Pressespiegel 2012

Pressearchiv

15.12.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

2000 Euro für Peru

Peru2012Press201212

 

„Ein Licht strahlt auf in der Finsternis“ – unter diesem Motto hat die Augustinusschule seinen Adventsgottesdienst gestellt. Licht in die Dunkelheit vieler Kinder in Peru soll jetzt auch eine Geldbetrag von 2000 Euro bringen. Eine Spende über diesen Betrag haben die Schulelternratsvorsitzende Angelika Steingräber (rechts) und Schulleiter Günter Burghardt an die beiden Schwestern der Vinzentinerinnen, Marie Luz und Christiana, überreicht. Die beiden Vinzentine- rinnen bedankten sich für das Geld. (r)

 

13.12.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Zwölf Kinder mit zwölf Liedern

AugustWeimarkt2012


Zwölf Kinder der
Sankt-Augustinus-Schule
stimmen am Stand der Schulen in der Fußgängerzone um 12 Uhr zwölf Weihnachtslieder an. Die Spenden der Passanten gehen ebenso wie die Standerlöse an die Kinderkrebshilfe Hildesheim - und damit an den Verein für krebskranke Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover. Vorsitzende Bärbel Dütemeyer plant, mit dem Geld einen Sportlehrer einzustellen, der sich um die Fitness der Kinder kümmert. (ona)

 

12.12.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Heute am Stand der Schulen

Hildesheim (cha). Kekse, Marmeladen, Weihnachtsschmuck, Filzarbeiten und selbst produzierte Musical-CDs bieten Vertreter der Augustinus-Schule heute am Stand der Schulen vor der Ratsapotheke an. Ab 12 Uhr singen zwölf Schüler zwölf Weihnachtslieder. Zudem tritt die Tanz- und Zirkus-AG der Schule auf. Der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe.

 

Dezember 2012 (Auf Der Höhe 12)

Don-Bosco-Schule schließt - Projekt „Rother Stein“ bleibt erhalten
(r) Seit 1995 Jahren engagiert sich die Don-Bosco-Schule für den Naturschutz am „Rothen Stein“.

Auf der Höhe 20121
Gemeinsam arbeiten, gemeinsam Pause machen. Schülerinnen und Schüler
der St.-Augustinus- und der Don-Bosco-Schule am Rothen Stein.


Bekanntlich schließt die Don-Bosco-Schule mit Ablauf dieses Schuljahres. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte be- wegte deshalb auch die Frage, was aus ihrem Projekt zur Erhaltung seltener Pflanzen und Tiere an den Hängen über der Innerste wohl wird. Einfach Schluss, finito? Das wäre schade! Am 8. November wurde nun der erste Schritt für  das Überleben des Projekts „Rother Stein“ unternommen. Da die verbleibenden  Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule im nächsten Jahr in die St.-Augustinus-Schule wechseln, lag es nahe, diese Schule schon jetzt ins Boot zu holen. Das erste gemeinsame Projekt beider Schulen wurde abgesprochen und auch gleich in die Tat umgesetzt.

Etwa 20 Schülerinnen und Schüler der St.-Augustinus-Schule und 25 freiwillige Helfer aus den Reihen der Don-Bosco-Schule trafen sich an diesem Tag und befreiten gemeinsam die Trockenrasenhänge unterhalb des Südfriedhofs von Sträuchern  und  Buschwerk. So schufen sie wieder Platz und Licht für bedrohte Pflanzen- und Tierarten, wie zum Beispiel Fransenenzian, Stengellose Kratzdistel, Sichelschrecke und Widderchen.

Auf der Höhe 20122
Gutes Wetter, gute Stimmung. Strauchwerk wird abtransportiert.


Besuch bekamen sie von Frau Imbrock von der  Unteren  Naturschutzbehörde  und  von Herrn Prochnow, dem Pächter des Geländes, dessen Pferde dort als vierbeinige Naturschützer im Einsatz sind. Beide bedankten sich mit Süßigkeiten bei den Schülerinnen und Schülern und sorgten dafür, dass die verbrauchten Akkus wieder aufgefüllt wurden.

Nach diesem Tag sind sich alle einig: Das Projekt lebt und wird auch im nächsten Jahr weitergeführt. Dann aber nur noch von der St.-Augustinus-Schule.

 

02.12.2012 (bistum-hildesheim.de)

Gute Partnerschaft
Bischof und Bürgermeister empfingen Adveniat-Gäste im Hildesheimer Rathaus

Hildesheim (bph)
Partnerschaft von Kontinent zu Kontinent, Partnerschaft aber auch von Kirche zu Staat: Aus Anlass der bundesweiten Eröffnung der diesjährigen Weihnachtsaktion des Lateinamerika-Hilfswerks „Adveniat“ in Hildesheim hat Bischof Norbert Trelle am heutigen Sonntag,  2. Dezember, zu einem Empfang in das Hildesheimer Rathaus geladen, wo er und seine Gäste von Oberbürgermeister Kurt Machens herzlich empfangen wurden.

„Christen gestalten diese Welt mit, übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft und in der Politik, in der Wissen- schaft und in der Wirtschaft. Hier im Rathaus der Stadt Hildesheim zu sein, ist für mich daher ein starkes Zeichen, das eben diese Wirklichkeit beschreibt“, sagte Bischof Trelle in seinem Grußwort und dankte dem Hildesheimer Oberbürgermeister für dessen Gastfreundschaft. Zugleich erinnerte der Bischof daran, dass das Engagement der Kirche für die Menschen nicht überall auf der Welt in gleicher Weise anerkannt ist wie in Deutschland. Er denke an die bolivianischen Schwestern und Brüder, die nicht selten unter öffentlichem Druck stehen. „Umso wichtiger ist es, dass wir einander in unserem Einsatz stärken – über die Grenzen der Kontinente hinweg.“ Das, was die Aktion Adveniat in den vergangenen über 50 Jahren geleistet hat, verdient nach Trelles Worten daher große Anerkennung.

Adveniat 2012Presse
Empfang zur Eröffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion 2012 im Hildesheimer
Rathaus (von links): Kurt Machens, Oberbürgermeister von Hildesheim, Bischof
Norbert Trelle, Adveniat-Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Essen,
Bischof Sergio Alfredo Gualberti, Santa Cruz, Bolivien

 

Den Gedanken der Partnerschaft griff auch Hausherr Machens auf. Nur wer sich auf eine solche Partnerschaft einlasse, gewinne Verständnis für Hintergründe und für unterschiedliche Kulturen. „Unsere Lebensgrundlage liegt im Miteinander der und im Schutz der Menschenrechte“, zeigte sich Machens überzeugt.

