Technik/Werken

24.01.2019

Workshop Autostadt Wolfsburg

Das Mädchen-Technikprofil 10. Klasse hat am 24.Januar 2019 mit Frau Nowack eine erlebnisreiche Exkursion in die Autostadt Wolfsburg gemacht und an dem Workshop ``Autodesign`` teilgenommen. Nach einem sehr freundlichen Empfang wurde uns die Werkstatt für den Workshop gezeigt und uns ein kurzer informativer Beamervortrag über die Grundlagen des Design erklärt.

Bei dem anschließend interessant geführten Rundgang durch das Zeithaus der Automobile haben die Schülerinnen verschiedene Meilensteine der Automobilschichte kennengelernt. Sie konnten während des Rundgangs Fotos machen und Fragen stellen. Dabei solltensie schon Ideen für ihr Modell sammeln. Es wurden uns zeitgeschichtlich das erste Auto gezeigt, eine Art Kutsche, ohne Pferd, dafür mit Motor. Außerdem der Mini, als er noch wirklich mini war, große amerikanische Autos mit Riesenheckflossen, ein überdimensionaler Oldtimer von Marlene Dietrich und ein Ferrari, von dem man am besten zwei hat, da einer meist kaputt in der Werkstatt steht.

Wieder in der Werkstatt

Wieder in der Werkstatt begann der Workshop mit einer 3-minütigen Lockerungszeichnung. Zunächst sollte jeder seinen Gegenüber zeichnen und im Anschluss die eigene Entwurfsskizze seiner Autoidee. Dann modellierte jede Schülerin ihr ca. 20 cm langes Modell. Es bestand aus einem Styrodurkern und wurde mit einer zunächst warmen Plastelinmasse ummantelt, die 20 Minuten wie Ton zu bearbeiten war. Das festgewordene Modell konnte im Anschluss mit Modellierwerkzeugen verfeinert, geglättet und gerundet werden. Während des Modellierens hat der Workshopleiter uns sehr lebendig ein Märchen erzählt, er ist nämlich nebenberuflich Märchenerzähler. Alle Schülerinnen waren begeistert und sind mit einem tollen Modell nach Hause gefahren. Die Autostadt ist ein sehr empfehlenswerter, toller außerschulischer Lernort.

17.01.2019

Exkursion zum Motorrad-und Automobilmuseum PS-Speicher in Einbeck

Das Mädchen- und Jungenprofil ``Technik`` 9. Klasse  hat am 17.01.2019 mit Frau Nowack und Herrn von Hoeren eine Exkursion in das Motorrad-und Automobilmuseum in  Einbeck gemacht. Dieses Museum befindet sich auf sechs Etagen in einem alten Kornspeicher von 1898 und zeigt eine Erlebnisausstellung über die Entwicklung der Mobilität der letzten 130 Jahre.

Die Schüler und Schülerinnen konnten ca. 400 liebevoll restaurierte historische Fahrräder, Autos und Motorräder aus den Anfängen der Motorisierung, z.B. das erste serienmäßig produzierte Motorrad Hildebrand & Wolfmüller von 1894 bis hin zu modernen Modellen, sehen.

Nach eigenen Angaben

Nach eigenen Angaben hat der PS-Speicher die größte Sammlung deutscher Serienmotorräder mit 1400 Exemplaren, wovon ca. 200 gezeigt werden und 70 Prozent sollen sogar noch fahrtüchtig sein. Die Fahrzeuge werden in typischen Szenen der damaligen Zeit präsentiert.

Zum Beispiel in einer Milchbar aus den 50-ern, mit alter funktionierender Musikbox, ein alter VW-Bulli aus den 60-ern auf einem nachgestellten Campingplatz oder ein altes Motorrad in einer Trümmerlandschaft mit Sirenengeheul aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Schüler und Schülerinnen konnten sich so in die damalige Zeit versetzen und mit einem alten Elvis Presley Song noch verstärken.

