dr. Jörg-Dieter Wächter, der Leiter der Hauptabteilung Bildung im bischöflichen Generalvikariat.

Eigentlich betrifft die Schulinspektion nur die öffentlichen Schulen des Landes Niedersachsen. „Schulen in freier Trägerschaft - wie die katholischen Schulen - können freiwillig daran teilnehmen", erläutert Wächter. Allerdings seien zwei Aspekte für ihn dabei unverzichtbar: „Zum einen, dass der Schulträger - das Bistum - über das Ergebnis umfassend informiert wird und zum anderen, dass unser besonderes Profil als konfessionell geprägte Schule berücksichtigt wird."

Die  umfassende  Information durch die Schulinspektion liegt nun für die St.-Ursula-Schule in Hannover sowie das Bischöfliche Gymnasium Josephinum und die St.-Augustinus-Schule vor. Vier Bewertungen gibt es: Von 4 (stark) bis l (schwach).

Ein gutes Ergebnis erreicht

Die Ursula-Schule erreichte bei insgesamt 15 beurteilten Qualitätskriterien achtmal die „4", fünfmal die „3" (eher stark als schwach) und zweimal die „2" (eher schwach als stark). Für die St.-Augustinus-Schule verteilten die Inspektoren siebenmal die „4" und achtmal die „3", das Josephinum wurde mit jeweils siebenmal „4" und „3" sowie zweimal mit „2" bewertet. „Das ist, wie uns auch von der Schulinspektion signalisiert wurde, eine wirklich sehr gutes Ergebnis", so Wächter.

Bewertet wurden - mit weiteren Unterkategorien - die Lehr- und Lerninhalte, das Lehrerverhalten im Unterricht, die Leistungsbewertung, die Schülerunterstützung, die Schulkultur, die Verwaltung der Schule, die Lehrerprofessionalität und die Ziele der Schulentwicklung.

Dem Inspektionsbericht geht nicht nur die Auswertung vorhandener Daten (landesweite Vergleichstests, Abbrecher- und Abschlussquoten, bestehende Schulprogramme und Ähnliches) voraus, sondern auch ein mehrtägiger Besuch in der Schule. Zwei oder mehr Inspektoren (je nach Größe der Schule) begutachten unter anderem den baulichen Zustand des Gebäudes sowie der Unterrichts- und Sozialräume und führen Gespräche mit Eltern, Schülern und Lehrkräften, um auch zum Lernklima und zur Atmosphäre in der Schule Informationen zu gewinnen. Vor allem aber wird so viel Unterricht wie möglich angeschaut - bei mindestens der Hälfte der Lehrkräfte. Für jeweils gut 20 Minuten gehen die Inspektoren in eine Unterrichtsstunde, ausgestattet mit einem vier Seiten und 20 Punkte umfassenden Beobachtungsbogen, in dem die Eindrücke zur Zielgerichtetheit des Unterrichts, der didaktischen Stimmigkeit, der Unterstützung des Lernens und des pädagogischen Klimas notiert werden.

Religiöses Profil gewürdigt

Wächter zeigt sich vor allen darüber erfreut, dass die Inspektoren das besondere Profil der katholischen Schulen in ihrer Bewertung berücksichtigt haben. Er nennt ein Beispiel: „Eine Frage der Inspektoren lautet immer, ob es ein Programm zur Vermeidung von Gewalt an der Schule gibt." Im Fall des Josephinums habe es so ein spezielles Programm nicht gegeben, aber: „Die Inspektoren haben stattdessen die vielfältigen religiösen Projekte, die im Josephinum jenseits des Unterrichts laufen, als Programm gegen Gewalt gewertet, da sie genau in diese Richtung - ein gewaltfreies, von Werten getragenes Miteinander - gehen."


 

27.01.2008 (Kirchenzeitung)

Schau hin - das ist cool"

Schülersprecher der Augustinus-Schule in Hildesheim organisiert Projektwoche gegen Gewalt

Hildesheim (tp/svs).
Am Anfang war es nur eine Idee, doch jetzt könnte sie weitere Kreise ziehen, als sich das der Schülersprecher der Hildesheimer St.-Augustinus-Schule, Maik Grondkowski, je gedacht hätte. „Schau hin - das ist cool" war das Motto einer von ihm initiierten Projektwoche zum Thema Gewalt.