Auch der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat, ergriff noch das Wort, bevor der Bolivianer Marcelo Cruz aus La Paz in bewegenden Worten den deutschen Gastgebern dankte und bekannte, zu einem „armen, aber kämpferischen“ Volk zu gehören. „Wir wollen als Geschöpfe Gottes gesehen werden“, forderte er. Untermalt wurde der Empfang von den Tanz- und Musikgruppen der Hildesheimer St. Augustinusschule unter der Leitung von Fred Burghardt und Uta Kopke.

Die bundesweite Weihnachtsaktion des Bischöflichen Hilfswerks „Adveniat“ wurde in diesem Jahr erstmals in Hildes- heim eröffnet. Unter dem Motto „Mitten unter euch“ stellte das Lateinamerika-Hilfswerk Kirchliche Basisgemeinden in den Mittelpunkt. Der Eröffnungsgottesdienst fand heute Morgen um 10 Uhr in der Basilika St. Godehard statt. Begleitet wurde die Eröffnung von verschiedenen Aktionen und Besuchen südamerikanischer Gesprächspartner in deutschen Gemeinden.

 

11.11.2012 (Kehrwieder am Sonntag)

2.500 Euro für Energie-Innovationen

(lv) Landkreis. Die Volksbank Hildesheimer Börde hat am Dienstag zum dritten Mal ihren mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Förderpreis für innovative Energie-Projekte vergeben. Um den Preis konnten sich Schulen, Unternehmen und sonstige Institutionen bewerben.

Bei den Schulen belegte den ersten Platz (750 Euro) die Harsumer Molitoris-Schule mit einer mobilen Solar-E-Bike- Aufladestation. Der zweite Platz (500 Euro) ging an die Marienbergschule in Nordstemmen für ein Projekt zur Abfallreduzierung. Den dritten Platz (250 Euro) sicherte sich die Carl-Benscheidt-Realschule in Alfeld, die sich mit Dämmstoffen aus Naturmaterialien befasst hatte. Eine ehrende Anerkennung der Jury erhielten die Hauptschule in Hohenhameln sowie die St.-Augustinus-Schule und das Scharnhorstgymnasium in Hildesheim.

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Volksbank-Vorstand Gerd Streuber (r.) mit den Gewinnern  der Energie-Förderpreise
in den Räumen der Stammelbach Bau- und Wohnwelten.

 

Der erste Platz in der Kategorie Wirtschaft (1.000 Euro) ging an die Firma Biolac in Harbarnsen für ihre Blockheizkraftwerke, mit denen der komplette Strombedarf des Unternehmens abgedeckt wird. Eine ehrende Anerkennung gab es für das Baumeister-Haus der Firma Schaper in Sehlem und ein Öko-Wohnhaus von Karl Hoffmeister in Lamspringe.

 

01.10.2012 (hildesheim.de)

Rathaus stellt bis Mitte Oktober Seifenkisten aus

Es ist schon eine bemerkenswerte Leistung, die Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit Hildesheimer Betrie- ben und Unternehmen gezeigt haben. Gemeinsam hatten sie für das "Heiße-Kisten-Rennen 2012" Fahrzeuge entworfen, konstruiert und lackiert, die nicht nur einen "heißen Reifen" fahren, sondern auch heiß aussehen. Sie sind jetzt in der Rathaushalle für Besucher noch bis zum 11. Oktober ausgestellt.

„Die Teams haben sich so viel Mühe gegeben und tolle Seifenkisten gebaut, da zeigen wir den Erfolg dessen gern im Rathaus!“, lobte Oberbürgermeister Kurt Machens bei der Ausstellungseröffnung. „Die Himmelsthürer Geschäftsleute haben ein Team mit Schülerinnen und Schülern gebildet, und dass sie das richtig gemacht haben, zeigt der Erfolg des Rennens“, fuhr Machens fort.

Erfolgreich war das Rennen in der Tat: 18 Teams aus Stadt und Landkreis traten an und hatten zuvor mit viel Fleiß und Durchhaltevermögen ihre Ideen umgesetzt bevor sie mit ihren heißen Kisten die - mit einer Kurve nicht ganz einfache - Strecke von 350 Metern in der Carl-Zeiss-Straße entlang sausten.
Den 1. Platz des Rennens belegte das Team der Oberschule Delligsen mit der Mercedes Niederlassung, in der Ausstel- lung sind jedoch alle Kisten mit ihrem unterschiedlichen Design sehenswert, so dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt.

Stadt Hildesheim Seifenkiste 20121
Murat Cocalp, Schulleiter Günter Burghardt, Maik Meiners, Sabine Stillich (mit Sohn) und Ober-
bürgermeister Kurt Machens mit der Seifenkiste der Augustinusschule und Boss Bauelemente

 

 

18.07.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schulabsolventen 2012 * Schulabsolventen 2012 *
(Auszug)

...

St.-Augustinus-Schule

10a:
Janis Bachus, Kristine Gysler, Grietje Henning, Svenja Henning, Julia Teresa Höhl, Maren Janken, Narges Kharzada, Georg Kraft, Nicole Langner, Alina Corrina Lorenz, Natascha Meyer, Anna-Carina Müschen, Marcel Necke-Albes, Daniel-Pascal Planke, Domenik Renn, Jessika Schwarz, Alessandro Sciortino, Nick Smyrak, Victoria Widera, Lars Wolpers, Dimitri Wundersee, Lena Zimmermann

10b:
Sören Anders, Malte Bangel, Sebastian Becher, Marcel Bednarek, Fabian Bruncke, Massimo Coco, Lena-Sophie Davies,Giovanni Errante-Parrino,Christin-Marie Gremmer, Nicole Helms, Andreas Hoffmann, Kevin Kothe, Denise Matiszik, Moritz Mattis, Angelina-Teresa Mayer, Kristin Mönner, Philipp Prostmeyer, Till Salewsky, Imke-Henrike Sandvoß, Anna Ulrich, Katrin Verena Zielonka

10dR:
Tim Bließen, Dennis Böttiger, Robin Buchta, Marvin Gerth, Robin Gleißner, Maximilian Günter, Vincent Hennigs, Maik Hesse, Sarah Hilbert, Jasmin Kallaus, Anita Kremer, Kevin Lübbeke, Marcel Möller, Sarah Noras, Nick No- witzki, Angelo-Dennis Otto, Christoph Piotrowski, Lennart Reinecke, Jan-Marc Rißland, Julian Rohde, René Rother, Cosimo Sciortino, Maximilian Trams, Florian Walter, Maximilian Tobias Weber, Anna Wiechens, Elisabeth Wildschütte

Klasse 9:
Larissa Klaus, Robert Könnecke, Christoph Weinrich, Rudolf Brunke, Jacqueline Finger, Nicol Kapralski, Marius Laue, Donat Pflüger, Michelle Tummer, Dominik Wilke, Alexander Wunderlich, Saskia Bertram, Isabeau Eggers, Lara Marie Hohmann, Nikolas Langer, Marlon-Edward Laubinger, Johanna Loss, Michelle Lüderitz, Jessica Meyer, Jan-Niklas Rohr, Pierre Schrammel, Angelique Hartmann

...