Die zahlreichen Hörstationen, Bildschirme und Mitmachstationen brachten die interessanten fachlichen und geschichtlichen Informationen spielerisch näher, ebenso der Ralleybogen, den die Schüler und Schülerinnen während ihres Rundgangs bearbeiteten. Außerdem saßen die Schüler und Schülerinnen z.B. am Steuer eines Hanomags und fuhren simulierend im Stadtverkehr der 1920er Jahre.

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch fand ein Workshop statt, bei dem die Teilnehmer motorgesteuerte, batteriebetriebene Bürsten mit einer Unwucht bauten, die in Farbe getaucht wurden. Außerdem konnten sie selbstständig ein gemeinsames Zufallsbild malen. Um 14.00 Uhr ging es mit dem Zug leider schon wieder zurück nach Hildesheim. Es hat allen sehr gut gefallen, wir können den PS-Speicher sehr weiterempfehlen.

 

Mai 2018

Projekt Mädchen!

Das Mädchenprofil Technik/Werken der St. Augustinus-Schule hat im Mai an einem zweitägigen Projekt der Stiftung NiedersachsenMetall teilgenommen. Am ersten Tag stellten die 12 Schülerinnen in der Werner von Siemens-Schule ein schönes Muttertagsgeschenk her. Sie bauten eine kleine Rainbow-LED-Leuchte aus Plexiglas und Alublech. Sie mussten sägen, bohren, schleifen, löten, kleben und fräsen.

Am zweiten Projekttag trafen sich die Teilnehmerinnen des Mädchenprojekts bei dem Automobilzulieferer KSM. Der Tag bestand aus einer Betriebsführung, Anfertigen eigener Gussteile in der Ausbildungswerkstatt, einem Mittagessen und einer interessanten Talkrunde mit weiblichen Lehrlingen. Die Schülerinnen bekamen gleich zu Beginn Sicherheitswesten, Schutzbrillen, Ohrstöpsel und Anweisungen, wie sie sich sicher in dem Werk zu verhalten haben.

Nach einem informativen Vortrag ...

Nach einem informativen Vortrag des Ausbildungsleiters Herrn Gustke und vier weiblichen Auszubildenden aus den Bereichen Gießereitechnik, Elektrotechnik, Werkzeugmechanik und Modellbau bekamen die Mädchen eine Betriebsführung durch die verschiedenen Gießereihallen. Ihnen wurden Gußformen, Schmelzöfen, Robotervorgänge und gefertigte Teile gezeigt und erklärt. Im Anschluss konnten die Mädchen sich in der Ausbildungswerkstatt mit Hilfe von Herrn Gustke und den Lehrlingen ein Gussteil selber einformen und gießen lassen. Es entstanden Herzen, ein Hufeisen, ein Bär sowie Yoda von Starwars. Nach dem Einformen und Gießen gab es ein deftiges Mittagessen in der Werkskantine: Schnitzel oder Currywurst mit Pommes. Gut gestärkt fand eine Abschlusstalkrunde statt, in der die weiblichen Auszubildenden von ihren positiven Erfahrungen und den Vorteilen eines "typischen Männerberufes" erzählten. Ein Zitat: "Man darf nicht pingelig sein und muss sich bei den Jungs durchsetzen, aber dann wird man super akzeptiert und unterstützt und es macht viel Spaß." Herr Gustke erklärte, wie kreativ zum Beispiel der Beruf eines technischen Modellbauers sein kann, und wies auf die guten Fortbildungsmöglichkeiten hin. Die Mädchen sind seiner Meinung nach manchmal die besseren Facharbeiterinnen. Er versucht gegen alte Stereotypen zu arbeiten und betonte, Männer wie auch Frauen seien in der Lage technische Berufe auszuüben. Die Initatorin, Frau Noack von NiedersachsenMetall, ermöglichte dieses interessante Mädchenprojekt und betonte nochmals: "Wer sich für einen Metall-und Elektroberuf interessiert, dem stehen beruflich viele Türen offen." Es war eine tolle und interessante Veranstaltung mit vielen Erfahrungen. Vera Nowack

15. Januar 2018

Goldschmiede-Schnupperkurs

12 Schülerinnen des Mädchenprofils Technik/Werken der Stufe 9 haben die HAWK Hildesheim ( Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst ) in dem Bereich Metallgestaltung besucht.