Die St.-Augustinus-Schule ist kein Ort, an dem sich die Schüler tagtäglich mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen müssen. Das haben jüngst auch die Ergebnisse der Schulinspektion ergeben: „Es herrscht eine Atmosphäre, in der man entspannt miteinander umgeht und sich sicher fühlt", berichtet Schulleiter Günter Burghardt zufrieden. Und so traf der 16-jährige engagierte Schüler zunächst auf Skepsis.


Mit Musik gegen Gewalt: Die Projektwoche in der St.-Augustinus-Schule endet mit Konzert
des Polizeimusikkorps Niedersachsen. Foto: Pohlmann

„In der Schule habe ich auch noch keine Gewalt erlebt, eher schon mal beim Sport", so Grondkowski. Weder er noch Freunde oder Bekannte seien Opfer gewesen, doch miterlebt habe man Gewalt schon. Inspiriert von der Aktion „Schau nicht weg!" eines Musiksenders und einer Jugendzeitung wollte der Schülersprecher etwas tun, damit seine Mitschüler und er bei Gewalttaten nicht wegsehen. Damit konnte er schließlich auch nicht nur den Schulleiter, sondern auch Lehrer und Schüler für seine Idee begeistern.

Begeistert war auch Ingrid Wiltzsch von der Hildesheimer Polizei. Die Polizeihauptkommissarin, zuständig für Präventionsarbeit, hat die Anfrage von Maik Grondkowski gerne aufgegriffen und mit ihm die Inhalte der Projektwoche erarbeitet. Zwei Unterrichtsstunden war sie in jeder Klasse des 9. und 10. Jahrganges und hat mit den Schülern über Gewalt, Mobbing und Diffamierungen diskutiert. „Die Schüler denken meist nur an die großen Formen von Gewalt. Wir haben uns auch die kleinen Formen angesehen und Schritte überlegt, was jeder einzelne tun kann", so die Kommissarin.

Doch es wurde nicht nur diskutiert in dieser Woche, sondern auch Musik gemacht. Zwei Lieder sind entstanden, die die Schüler beim abschließenden Konzert des Polizeimusikkorps Niedersachsen vor den Mitschülern präsentieren. „Schaut hin und setzt euch ein gegen Gewalt oder muss es euch betreffen, damit ihr es begreift?", heißt es in dem Rapstück von Simon Lehne. Der Zehntklässler hat in den Projekttagen den Text für das Rapstück selbst geschrieben. Sein Auftritt und seine Botschaft kommen an, Simon ruft Begeisterungsstürme bei seinen Mitschülern hervor. „Lieder bringen die Menschen mehr zum Nachdenken", sagt der Jugendliche, der auch privat oft Texte schreibt.

Beeindruckt vom Engagement der Schüler war auch das Polizeimusikkorps, das seit mehreren Jahren in den Schulen Niedersachsens musikalische Workshops abhält. Das Korps bot den Schülern an, dieses Projekt weiterzutragen und beispielsweise die von der St.-Augustinus-Schule produzierte CD mit den Liedern zum Thema „Schau hin - das ist cool" an anderen, interessierten Schulen zu verteilen. Überwältigt von dieser Resonanz war der Initiator: „Beim Abschluss hatte ich schon eine Träne im Auge", gesteht Maik Grondkowski.


 

15.01.2008  (Hildsheimer Allgemeine Zeitung)

„Schau hin, das ist cool“

Eigeninitiative: 16-jähriger Schülersprecher organisiert Anti-Gewalt-Aktion
 an der Augustinusschule

Hildesheim (ph). Über das Thema Jugend und Gewalt reden viele. Gehandelt hat ein Hildesheimer Schülersprecher: Maik Grondkowski (16) von der Augustinusschule stellte eine Anti-Gewalt-Aktion an seiner Schule auf die Beine, Motto: „Schau hin, das ist cool.“

Ingrid Wiltzsch ist seit zwölf Jahren bei der Polizei für Jugendstrafsachen zuständig, seit drei Jahren auch für Prävention. Nichts Menschliches ist ihr fremd, kann man sagen. Die E-Mail mitten in den Sommerferien aber hat auch sie überrascht. Ein Schülersprecher meldete sich und wollte wissen, ob die Polizei bei der Durchführung einer Anti-Gewalt-Projektwoche an seiner Schule helfen könne. Sie kann, wenn auch die meisten solcher Wünsche von Schulleitungen oder Eltern kommen. „Dass eine Schülervertretung von sich aus so etwas auf die Beine stellt, habe ich noch nicht erlebt,“ sagt Ingrid Wiltzsch.