 

06.07.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

138 Schüler liefern sich eine Hitzeschlacht
Beim St.-Ansgar-Run wird im Ziel jeder abgeklatscht/Alle Teilnehmer
 bekommen Medaillen als Belohnung
(Auszug)

Hildesheim (wgk).
Es rann der Schweiß in Strömen beim vierten St.-Ansgar-Runauf der ehemaligen Skaterstrecke in der Nähe des Löns- bruches in Ochtersum, an dem 138 Mädchen und Jungen der Anne-Frank-Schule, der St.-Augustinus-Schule und der St.- Ansgar-Schule teilnahmen. Angeboten wurden die Distanzen ein, zwei und vier Kilometer.

Nachdem der Lauf 2011 wegen heftigen Regens ausfallen musste, stach in diesem Jahr die Sonne gnadenlos vom blauen Himmel. Schatten spendende Bäume fehlten. Dem einen oder anderen Läufer machte es aber absolut nichts aus, trotz- dem mit langen Hosen und dickem Oberteil, möglichst in den Farben schwarz, zu starten. Zur Überraschung der verant- wortlichen Lehrer war das längste Rennen mit 62 Läufern am besten besetzt.

Im Ziel, das viele erschöpft, Schweiß gebadet und schnaufend erreichten, gab es schnell wieder strahlende Gesichter. Denn jeder Teilnehmer wurde mit einer Plakette belohnt. Anschließend stürzten sich alle Jungen und Mädchen auf die Wasserbecher, Bananen und Müsliriegel. So dauerte es nicht lange, dass der Wasservorrat zur Neige ging.

„Die Teilnahme ist uns hier ganz wichtig“, sagte Peter Kleier, Betreuer des seit zehn Jahren bestehenden Laufprojekts an der St.-Ansgar-Schule, Starter und Mitorganisator der vierten Run-Auflage. „Es ist egal, ob einer schnell läuft und ein anderer spazieren geht. Hauptsache, die Kinder bewegen sich an der Luft.“

So sahen es wohl auch alle Teilnehmer. Denn jeder, der ins Ziel kam, wurde begeistert be- und abgeklatscht. Konrektor Holger Hofmann (St. Ansgar) bemühte sich mit Erfolg, an seinem stets dicht umlagerten Zieltisch die genaue Reihen- folge der ankommenden Läufer festzuhalten.

„Ich wollte gewinnen“, äußerte sich ein selbstbewusster Tim Thielemann von der St.-Ansgar-Schule, der Sieger auf der Vier-Kilometer-Strecke. Das Läuferfeld begann das Rennen in einem Tempo, das jedem Sprinter Ehre gemacht hätte. Der 14-Jährige Tim Thielemann trainiert jede Woche mit seinem Betreuer zweimal fünf Kilometer. „Trotzdem war mir heute zuletzt etwas schwindelig“, gestand er nach seinem umjubelten Erfolg in der Hitzeschlacht von Ochtersum.

Zwei Kilometer hatten Monika Litwin und Kim Venja Rautenstrauch aus der 5. Klasse der St.-Augustinus-Schule absol- viert. „Das war verdammt anstrengend“, stöhnten die beiden und kippten sich gleich mehrere Becher Wasser über die Köpfe. Eine überzeugende Leistung bot die Siegerin über zwei Kilometer, Doreen Piecuch, ebenfalls von der St.-Augusti- nus-Schule.

Die Ergebnisse – ... 
2 km, Mädchen: 1. Doreen Piecuch (Augustinus), 2. Annika Hentschel (St.-Ansgar), 3. Jana Wandt (Augustinus).
...

4 km, Mädchen: 1. Lisa Funke (Anne-Frank-Schule), 2. Olivia Blach (Augustinus), 3. Rebecca Hartung (Anne-Frank- Schule). ...

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Wasser, Wasser: Monika Litwin (links) und Kim Venja Rautenstrauch erfrischen sich.

 

AnsgarHAZ 20121



Nicht einmal ihr Schatten kann sie überholen: Doreen Piecuch von
der Augustinus-Schule war Schnellste über zwei Kilometer.

 

Fotos: Kind

 

29.06.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

St.-Ansgar-Run am Lönsbruch

Laufen:
Am Mittwoch, 4. Juli, startet der4. St.-Ansgar-Run. Nachdem im vergangenen Jahr die Veranstaltung buchstäblich ins Wasser gefallen war und der Lauf wegen der schlechten Witterungsbedingungen nicht stattfinden konnte, hoffen die Veranstalter in diesem Jahr auf besseres Wetter. Neben der St.-Ansgar-Schule schicken auch die St.-Augustinus-Schule und die Anne-Frank-Schule Mannschaften ins Rennen. Veranstaltungsort ist der als „Inliner-Strecke“ bekannte Rund- kurs am Lönsbruch in Ochtersum hinter der Gartenkolonie Entenpfuhl. Aktuell haben sich 140 Schülerinnen und Schüler für die Wettbewerbe über ein, zwei und vier Kilometer angemeldet. Der erste Startschuss erfolgt um 10 Uhr.

 

12.06.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schüler jobben für Spende an Kinderhospiz

Die Klasse 10b der St.-Augustinus-Schule hat 400 Euro an zwei gemeinnützige Organisationen gespendet. 200 Euro flos- sen in das Hilfsprojekt „Kinder Raising Voices“, einem Hilfsprojekt für Kinder aus Uganda. Weitere 200 Euro kamen dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugute. Den Betrag haben die Schüler selbst aufgebracht: Im Rahmen des Umwelt- tages suchte sich die ganze Schulklasse einen Job, der Tageslohn floss in den Spendentopf. Die Beschäftigungen hätten unterschiedlicher nicht sein können: Von der Gartenarbeit über Hilfstätigkeiten in einer Versicherungsgesellschaft bis hin zu Aufräumarbeiten in der Halle 39. Der Marketingleiter des Kinderhospizes, Stephan Masch, nahm den Scheck dankend entgegen: „Schülerspenden sind die schönsten Spenden für uns.“ Masch und seine 16 Kollegen kümmern sich um die Pflege von Kindern, die unheilbar erkrankt sind. Allerdings ginge es eher um die ganze Familie, sagt Masch. „Wir bieten den Eltern eine Pause von dem 24-stündigen Pflegedienst, den sie jeden Tag leisten müssen.“ (hgö)

 

10.06.2012 (Kehrwieder am Sonntag)

Schultag zum Reinschnuppern

Hildesheim.
Am Donnerstag, 14. Juni, findet in der St.-Augustinus-Schule ein „Tag der offenen Tür“ statt. In der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr können Eltern mit ihren Kindern, die im Sommer auf die Augustinusschule wechseln möchten, die Schule kennen- lernen.