Unter professioneller Anleitung der Werkstattleiterin und mit Hilfe von Studenten haben sich alle Schülerinnen in der Goldschmiedewerkstatt einen maßgenauen Silberring angefertigt. Es wurde gemessen, gesägt, gefeilt, gebogen, gelötet, geschliffen und poliert, bis am Ende jeder mit einem 925 er gestempelten Silberring zufrieden nach Hause gehen konnte.

Es war ein spannender, außerschulischer Lernort und ein toller Goldschmiedekurs.

Vera Nowack

Februar 2017

Mädchen-Profil: Projekttage an der Werner von Siemens-Schule

Stiftung Niedersachsen-Metall hat in Kooperation mit der Werner- von- Siemens- Schule im Februar 2017 erstmals ein dreitägiges Mädchenprojekt angeboten, um ihnen ihre Vorteile und guten Ausbildungsmöglichkeiten in der Metallindustrie aufzuzeigen und den Schülerinnen eventuelle Vorurteile, es seien reine ”Männerberufe”, zu nehmen. 24 Mädchen der 9. Klassen unterschiedlicher Schulen hatten zwei Tage die Möglichkeit an der Werner-von-Siemens-Schule unter Anleitung von Herrn Holzhausen (Metallbereich) und Herrn Tischmann (Elektrobereich) eine kombinierte Metall-Elektroarbeit herzustellen.

Frau Nowack begleitete die 7 Schülerinnen der Augustinus-Schule an diesen Projekttagen. Die 7 Mädchen stellten mit Begeisterung, Ausdauer, Talent und großem Interesse ein Metallherz mit blinkenden Leuchtdioden her. Sie mussten Metallbleche schneiden, bohren, senken, feilen und die Leuchtdioden mit Kupferdrähten, Kabeln und einem Schalter verlöten.

Am dritten Veranstaltungstag ...

Am dritten Veranstaltungstag wurde die Firma Arconic in Bavenstedt besichtigt. Sie stellt Titanschrauben für Airbus her und hat weltweit ca. 41.000 Mitarbeiter. Zur Begrüßung konnte sich jede Schülerin einen Schlüsselanhänger, einen Kettenanhänger oder einen Kabelaufwickler für Kopfhörer herstellen. Im Anschluss erhielten alle Teilnehmerinnen Sicherheitsschuhe, Schutzbrille und Ohrstöpsel und es folgte eine einstündige interessante Werksbesichtigung mit Erklärungen an den verschiedenen Produktionsplätzen.

Nach dem Pizzaessen in der Mittagspause berichteten eine Schichtleiterin, eine ehemalige Mitarbeiterin und ein weiblicher Lehrling von Arconic positiv über ihren Werdegang und darüber, wie es ihnen als Frau in einem “Männerberuf” geht. Ein weiblicher Azubi von Nordzucker und eine Schülerin der Werner-von-Siemens-Schule erzählten von ihren Erfahrungen.

Zum Abschluss moderierte Frau Noack von Stiftung Niedersachsen-Metall eine Talkrunde zwischen den Schülerinnen und Angestellten. Es stellte sich heraus, dass sich ein paar Mädchen eventuell vorstellen könnten, in einem solchen Bereich zu arbeiten, andere nicht, aber einig waren sich alle, dass es eine tolles, bereicherndes Projekt war, das viel Spaß gemacht hat. Sie hätten damit einen Einblick in ein ganz neues Arbeitsfeld bekommen. Das folgende Bildmaterial vermittelt einen eindruck von den Projekttagen.

Das folgende Bildmaterial vermittelt einen Eindruck von den Projekttagen.

Einladung zum Projekt