Schülersprecher Maik Grondkowski hatte die Idee, Ingrid Wiltzsch unterstützt ihn: Woche gegen Gewalt.






Foto: Gossmann

Dazu haben Maik Grondkowski und seine Mitstreiter taktisch geschickt das musikalische Potenzial seiner Mitschüler genutzt. Denn die Augustinusschule macht seit vielen Jahren durch die Herausgabe eigener CDs von sich reden. Einige Musicals sind sogar veröffentlicht worden, zumal der Lehrer Fred Burghardt sich als Komponist und Arrangeur einen Namen gemacht hat. Den spannte die Schülervertretung ebenso ein wie die Polizei. Die Veranstaltung an diesem Donnerstag mit rund 250 Schülern in der Sporthalle hat Symbolcharakter. Denn der Einklang zwischen Schülern, Lehrern und der Polizei wird auch musikalisch vorgestellt: Das Polizeimusikkorps Niedersachsen kommt, musiziert und begleitet die Schüler bei der ersten öffentlichen Vorstellung der beiden Lieder ihrer CD. Die Texte für beide Lieder entstanden im Wahlpflichtkurs der zehnten Klassen: Fred Burghardt, Rebecca Clemens, Sabrina Overheu, Christina Umlauf und Teresa Wächter haben den Hip-Hop-Text für „Hast du gar keine Ziele?“ geschrieben. Franziska Heine, Vanessa Homeier, Sandra Hüpper, Vanessa Zürner und Ingrid Wiltzsch arbeiteten neben Burghardt am Text von „Schau hin, das ist cool“ mit. Die jeweiligen Autoren werden den Text auch singen. Auch die Polizeibeamtin, denn „schließlich geht es um Mut.“

Wie ist Maik Grondkowski auf die Idee mit der Anti-Gewalt-Aktion gekommen? Im Fernsehen hat er ähnliche Aktionen verfolgt, sich im Internet schlau gemacht, dort ist er auf die Seite des Landeskriminalmtes gestoßen. Hat er eigene Erfahrungen mit Gewalt? „In der Schule nicht, als Fußballschiedsrichter schon“, berichtet er. Dies habe ihn darin bestärkt. Er weiß, was Ingrid Wiltzsch gestern den Schülern der neunten Klassen erzählt hat: Wie wichtig es ist, dass die Opfer definieren, wo der Spaß am Necken aufhört und die Gewalt beginnt, dass die Zuschauer sich ebenfalls wehren müssen und dass es eher ein Zeichen von Schwäche ist, andere zu demütigen, um selbst stark zu erscheinen.
Maik Grondkowski, der nach der Realschule bereits einen Ausbildungsplatz als Bürokaufmann hat, geht selbst Gewalt lieber aus dem Weg. Der junge Mann ist an der Schule nicht nur als Schülersprecher bekannt, sondern auch als Organisator. „Ein Lehrer hat mir dringend geraten, Abitur zu machen und dann Politiker zu werden“ sagt er schmunzelnd.

Weitere Informationen im Internet unter www.aktion-tu-was.de



14.01.2008  (Hildesheimer Bürgerfernsehen e.V.)

Schau hin -  das ist cool!

Die St.-Augustinus-Schule in Hildesheim tut sehr viel, um das Leben ihrer Schüler möglichst lernhaft zu gestalten. Die katholische Schule des Bistums Hildesheim hat kaum Gewaltfälle. Trotzdem startet die wohl größte Anti-Gewalt Aktion mit der Überschrift "Schau hin- das ist cool!" in dieser Woche.