 

09.06.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Schnuppertag an Augustinusschule

Hildesheim (oys).
Die St.-Augustinus-Schule bietet einen Tag der offenen Tür an. Am Donnerstag, 14. Juni, von 15.30 bis 18 Uhr können Eltern mit ihren Kindern, die im Sommer auf die Augustinusschule wechseln möchten, die Schule kennenlernen. Ver- schiedene Fachbereiche und Förderangebote des Haupt- und Realschulbereiches werden vorgestellt und alle Fach- und Klassenräume können besichtigt werden.

 

09.05.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Papst-Segen für Oberschule
Bistum Hildesheim darf Augustinus-Schule umwandeln

Hildesheim/Hannover (hei).
Die St.-Augustinus-Schule möchte Oberschule werden - jetzt hat sie dafür den Segen von Papst Benedikt XVI. Dessen Botschafter in Deutschland unterzeichnete gestern eine Änderung des Konkordats zwischen Niedersachsen und dem Vatikan. Die katholische Kirche erhält dadurch das Recht, ihre 15 Konkordatsschulen in Niedersachsen in Oberschulen umzuwandeln.

Vor der Unterschrift im Gästehaus der Landesregierung in Hannover galt es allerdings noch Sprachhürden zu überwin- den. Erzbischof Jean-Claude Périsset, der Apostolische Nuntius, hatte ein Beglaubigungsschreiben mitgebracht. Das sollte Ministerpräsident David McAllister (CDU) beweisen, dass der Gesandte im Auftrag des Papstes handelt - aller- dings war das Schreiben in italienischer Sprache. „Kann das jemand übersetzen?“, fragte McAllister. Der Nuntius konnte, spricht er doch selbst sechs Sprachen.

Ihre Unterschrift setzten auch Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) und Hildesheims Bischof Norbert Trelle. Nicht dabei waren die übrigen für Niedersachsen zuständigen Oberhirten: Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode und Weihbi- schof Heinrich Timmerevers vom Bischöflichen Offizialat Vechta bekommen das Dokument in den nächsten Tagen.

Der Vertrag sieht vor, dass bestehende Konkordatsschulen ab dem 1. August in Oberschulen umgewandelt werden kön- nen, beginnend mit den Jahrgängen 5 und 6. Die Augustinus-Schule, eine Haupt- und Realschule, strebt diesen Schritt jedoch erst zum kommenden Jahr an.

 

23.04.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Die Kisten rollen – Feinschliff folgt
Nagelneue Renner für die Himmelsthür Open im Juni präsentiert /
ADAC-Mann fordert Korrekturen

Himmelsthür (cwo).
Er macht ja einen äußerst umgänglichen Eindruck, dieser Dieter Janson. Doch wenn es um die Sicherheit geht, ist mit dem Technikreferenten des ADAC nicht zu spaßen. Das be kommen auch die Konstrukteure zu spüren, die sich bei den Himmelsthür Open mit ihren Seifenkisten auf den Bergab-Kurs der Carl-Zeiss-Straße wagen wollen. Es ist Sonnabend- mittag, und der Himmelsthürer Janson steht mit Klemmbrett bewaffnet vor der Wiegeeinrichtung auf dem TÜV-Gelände. Sieben Wochen noch bis zum Start am 10. Juni – höchste Zeit, dass die Flitzer mal unter die Lupe genommen werden.

Oder eben auf die Waage. 44 Kilo wiegt das Rennmobil der Bördeschule Schellerten-Dinklar. Rudolf Maxen und seine elf-köpfige Seifenkisten-AG haben eine echte „Rennpappe“ hergestellt. Hildesheimer Allgemeine auf Mäusedraht, fertig war die Leichtbau-Karosserie. „Wir schielen auf den Designer-Preis“, meint Maxen grinsend am Rande, er weiß: Mit den schwereren und deshalb schnelleren Holzkisten wird es der Bördeflitzer kaum aufnehmen können.

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Kontrolle muss sein: ADAC-Mann Dieter Janson knöpft sich in der TÜV-Halle den Zeitungs-
Renner der Bördeschule Dinklar vor. Lukas Fiedler beobachtet das vom Fahrer-Platz aus.

Doch dem Prüfer Janson geht es nicht um Rennerfolge, sondern ums Grundsätzliche. Ihm fehlen Seitenwände an der Fahrerkabine, ein Gurt, auch die Lenkung müsste noch verstärkt werden. „Mensch, das ist Grundschule hier!“, versucht Schulleiter Maxen zu feilschen. Doch Janson ist unerbittlich, winkt den Pädagogen zu sich: „Kommen’se mal mit rein hier, ich schreib Ihnen das alles auf!“

Wie ernst die Himmelsthürer ihr großes Rennen nehmen, zeigt sich auch am Sponsoring – alle Schulen und Vereine haben fürs Bauen der Gefährte Geldgeber gefunden, am Sonnabend setzt der TÜV Nord noch einen drauf, Stationsleiter Geert Dannhauer überreicht noch einen 1000-Euro-Scheck. Auch Murat Cokalp will als einer der Organisatoren da nicht zurückstehen, bietet Lackier-Hilfe seiner Firma Boya an, damit die bislang teils etwas schlichten Kisten auch optisch noch in Schwung kommen.

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Rennfahrer Florian Mayer testet schon mal den Flitzer der
Augustinusschüler – Murat Cokalp (links) und Michael Griese
geben ihm Schwung.

Was die Fahreigenschaften angeht, gibt es am Sonnabend auch schon erste Eindrücke. Die Himmelsthürer verfrachten die zehn fertigen Kisten per Abschlepper schon mal auf die abschüssige Strecke der Carl-Zeiss-Straße – und der Hildes- heimer Rennfahrer Florian Mayer macht sich bereit. Normalerweise sitzt der Student mit dem Pfister Racing Team beim ADAC Chevrolet Cruze Cup und mit dem Green Voltage Racing Team in der Formula Student hinterm Steuer „echter“ Autos. Heute streift er sich Handschuhe über, setzt sich den Helm auf und zwängt sich in die Seifenkiste der St.-Augustinus-Schule, die durch ein wahres Windkanal-Design besticht.

Und tatsächlich: Auf der Strecke nimmt Florian Mayer ordentlich Fahrt auf. Rund 35 Stundekilometer dürften es ge- wesen sein, schätzt er. Und das Auto? „Schön sportlich hart gefedert – die Kinder werden beim Rennen ihren Spaß haben!“
Fotos: Schlemeyer

 

20.04.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Überall steckt auch Geld aus Hildesheim
Vertreter von Schulen und des „Regenbogens“ überreichen in der MHH 20000 Euro für krebskranke Kinder

Hildesheim (cha).
Ein kleines Mädchen stapft an der Hand seiner Mutter durch den langen Gang. Bunte Bilder schmücken rechts und links die Wände. Von der Decke baumeln Basteleien aus Papier. Aufmunternd nicken die Erwachsenen den beiden zu. “Guten Tag, wo hast du denn deinen Puppenwagen heute gelassen?“, fragt Bärbel Dütemeyer das kleine Mädchen. Man kann auf den ersten Blick erkennen, dass die Familie derzeit eine schwere Last zu tragen hat. Das kleine Mädchen hat keine Haare auf dem Kopf, vorn auf der Stirn verläuft eine lange Narbe von der einen Seite der Stirn bis zur anderen.

Dütemeyer, Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Hannover, führt eine Besuchergruppe aus Hildesheim durch die Kinderkrebsstation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Hier ist auch das kleine Mädchen Patientin, das an der Hand seiner Mutter durch die Gänge geht. Vertreter von Hildesheimer Schulen sowie des Regenbogenvereins Hildesheim haben sich auf den Weg nach Hannover gemacht, um zu sehen, wohin das Geld vom Stand der Schulen jedes Jahr fließt. Rund 210 000 Euro haben Besucher des Hildesheimer Weihnachtsmarkts seit dem Jahr 1998 an dem Stand ausgegeben – das Geld geht ohne Abzüge an den Regenbogenverein, der es an die Kinder- krebsstation der MHH weiterleitet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, krebskranke Kinder und deren Angehörige zu fördern und zu unterstützen. Und in Hildesheim wird dieses Engagement der Schulen sowie des Vereins zunehmend honoriert. Beim jüngsten Stand der Schulen kamen 20 621 Euro und zwölf Cent zusammen. “Das ist die größte Summe, die wir in all den Jahren gesammelt haben“, sagt Hauptorganisatorin Elisabeth Junge, die am Mittwoch in der MHH ein symbolisches Sparschwein übergibt.

“Wir sind sehr froh darüber, dass Hildesheim beim Stand der Schulen nicht die Puste ausgeht“, sagt Dütemeyer, deren Verein die Schnittstelle zur Klinik in Hannover ist. Professor Dr. Christian Kratz, Ärztlicher Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, bedankt sich bei der rund 20-köpfigen Hildesheim-Gruppe. “Ich bin sehr beeindruckt und gerührt, dass sich die Hildesheimer Schulen so sehr engagieren“, sagt er. “Etwas Ähnliches habe ich bisher noch nicht erlebt.“ Kratz verspricht, beim nächsten Weihnachtsmarkt nach Hildesheim zu kommen, um gemein- sam mit seiner kleinen Tochter den Stand zu besuchen.

Das gespendete Geld kommt in Hannover auch Kranken aus Hildesheim zugute. „Wir haben 2011 und 2010 jeweils bei drei Kindern aus Hildesheim mit der Behandlung begonnen“, berichtet Kratz. Viele der Kinder und Jugendlichen werden über Jahre in der MHH behandelt. Die Station 64 A, auf der die krebskranken Kinder sind, hat sich in den vergangenen Jahre deutlich verändert. Als Elisabeth Junge und ihre Mitstreiter die Station nach dem ersten Stand der Schulen 1998 besuchten, waren sie eher erschrocken. Damals war alles eng und klein, es gab lediglich ein einziges Zimmer für sechs Personen.

Das ist heute anders. “Alles ist viel heller und freundlicher“, sind sich die Besucher einig. Die Kinder sind in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht. Und der Verein für krebskranke Kinder Hannover hat ein Gebäude weiter Wohnungen eingerichtet, in denen Angehörige für die Dauer der Behandlung ihres Kindes einziehen können. Auch hierhin dürfte Geld aus Hildesheim geflossen sein. “Man kann davon ausgehen, dass in allem, was man hier vorfindet, auch Beträge aus Hildesheim stecken“, sagt Gerhard Besser, Vorsitzender des Regenbogensvereins.

 

21.03.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Katholiken planen erste Oberschule Hildesheims
St.-Augustinus-Schule will sich 2013 umwandeln/Bistum: „Diese Schulform wird sich durchsetzen“

Hildesheim (hei).
Die Kreisstadt Hildesheim könnte im kommenden Jahr ihre erste Oberschule bekommen. Die katholische St.-Augustin- nus-Schule, derzeit eine Haupt- und Realschule, möchte sich zum  1. August 2013 umwandeln. Das Bistum Hildesheim als Träger sieht diesen Schritt positiv. „Ich unterstütze das und wir wollen alles daran setzen, dass wir die Oberschule realisieren können“, sagt Jörg-Dieter Wächter, oberster Schulplaner im Generalvikariat. Bislang gibt es Oberschulen lediglich im Landkreis.

Die Landesregierung in Hannover hat gestern beschlossen, den 15 katholischen Haupt- und Realschulen im Land die Umwandlung  zu  ermöglichen. Im Bistum Hildesheim diskutieren eine Schule in Wolfsburg und eine in Hannover diesen Schritt. Die St.-Augustinus-Schule ist schon einen Schritt weiter. „Der ständige Ausschuss, vergleichbar dem Schulvor- stand anderer Schulen, hat einen Grundsatzbeschluss bereits gefasst“, sagt Schulleiter Günter Burghardt. Ein Gymna- sialzweig ist nicht geplant. Morgen berät sich die Gesamtkonferenz.

Als Grund nennt der Rektor den Wunsch nach längerem gemeinsamen Lernen. Nach der fünften Klasse gebe es immer  wieder Wechsel in eine andere Schulform. Wenn aber alle Schüler gemeinsam im Klassenverband lernten, müsse sich niemand mehr frühzeitig auf eine Schulform festlegen, sagt Burghardt. 

Stattdessen werden in höheren Klassen zunehmend mehr Fächer nach Leistung differenziert unterrichtet. „Für viele Eltern ist es trotz der Empfehlung der Grundschule sehr schwer, eine Entscheidung über die richtige Schule zu treffen“, sagt Burghardt.

Das Bistum muss der Umwandlung noch zustimmen, begrüßt das Vorhaben aber. „Diese Schulform wird sich durch- setzen, die Oberschule reagiert auf den Elternwunsch, die Zukunftschancen der Schüler möglichst lange offenzuhalten“, sagt der Bildungsexperte Wächter vom Generalvikariat. Vor der Genehmigung will das Bistum aber noch die Finanzie- rung klären. „Wir müssen sehen, ob das Land auch die zusätzlichen Mittel gibt, die wir beispielsweise für den Ganztags- betrieb benötigen“, sagt Wächter.