In Zusammenarbeit mit der Polizei Hildesheim hat Schulsprecher Maik Grondkowski einen starkes Rahmenprogramm entwickelt. Allen Klassen der Jahrgänge 9 u. 10 werden verschiedene Präventions-  formen von der Polizei Hildesheim vorgeführt. Die Besonderheit: Jeder Jahrgang bekommt ein speziell für das Alter zugepasstes Programm. So werden in den 9. Klassen Wege aus der Gewaltspirale gesucht. In den 10. Klassen dagegen wird herausgefunden, wie man dem Opfer am besten hilft.

Das Highlight der Aktion ist am Donnerstag. Dort wird der WPK-Kurs Musik 10 mit dem Bundes- polizeiorchester aus Hannover Lieder gegen Gewalt allen Schülern vorführen. Zu diesem Zweck wird die Turnhalle der St.-Augustinus-Schule mit einem spe- ziellen PVC-Boden ausgelegt.

Die St.-Augustinus-Schule hofft durch diese Aktion, dass in Hildesheim die Gewalttaten durch richtiges Handeln besser aufgeklärt werden können. Besonders mit der Überschrift und einem kleinen Videospot will die Schule die Jugendlichen ansprechen.

Die Polizei Hildesheim hat mit der Durchführung Frau Ingrid Wiltzsch beauftragt. Frau Wiltzsch ist die Beauftragte für Jugendprävention in Hildesheim. Sie hat bereits viele Aktionen an Schulen durchgeführt.


Doch dass dafür eine ganze Woche in Anspruch genommen wird und anschließend noch ein Konzert stattfindet, ist auch für sie auch ein besonderes Erlebnis!

Für das Bundespolizeiorchester ist dies auch eine besondere logistische Herausforderung. "Mit einem großen Reisebus, der eine Sonderlänge hat, auf solch einem kleinem Parkplatz eine Kurve zu drehen, um auf den Schulhof zu kommen, wird eng!" Die Firma HI-Park beruhigte die Gemüter, denn es werden für das Wendemanöver extra Parkplätze gesperrt.

Maik Grondkowski


 

09.01.2008  (Hildsheimer Allgemeine Zeitung)

Augustinusschule sammelt 2000 Euro für Peru

Am frühen Morgen versammelten sich Schüler, Eltern und Lehrer der St.-Augustinus-Schule zum Gottesdienst in der Turnhalle. Gemeindereferentin Stefanie Ehrhardt sprach über den Stern von Betlehem, der Licht in die Welt brachte. Licht in die Welt bringt auch die Spende für die Arbeit der Vinzentinerinnen in Peru. 2000 Euro sollen den Schwestern in der Urwaldstation in Soritor helfen, Bedürftigen ein Mittagessen zu ermöglichen. So überreichte Schulleiter Günter Burghardt die Geldspende an Schwester Pacifica symbolisch in einem Suppentopf. Die Ordensschwester dankte der Schulgemeinschaft für ihren Einsatz und übermittelte den Dank und herzliche Grüße der Verbundenheit aus Peru. Mit bei der Geldübergabe der Vorsitzende des Fördervereins der St.-Augustinus-Schule Josef Schrader, Konrektor Josef Kronfeld und die Schulelternratsvorsitzende Gabriele Kubik (auf dem Bild von links). (r)


 

02.01.2008  (Hildsheimer Allgemeine Zeitung)

„Haseder Vergnügungslauf zum Jahresende“

Viele fleißige Helfer im Hintergrund vom Mädchen mit dem Tee bis zum Ordner am Ziel machen Silvesterlauf möglich

Hasede (ph). Es ist die Stunde der schlanken Kinder ohne Bauch, der jungen Mädchen mit der klaren Haut, der jungen Männer ohne Nikotinfinger, der drahtigen Omas und der grauhaarigen Herren, die auch im Trainingsanzug eine gute Figur machen und alles andere als albern aussehen: Silvesterlauf in Hasede. ...  [Dabei] ist ... zum Beispiel die Augustinusschule Hildesheim mit einer eigenen kleinen Mannschaft dabei, samt Schultrikot und Sportlehrer Josef Kronfeldt. ... Am Schluss sind alle erschöpft, aber offenbar glücklich. ...

(Auszug aus dem Zeitungsartikel vom 2. Januar 2008)