Die  angestrebte  neue  Schulform  ist nicht die einzige Änderung, die auf die Schule  mit  ihren  derzeit  600  Schülern zu- kommt. Ebenfalls zum 1. August 2013 nimmt sie die verbliebenen drei Jahrgänge der Don-Bosco-Schule auf, eine katho- lische Haupt- und Realschule, die vom Bistum geschlossen wird. Mittlerweile steht auch fest, dass damit der Name Don  Bosco verschwindet.  „Wir werden aber versuchen, den Don-Bosco-Gedanken weiterzuführen“, sagt Burghardt. Unter- gebracht werden die umgesiedelten Schüler sowohl im Schulgebäude an der Treibestraße als auch in den benachbarten  katholischen Gymnasien Josephinum und Marienschule. „Gemeinsam werden wir die Übergangszeit von drei Jahren meistern“, verspricht der Rektor.

 

11.02.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Infoabend der Augustinusschule

Hildesheim (r/apm). 
Die St.-Augustinus-Schule informiert am Montag, 13. Februar, ab 19.30 Uhr Eltern über die Aufnahme von Kindern in den fünften Jahrgang. Der Wechsel von der Grundschule in den Haupt- und Realschulbereich der Augustinusschule wird besprochen und das freiwillige Ganztagsangebot erläutert. Schulträger der St.-Augustinus-Schule ist das Bistum Hildesheim.

 

28.01.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Neuer Ranzen, neue Schule
2400 Viertklässler wechseln

St.-Augustinus-Schule

Schulgebäude Presse Feb 2012
Treibestraße 2, 31134 Hildesheim
Telefon: (0 51 21) 3 22 66
Internet:
www.augustinus-schule.de
E-Mail:
st.-augustinus-schule@t-online.de
Schulleiter: Günter Burghardt
Zahl der Schüler: 578
Vollzeitlehrerstellen: 38
Ganztagsschule: freiwilliges Ganztagsangebot

Besonderheiten:  
Haupt- und Realschulklassen unter einem Dach mit guter Durchlässigkeit, Kleinlerngruppe für Kinder mit großen Lern- schwächen, intensives Förderangebot in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik, freiwilliges Nachmittags- angebot mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung   und Arbeitsgemeinschaften, Musicalproduktionen im schuleigenen Tonstudio, öffentliche Auftritte der Musik- und Tanzgruppen, religiöse Orientierung, soziales Lernen, Umwelterziehung und Methodenlernen, praxisnahe Hilfen zur Berufsorientierung, Berufseinstiegsbegleitung ab Klasse 8, Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“, Computerkurse und informationstechnische Grundbildung.

Aufnahme:
Vier Klassen; als Schule in der Trägerschaft des Bistums Hildesheim darf der Anteil der nichtkatholischen Kinder ge- mäß des niedersächsischen  Schulgesetzes 30 Prozent  nicht überschreiten.

Schulgebühren:
Es wird ein Sachkostenbeitrag von 5 Euro im Monat erhoben.

 

22.01.2012 (Kehrwieder am Sonntag)

Berufseinstiegsbegleiter unterstützen Jugendliche vor und nach dem Schulabschluss
Selbstvertrauen und Eigeninitiative stärken

Hildesheim.
Auch lernschwachen Schülern zum Schulabschluss verhelfen und ihnen den Einstieg in eine Ausbildung ebnen – das ist Aufgabe der Berufseinstiegsbegleiter. Seit gut zwei Jahren betreuen sie verschiedene Schulen im Bezirk der Arbeits- agentur Hildesheim. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Betreuung der Jugendlichen nach dem Verlassen der Schule nicht endet. Die Jugendlichen werden während des Besuches einer weiterführenden Schule oder während der ersten Monate der Ausbildung weiterhin von Berufseinstiegsbegleitern betreut.

An zwei von der Arbeitsagentur geförderten Projekten nehmen derzeit fast 400 Schüler in elf Haupt- und Förderschulen teil. Die Begleitung beginnt bereits während des Besuchs der Vorabgangsklasse der allgemeinbildenden Schule.  Diese Betreuung kann bis zu zwei Jahre nach dem Verlassen der Schule weiter geführt werden. Ziel der Berufseinstiegsbeglei- tung ist es, die Zahl der Jugendlichen zu erhöhen, die die Schule mit einem Abschluss verlassen, und die Chancen für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben mit einem Ausbildungsplatz zu steigern.

Kehrwieder Jan 20125
Die Berufseinstiegsbegleiterin Teresa Fahlbusch (links) und ihr Kollege Maik Meiners arbeiten mit
 den Schülerinnen Viktoria und Jaqueline (Foto links). Schülerin Nicol (links) bespricht mit
Berufseinstiegsbegleiterin Olga Schirmer
ihre nächsten Pläne (Foto rechts).

 

Eine der Schulen, die an diesen Projekten teilnehmen, ist die St.-Augustinus-Hauptschule in Hildesheim. Dort kümmern sich Teresa Fahlbusch, Olga Schirmer und Maik Meiners als Berufseinstiegsbegleiter von der FAA Bildungsgesell- schaft Nord in Hildesheim um etwa 60 Jugendliche. Sie koordinieren Hilfen, die das Erreichen des Schulabschlusses unterstützen sollen, und begleiten die Jugendlichen bei der Berufswahl – von der Information über passende Berufe und die Suche nach Ausbildungsplätzen bis hin zur gelegentlichen Begleitung zum Vorstellungsgespräch. Das Angebot der Berufseinstiegsbegleitung ergänzt die bereits vorhandenen Möglichkeiten der Berufsorientierung an den Schulen.

„Die Hilfen sind für jeden Schüler anders“, berichtet Maik Meiners. „Wir sind sehr kreativ in unserem Handeln, um die Schüler einerseits zu motivieren und andererseits ihre Ausbildungschancen zu verbessern.“ Seine Kollegin, Teresa Fahlbusch, ergänzt: „Durch gezielte und individuelle Unterstützung versuchen wir den Schülern so viel Selbstvertrauen zu geben, dass sie selbst die Initiative ergreifen und beispielsweise in einem Unternehmen anrufen, um nach einer Praktikums- oder Ausbildungsstelle zu fragen. Häufig üben wir verschiedene Situationen in Rollenspielen, damit die Jugendlichen mehr Sicherheit bekommen.“

Die Schüler in dem Projekt nehmen das Unterstützungsangebot dankend an. Im Büro der Berufseinstiegsbegleiter war- ten bereits einige Neuntklässler, die aktuell ihr Betriebspraktikum absolviert haben und nun ihre Praktikumsmappen erstellen. „Wir nutzen unsere Freistunden oder kommen auch mal nachmittags vorbei, um Hilfe bei den Hausaufgaben oder bei der Suche nach dem richtigen Beruf zu erhalten“, erzählt eine der Schülerinnen und fährt fort: „Die Berufsein- stiegsbegleiter geben uns hilfreiche Tipps und haben uns auch während des Praktikums unterstützt.“

Der Kontakt zu den Eltern, Lehrkräften und der Berufsberaterin Ute Hegemann ist für die drei Berufseinstiegsbeglei- ter aber ebenso von großer Bedeutung. „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir das Bestmögliche für den einzelnen Schüler erreichen“, erklärt Olga Schirmer, „Häufig wissen Eltern nicht, welche Möglichkeiten sich ihrem Kind nach der Schule bieten. Hier betreiben wir Aufklärungsarbeit.“

Günter Burghardt, Rektor der St.-Augustinus-Schule ist froh, dass das erfolgreiche Projekt „Berufseinstiegsbegleitung” an seiner Schule angeboten wird. „Die Resultate sprechen für sich“, sagt der Schuldirektor, „von den bisherigen Pro- jektteilnehmern, die unsere Schule verlassen haben, haben mehr als ein Viertel einen Ausbildungsplatz erhalten. Daran zeigt sich, dass es sich lohnt, Schüler an die Hand zu nehmen und individuell zu begleiten. Diese vielschichtigen Aufgaben, die damit einhergehen, kann eine Lehrkraft nicht in vollem Umfang leisten.“

 

Hendrik Bruns hat mit Unterstützung des Berufseinstiegsbegleiter einen Ausbildungsplatz als Gärtner gefunden
„Ich wäre sonst bei der Berufswahl allein auf mich gestellt gewesen“

Hildesheim.
Hendrik Bruns hat als Schüler der Hildesheimer Augustinus-Hauptschule die Unterstützung der Berufseinstiegsbegleiter erfahren. Seit August 2011 macht der 16-Jährige eine Ausbildung in seinem Wunschberuf: Bei der Firma Garten-Oppermann in Drispenstedt lernt er Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Die Helmut Oppermann GmbH beschäftigt etwa 30 Mitarbeiter, darunter zurzeit zwei Auszubildende. Sie wird geleitet von Geschäftsführer Kristian Hanelt.

Herr Bruns,
wann haben Sie denn zum ersten Mal von den BerufseinstiegsbegleiterInnen gehört? Und hat Sie das gleich interessiert?

Bruns:
Gehört habe ich davon schon in der siebten Klasse, aber interessiert hat mich das Angebot erst in der neunten Klasse, als es mit dem Schulabschluss und der Suche nach einem Ausbildungsplatz ernst wurde. Da habe ich mir ge- dacht, das könnte was für mich sein.

Hatten Sie sich schon ernsthafte Gedanken über Ihre Berufswünsche gemacht?

Bruns:
Ja, ab der achten Klasse.

Wie haben Sie gemerkt, dass die Gärtnerei das Richtige für Sie sein könnte?

Kehrwieder Jan 20124
In den Grünanlagen in Drispenstedt beschneiden Mitarbeiter der Firma Garten-
Oppermann zurzeit die Sträucher. Die Motorsäge darf Hendrik Bruns noch nicht
 bedienen, den Kettensägen-Schein macht er erst im zweiten Ausbildungsjahr.
Er hilft dabei, die abgeschnittenen Äste zu sammeln und aufzuladen.

 

Bruns:
Die Firma Oppermann hatte eine Arbeitsstelle im Hildesheimer Wald, wo ich wohne. Dort wurden neue Kleingärten angelegt. Ich habe bei den Arbeiten zugesehen und gemerkt, dass mich das sehr interessiert. Daraufhin habe ich dann mein zweiwöchiges Schulpraktikum in der achten Klasse hier gemacht. Und anschließend noch ein freiwilliges Praktikum in den Herbstferien.

Hanelt:
Dass er das zusätzliche Praktikum freiwillig gemacht hat kam natürlich gut bei uns an.

Sie hatten also schon konkrete Vorstellungen. Wie konnten die Berufseinstiegsbegleiter helfen?

Bruns:
Die haben mir zum Beispiel bei den Bewerbungsschreiben geholfen. Hätte ich das allein gemacht, wäre die Bewerbung sicherlich nicht fehlerlos gewesen. Außerdem haben sie für mich passende Berufsbilder im Bereich Gärtnerei gesucht.

Herr Hanelt,
warum haben Sie sich für Herrn Bruns entschieden? Wussten Sie, dass er eine Berufseinstiegsbegleitung hat?

Hanelt:
Von der Berufseinstiegsbegleitung habe ich erst erfahren, nachdem er den Ausbildungsvertrag unterschrieben hatte. Dann hat er selbst davon erzählt. Für mich war sein Engagement entscheidend. Er hat ja schon am Hildesheimer Wald jeden Tag bei den Arbeiten zugesehen und mit unseren Mitarbeitern gesprochen. Und dann hat er sich auch während seiner Praktika engagiert gezeigt.

Sind Sie denn mit ihm als Auszubildenden zufrieden?

Hanelt: Hendrik ist mit 16 Jahren natürlich noch sehr jung, aber ich bin sicher, dass er die Ausbildung schaffen wird. Wir bilden auch häufig Abiturienten aus, die sind natürlich schon viel reifer. Aber sie wollen sich später weiterbilden und sind dann für den Beruf verloren. Deshalb ist es sinnvoll, parallel auch Hauptschüler auszubilden.

Herr Bruns,
wäre eine Berufseinstiegsbegleitung Ihrer Meinung nach für jeden Schüler sinnvoll?

Bruns:
Nein, das nicht. Das ist vor allem wichtig für schwache Schüler, denn die Berufseinstiegsbegleiter helfen auch bei den Hausaufgaben oder beim Lernen für Arbeiten. Die Begleiter wären jetzt auch noch weiter für mich da, zum Beispiel bei Problemen in der Schule. Aber ich brauche sie nicht mehr. In der Berufsschule komme ich zurecht, das hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Obwohl mir die Praxis lieber ist – ich finde, da lernt man mehr.

Gab es außer den Berufseinstiegsbegleitern noch andere Personen, die Ihnen bei der Berufswahl geholfen haben?

Bruns:
Nein. Ich wäre ganz auf mich gestellt gewesen.

 

15.01.2012 (Kehrwieder am Sonntag)

Talkshow-Debatte um „extremistische Versuchungen“ am Augustinum
Ein radikaler Zwischenruf macht noch keinen Extremisten

Kehrwieder Jan 2012
Moderator Matthias Horndasch (links) will von Dr. Jörg-Dieter Wächter wissen,
 wie Jugendliche extremistischen Versuchungen trotzen können. Die Schüler
Elisabeth Wildschütte und Marvin Gerth interessiert vor allem, ab wann eine
politische Haltung inakzeptabel ist. Foto: Reinke

(rei) Hildesheim.
Falsche Freunde, sagt Dr. Jörg-Dieter Wächter, hat jeder mal. Die Frage ist, ob man das irgendwann erkennt. Dass Eltern und Lehrer nicht immer gutheißen, mit wem sich ein Jugendlicher umgibt, müsse erstmal nichts bedeuten. Doch wenn einer auf die ganz schiefe Bahn gerät, gelte es einzuschreiten, bevor es zu spät ist.

In der Talkshow „Die weiße Runde. Prominente im Talk für Toleranz.“ diskutierte der Leiter der Hauptabteilung Bil- dung im Bischöflichen Generalvikariat in dieser Woche mit Moderator Matthias Horndasch und Schülern der Sankt- Augustinus-Schule über extremistische Versuchungen. „Wie können Eltern und Lehrer junge Menschen dabei unterstüt- zen, eine sozial sensible Haltung anzunehmen?“, lautete, etwas verkürzt, das Thema der Sendung. Wächters Antwort, ebenfalls verkürzt: „Die Person schätzen, die Gesinnung verurteilen.“ Wenn es gelinge, den Schülern Anerkennung zu vermitteln und sie ins schulische und gesellschaftliche Geschehen einzubeziehen, seien auch heikle Entwicklungsphasen in der Regel kein Anlass zur Sorge. „Ein paar Eskapaden gehören beim Erwachsenwerden dazu.“ Der Chef der katho- lischen Schulen im Bistum hat sich aus wissenschaftlicher Sicht mit dem Thema Jugendgewalt auseinandergesetzt  und  ein pädagogisches Vier-Punkte-Programm entwickelt, wie Schüler durch Mitwirkung, Zugehörigkeitsgefühl, Vorbilder und der Schule als Ort der Begegnung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt werden können. So dramatisch, wie Moderator Horndasch die Themen Jugendgewalt und Extremismus offenbar einschätzt, beurteilt der Experte die Lage an den Schulen aber nicht. Dass gewaltbereite Jugendliche im Lehrerkollegium Angst und Schrecken verbreiten, sei ihm in seiner beruflichen Laufbahn bisher nicht untergekommen, betonte der Pädagoge. Und die öffentliche Berichterstattung beispielsweise über die vor kurzem aufgeklärte rechtsextremistische Mordserie bestärke die Heranwachsenden auch keinesfalls in entsprechenden Tendenzen. Stattdessen reagierten auch junge Menschen mit „Empörung, Erschütterung und Entsetzen“ auf die Vorkommnisse. Solche aktuellen Themen auch außerhalb des Lehrplans im Unterricht aufzugreifen, hält Wächter zwar für wichtig. Ansonsten rät er aber davon ab, im Unterrichtsalltag jeden provokanten Zwischenruf zum geschichtsphilosophischen Vortrag aufzubauschen. „Ich denke, Lehrer haben ein gutes Gespür dafür, wann sie ein Thema inhaltlich aufgreifen müssen und wann sie über eine Bemerkung auch einfach mal hinweggehen sollten.“

Wie sie in ihrem Freundeskreis mit politisch brisanten Äußerungen umgehen sollten, beschäftigte auch die an der Fern- sehdebatte beteiligten Schüler. „Wo ist die Grenze zwischen Extremismus und Meinungsfreiheit?“, wollte Zehntklässler Marvin Gerth von Fachmann Wächter wissen. „Schließlich ist nicht jeder, der mal was radikales sagt, auch gleich ein  Extremist.“ Der Test gehe so, erläuterte Wächter: „Wenn jemand eine Meinung hat, sollte er die auch begründen können. Und neben der eigenen auch andere Meinungen zulassen.“

 

11.01.2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Lehrer müssen das Gespräch suchen
Gesprächsrunde über Extremismus unter Schülern
Jörg-Dieter Wächter plädiert für soziales Lernen

Hildesheim  (r/ha). 
Wie lässt sich am ehesten verhindern, dass sich Schüler extremistischen Weltanschauungen zuwenden? Mit diesem Thema beschäftigte sich jetzt in der katholischen Sankt-Augustinus-Schule die Talkshow „Die Weiße Runde“. Eine Ant- wort auf diese Frage ist für Dr. Jörg-Dieter Wächter, den Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen General- vikariat, „erziehender Unterricht“. Schule müsse mehr sein als  nur eine  Bildungsanstalt, forderte der Pädagoge und nahm damit auch die Lehrer in die Pflicht.

Rechtsextremistisches Gedankengut findet gerade unter Jugendlichen immer wieder Anhänger. Wächters Ansatz mag  unerwartet klingen aus dem Munde des Chefs der katholischen  Schulen im Bistum, wenn er sagt: „Schule ist  nicht das Wichtigste. Wir müssen eine Kultur entwickeln, in der jeder Schüler das Gefühl hat, ein wertvoller Mensch zu sein, und zwar unabhängig von seinen Zensuren.“

Dabei setzt der Pädagoge weniger auf das bloße Eintrichtern von Informationen als vielmehr auf das soziale Lernen in  einer  gesunden  Gemeinschaft.  „Die Schüler  müssen  merken,  dass  sie  Einfluss auf die Schule haben und sie mitge- stalten können“, sagte Wächter vor mehreren Schulklassen in der Turnhalle der Augustinus-Schule.

Geradezu abscheulich findet Wächter die jüngste Mordserie Rechtsextremer in Deutschland.  Zeige ein Schüler offen rechtsextremistische Gesinnungen, helfe nur das offensive Ansprechen des Lehrers. Dabei müsse der Lehrer den Ju- gendlichen aber immer auch einen Weg zurück  in  die  Gemeinschaft  eröffnen. „Die  Person  schätzen, aber die Gesin- nung verurteilen“, so Wächters Maxime. Haltlosigkeit und Vereinsamung seien der beste Nährboden für rechtsradikale Ideen. Dagegen müsse eine Schule ankämpfen.

„Die Weiße Runde“ ist eine Interviewreihe mit Prominenten und Jugendlichen, die sich gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzt. Kooperationspartner sind unter anderem das Niedersächsische Landesinstitut  für schulische  Qualitätsentwicklung (NLQ) und das katholische Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (FIPH). Seit 2001 waren zahlreiche Prominente zu Gast, unter anderem der frühere Ministerpräsident Christian Wulff, die ehemalige Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Bischof Norbert Trelle.

Das Gespräch wird aufgezeichnet und von verschiedenen Radiosendern ausgestrahlt. Radio Tonkuhle etwa sendet die aktuelle Aufzeichnung mit Dr. Jörg-Dieter Wächter am Freitag, 27. Januar, zwischen 11 und 12 Uhr; ab 21. Januar ist der Beitrag  auch  im  Internet  unter:  www.die-weisse-runde.de zu sehen und zu hören.